Originaltitel: Watchmen
Großbritannien/USA 2009
Malin Akerman
Billy Crudup
Matthew Goode
Regie: Zack Snyder
Verleih: Paramount
Keinen schönen Fund macht Superheld Rorschach (Jackie Earle Haley), als er seinen Ex-Partner und ebenfalls früheren Superhelden The Comedian (Jeffrey Dean Morgan), tot auf dem Trottoir entdeckt. Mord. Und kein zufälliger, wie Rorschachs Ermittlungen ergeben. Unbekannte scheinen es auf ehemalige Superhelden, die aufgrund eines Berufsverbots längst inaktiv sind, abgesehen zu haben. Panik breitet sich unter der kleinen Clique aus, Tote folgen. Eine Verschwörung?
Sie sind legendär: Alan Moores Watchmen kann man getrost als Mutter aller Graphic Novels bezeichnen. Zu würdigen Kinoehren verhilft ihnen nach langer Wartezeit nun Zack Snyder, der schon die "300" in einen unvergesslichen Kampf schickte und einen komplexen Edel-Thriller austüftelt.
Nach "300" lässt Zack Snyder die Watchmen aufmarschieren und erweckt Alan Moores legendären Comic-Klassiker zu dramatischem Thrillerleben.
Comicfans haben Geduld lernen müssen - über 20 Jahre lang ließ die Verfilmung der wohl renommiertesten Graphic Novel auf sich warten. Alan Moores mit Preisen überhäufter Geniestreich brauchte unzählige Anläufe, bis der düstere Abgesang auf Superhelden endlich die Transformation ins Kinoformat vollziehen durfte. Regisseur des Spektakels ist Zack Snyder, dem nach dem heroischen Feldzug "300" ohnedies alle Ehre gebührt. Und diese Wächter sind sein Meisterstück geworden, bei dem nicht nur brandneue Optik, sondern auch ein ungewöhnlich ernster Verschwörungsplot und erwachsene Charaktere Trumpf sind.
Es ist ein alarmierendes Szenario, vor dessen Hintergrund die Watchmen agieren: Die vom Kalten Krieg geprägten 80er sind kein sonniges Amerika; die Weltuntergangsuhr zeigt bereits fünf vor zwölf. Superhelden ist es per Dekret, dem Keene-Act, verboten, das Verbrechen zu bekämpfen - Selbstjustiz ist strafbar. Seitdem haben die Rächer die Frührente beantragt und ihre Masken eingemottet, haben als unauffällige Normalbürger den Kontakt untereinander verloren.
Ausgangspunkt des verschlungenen, von Rückblenden durchwobenen Thrillers bildet eine Leiche am Randstein: Der Ex-Held The Comedian (Jeffrey Dean Morgan) wurde ermordet. Sein Kollege Rorschach (Jackie Earle Haley) ermittelt daraufhin und stößt in ein Wespennest. Zwar weiß er, dass der Comedian alles andere als ein lustiger Vogel war. Er hatte abstoßende Kriegsverbrechen auf dem Kerbholz und starb nicht unverdient. Aber dann ereignet sich schon das nächste Attentat, dem Ozymandias (Matthew Goode) nur knapp entkommt.
Zwar gelingt es Dr. Manhattan (Billy Crudup), zu fliehen, doch die Reihen der ehemaligen Weltretter lichten sich mehr und mehr. Als Rorschach verhaftet wird, befreit ihn sein Ex-Partner Nite Owl II (Patrick Wilson). Und mit Hilfe von Silk Spectre II (Malin Akerman) kommen sie einem höllischen Komplott auf die Spur.
| Darsteller: | Malin Akerman | als Laurie Jupiter / Silk Spectre II | |
|---|---|---|---|
| Billy Crudup | als Jon Osterman / Dr. Manhattan | ||
| Matthew Goode | als Adrian Veidt / Ozymandias | ||
| Jackie Earle Haley | als Walter Kovacs / Rorschach | ||
| Jeffrey Dean Morgan | als Edward Blake / The Comedian | ||
| Patrick Wilson | als Dan Dreiberg / Nite Owl | ||
| Carla Gugino | als Sally Jupiter / Silk Spectre | ||
| Matt Frewer | als Edgar Jacobi / Moloch | ||
| Stephen McHattie | als Hollis Mason / Old Nite Owl | ||
| Laura Mennell | als Janey Slater | ||
| Rob LaBelle | als Wally Weaver | ||
| Gary Houston | als John McLaughlin | ||
| James Michael Connor | als Pat Buchanan | ||
| Mary Ann Burger | als Eleanor Clift | ||
| John Shaw | als Doug Roth | ||
| Robert Wisden | als Richard Nixon | ||
| Jerry Wasserman | als Detective Fine | ||
| Don Thompson | als Detective Gallagher | ||
| Frank Novak | als Henry Kissinger | ||
| Garry Chalk | als NORAD-General | ||
| Ron Fassler | als Ted Koppel | ||
| Stephanie Belding | als Janet Black | ||
| Michael Kopsa | als Paul Klein | ||
| Regie: | Zack Snyder | ||
| Drehbuch: | David Hayter | ||
| Alex Tse | |||
| Produzent: | Lawrence Gordon | ||
| Lloyd Levin | |||
| Deborah Snyder | |||
| Ausf. Produzent: | Herbert W. Gains | ||
| Thomas Tull | |||
| Buchvorlage: | Alan Moore | ||
| Kamera: | Larry Fong | ||
| Schnitt: | William Hoy | ||
| Musik: | Tyler Bates | ||
| Produktionsdesign: | Alex McDowell | ||
| Kostüme: | Michael Wilkinson | ||
| Casting: | Kristy Carlson | ||
Düster, zynisch, erbarmungslos: Ausgerechnet Spaßvogel Bradley Cooper lässt "The Crow" auferstehen. Hoffentlich sind diesmal die Requisiten sicher ...
Dieser "Hangover" dürfte für Bradley Cooper ganz besonders heftig ausfallen: Wenn er wieder zu sich kommt, wurde er vorher nicht abgefüllt, sondern um die Ecke gebracht: Cooper übernimmt nun definitiv im Reboot des wütenden Wiedergängers "The Crow" die Hauptrolle.
Über die Qualität des Drehbuches braucht sich Bradley Cooper dabei keine Sorgen zu machen: Mit Alex Tse wurde ein Spitzenmann in Sachen anspruchsvoller Comic-Verfilmung angeheuert. Tse brachte das Kunststück fertig, die komplexe Story von "Watchmen - Die Wächter" in ein Drehbuch zu gießen. Als Regisseur für "The Crow" steht schon seit längerem Juan Carlos Fresnadillo ("28 Weeks Later") fest.
Bradley Cooper wird in "The Crow" die Figur des ruhelosen Eric Draven verkörpern. Der steht von den Toten auf, um die Mörder seiner Frau zu richten und macht, begleitet von der mystischen Krähe, dabei wenig Federlesens. Sein Vorgänger als "The Crow" war Brandon Lee, Sohn der Martial Arts-Legende Bruce Lee, der 1993 bei den Dreharbeiten tragisch verstarb: Er wurde von einer schlecht gewarteten Pistolenrequisite tödlich verwundet.
Für Bradley Cooper ist die vermutlich hoch dotierte Rolle nur ein konsequenter nächster Schritt: "Das mieseste am Erfolg sind die Paparazzi. Das beste daran ist, an etwas mitzuwirken, mit dem viel Geld verdient wird. Denn dann kriegst immer neue, noch bessere Filme." Man muss sie nur überleben ...
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