Mike Myers
Dana Carvey
Christopher Walken
Regie: Stephen Surjik
Verleih: Paramount
Der Geist Jim Morrisons befiehlt Wayne, ein großes Open-Air-Festival in Aurora zu veranstalten. Er ist so beschäftigt mit der Organisation der Show, daß er gar nicht merkt, daß ein schmieriger Produzent sich an seine Geliebte Cassandra heranmacht. Garth wird einstweilen von der attraktiven Honey in die Künste der Liebe eingeweiht.

Mike Myers und Dana Carvey lassen sich auch im Sequel zu ihrem Sensationserfolg von 1992 nicht lumpen und überzeugen mit Slapstick wider jede Logik. In unzähligen Episoden, Subplots und Sketchen taucht das infantil-clevere Wahnsinnstreiben ein in eine ganz neue Domension des party-kompatiblen Schwing-Nirvanas!
| Darsteller: | Mike Myers | als Wayne Campbell | |
|---|---|---|---|
| Dana Carvey | als Garth Algar | ||
| Christopher Walken | als Bobby Cahn | ||
| Tia Carrere | als Cassandra | ||
| Ralph Brown | als Del Preston | ||
| Kim Basinger | |||
| Chris Farley | |||
| James Hong | |||
| Michael A. Nickles | |||
| Ed O'Neill | |||
| Olivia D'Abo | |||
| Kevin Pollak | |||
| Drew Barrymore | |||
| Aerosmith | |||
| Regie: | Stephen Surjik | ||
| Drehbuch: | Mike Myers | ||
| Bonnie Turner | |||
| Terry Turner | |||
| Produzent: | Lorne Michaels | ||
| Ausf. Produzent: | Howard W. Koch Jr. | ||
| Kamera: | Francis Kenny | ||
| Schnitt: | Malcolm Campbell | ||
| Musik: | Carter Burwell | ||
Mike Myers über Vorbilder, Frischfleisch, Bordell-Modelle - und seine schüchterne Seite.
» "Goldständer" ist so erfolgreich wie die beiden vorangegangenen "Austin Powers"-Filme zusammen. Können Sie sich das erklären?
MIKE MYERS: Ich habe nicht den blassesten Schimmer. Ich hätte mir nie im Leben träumen lassen, dass der erste Film je das Licht der Leinwand erblickt. Ich bin extrem unsicher, das können Sie mir glauben. Bei der TV-Comedy-Serie "Saturday Night Live" dachte ich immer, ich wäre so schlecht, dass man mich am Montag feuern würde.
» Immerhin ist Ihr Instinkt bei den Powers-Girls erstklassig. Zuerst Elizabeth Hurley, dann Heather Graham und jetzt Beyoncé Knowles als Foxxy Cleopatra...
Gott sei Dank! Da ist mir jedesmal ein Glücksgriff gelungen. Beyoncé ist wirklich fantastisch - und das in ihrer ersten Kinorolle! Selbst Michael Caine war von ihr hellauf begeistert. Er hat ihr eine große Zukunft vor der Kamera prophezeiht.
» Ihre "Austin Powers"-Filme sind ja vor allem eine Persiflage auf die Bond-Reihe...
...und deshalb werden Sie verstehen, dass ich - wie meine großen 007-Vorbilder - jedesmal neues Frischfleisch brauche. Ups! Ich meine natürlich eine neue Partnerin.
» Stimmt es, dass Sie "Austin Powers" erfanden, um über den plötzlichen Tod Ihres Vaters hinwegzukommen?
Ganz genau. Ich hatte gerade mit "Wayne's World II" einen Hit im Kino und wurde mit Geld und Angeboten geradezu überschwemmt. Aber in der Premierenwoche starb mein Vater, den ich sehr geliebt habe. Ich fühlte mich plötzlich sehr einsam und musste mich für ein Jahr völlig ausklinken.
» Wie haben Sie dieses Jahr verbracht?
Nichtstun. Das heißt, ich habe Skilaufen gelernt - ohne mir etwas zu brechen. Ein echtes Weltwunder! Ich habe England, wo mein Vater geboren wurde, und Europa bereist. Irgendwann wurde mir klar, dass ich den Schmerz in etwas Positives umwandeln muss. Also habe ich mich hingesetzt und das Drehbuch zu "Austin Powers" in drei Wochen geschrieben.
» Wie kommen Sie eigentlich auf so durchgeknallte Typen wie Dr. Evil, Mini-Me oder Goldständer?
Wie kriegt ein Hund Flöhe? Bei Goldständer wurde ich tatsächlich von einem Typen inspiriert, der sich den Amsterdamer Rotlicht-Distrikt en miniature nachgebaut hat. Und: Ich stehe auf schmutzigen Sex aus Europa!
» Sie pflegen einen reichlich vulgären Humor...
Ertappt. Aber hat das manchmal nicht etwas wunderbar Befreiendes?
» Planen Sie einen weiteren "Austin-Powers"-Film?
Noch nicht konkret, aber mir würde es schon gefallen mit "Austin Powers" weiterzumachen. Es ist wie bei den Bond- oder "Pink Panther"-Filmen: Ein weiteres Abenteuer ist immer drin. Und man denke erst an die vielen, vielen neuen Powers-Girls...
» Haben Sie als Komiker ein Vorbild?
Peter Sellers. Er ist bisher unerreicht.
» Der Mann soll im wirklichen Leben ein echter Kotzbrocken gewesen sein...
Das bin ich gewiss nicht. Allerdings bin ich privat furchtbar schüchtern. Ich würde mich zum Beispiel nie beschweren, wenn man mir im Restaurant eiskalte Spaghetti servieren würde.
» Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?
Ich spiele für mein Leben gern Eishockey. Ich bin sogar Ehrenvorsitzender des kanadischen Olympia-Teams. Außerdem habe ich meine Frau Robin bei einem Spiel kennengelernt. Sie wurde von einem Puck getroffen - und ich machte natürlich sofort Mund-zu-Mund-Beatmung.
Er ist der einzige Oscar-Preisträger, der als Bösewicht in einem James-Bond-007-Agententhriller auftrat, versucht als begnadeter...
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