Weitgehend dialogfreies Science-Fiction-Abenteuer von Pixar über einen kleinen Haushaltsroboter, der nach der Apokalypse 700 Jahre auf der Erde aufgeräumt hat, um sich in eine süße Androidin zu verlieben und ihr ins Weltall zu folgen. http://images.kino.de/flbilder/max08/auto08/auto30/08300085/b150x150.jpg WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf

Filmdetails

WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf

Weitgehend dialogfreies Science-Fiction-Abenteuer von Pixar über einen kleinen Haushaltsroboter, der nach der Apokalypse 700 Jahre auf der Erde aufgeräumt hat, um sich in eine süße Androidin zu verlieben und ihr ins Weltall zu folgen.


WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf
Start: 25.09.2008

Originaltitel: Wall·E

Trickfilm / Komödie

USA 2008
Laufzeit: 98 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Andrew Stanton
Verleih: Walt Disney

Bogey - Box Office Germany Award

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Inhalt

Wall·E ist ein kleiner Haushaltsroboter, der klaglos seinen Dienst verrichtet und Müll zusammenpresst, um ihn zu Wolkenkratzern aufzustapeln. Denn der kleine rostige Kasten macht seinen Job seit nunmehr 700 Jahren! Damals verließen alle Menschen die völlig zugemüllte Erde. Nun ist Wall·E der letzte seiner Art auf einem toten Planeten. Bis Androidin Eve als Lichtgestalt vom Himmel herunterschwebt. Der schüchterne Blechkerl verliebt sich sofort in sie.

Animationsperle aus dem Hause Pixar, das mit "Findet Nemo", "Ratatouille" & Co. regelmäßig für Filmwunder sorgt. Das liebevolle, konsum- und kulturkritische Science-Fiction-Märchen bietet einen R2D2-artigen Roboter als Helden in einer herzerwärmenden, fast dialoglosen (Liebes-)Odyssee.


Kritik

Mit seiner zauberhaften Liebesgeschichte liefert "Findet Nemo"-Macher Andrew Stanton den Beweis, dass auch Roboter Gefühle haben können.

Großansicht Beim Aufräumen stößt WALL·E auf interessante Gegenstände (Foto: Walt Disney)

Beim Aufräumen stößt WALL·E auf interessante Gegenstände (Foto: Walt Disney)

Wie haben wir sie geliebt, das süße Rehkitz "Bambi", den goldigen Clownfisch "Nemo", aber auch den mächtigen "Der König der Löwen". Jetzt kommt etwas, das ganz anders ist als die animierten Tiere, die wir von Disney kennen: Es ist klein, aus rostigem Eisen und mutterseelenallein auf der Welt. Wall-E heißt der putzige Roboter, der mit größter Sorgfalt den Müll, den die Menschen hinterlassen haben, zu Würfeln presst und zu gigantischen Wolkenkratzern stapelt.

Eines Tages bekommt Wall-E Besuch von dem extraterrestrischen Roboter-Mädchen Eve, das prüfen soll, ob der Planet Erde für Menschen wieder bewohnbar ist. Erst will die schwer bewaffnete Androidin den kleinen Müllmann eliminieren, doch dann gelingt es Wall-E, das Vertrauen der Besucherin aus dem All zu gewinnen.

Großansicht WALL·E ist so allein auf der Welt (Foto: Walt Disney)

WALL·E ist so allein auf der Welt (Foto: Walt Disney)

Von der Schrottpresse auf Wolke sieben

Als er ihr seinen größten Schatz, ein kleines grünes Pflänzchen, schenkt, ist Eves Mission erfüllt und sie wird von einem Raumschiff abgeholt. Doch Wall-E hat keine Lust auf weitere 100 Jahre Einsamkeit, dockt sich an die Außenwand des Fluggerätes an und düst als blinder Passagier in ferne Galaxien, wo neben Eve weitere, aufregende und unerwartete Abenteuer auf ihn warten.

"Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf" ist zum einen großartiges Animations-Kino und eine Reverenz an Klassiker wie "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Krieg der Sterne", zum anderen erzählt "Findet Nemo"-Macher Andrew Stanton aber auch eine wunderbare Liebesgeschichte, die in ihren anrührendsten Momenten an Steven Spielbergs "E.T. - Der Außerirdische" erinnert. Zu Recht heimste das CGI-Juwel den Oscar für den besten Animationsfilm ein.

Großansicht Nach 700 Jahren Einsamkeit bringt Androidin EVE das Herz des schüchternen WALL·E zum Klopfen (Foto: Walt Disney)

Nach 700 Jahren Einsamkeit bringt Androidin EVE das Herz des schüchternen WALL·E zum Klopfen (Foto: Walt Disney)

Besondere Sprache

Allein die "Sprache", mit der die zwei Wesen aus Metall miteinander kommunizieren, ist unbedingt hörenswert. Sie stammt von Ben Burtt, dem legendären Soundspezialisten und Stimmengeber des "Star Wars"-Roboters R2-D2.

WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf

Sprecher:  Ben Burtt   als Wall-E/ M-O
  Jeff Garlin   als Captain
  Elissa Knight   als Eve
  Fred Willard   als Shelby Forthright
  John Ratzenberger   als John
  Sigourney Weaver   als Bordcomputer
  Kathy Najimy   als Mary
 
Regie:  Andrew Stanton  
Drehbuch:  Andrew Stanton  
  Jim Reardon  
Produzent:  Jim Morris  
Koproduzent:  Lindsey Collins  
Ausf. Produzent:  Thomas Porter  
Kamera:  Jeremy Lasky  
Schnitt:  Stephen R. Schaffer  
Musik:  Thomas Newman  
  Peter Gabriel  
Produktionsdesign:  Ralph Eggleston  

Blade Runner ist die Nummer eins

Meisterregisseur Ridley Scott wird das gefallen: Gleich zwei seiner Werke finden sich in den Top Fünf der besten Science Fiction-Filme aller Zeiten.

Großansicht Harrison Ford spielte sich als "Blade Runner" auf den Spitzenplatz des SciFi-Rankings (Foto: Warner)

Harrison Ford spielte sich als "Blade Runner" auf den Spitzenplatz des SciFi-Rankings (Foto: Warner)

In Scotts perfekt inszeniertem Blade Runner zeigen Harrison Ford als Deckard und Rutger Hauer als Roy Batty wohl die besten Leistungen ihrer Karrieren. So lässt sich die Begründung der Autoren der US-Website "Total SciFi online" für ihre Nummer eins zusammenfassen - die Experten haben eine ultimative Liste der besten Science Fiction-Filme aller Zeiten erstellt.

Dominiert wird das 100 Filme umfassende Ranking erwartungsgemäß von Klassikern. Der erste Film neueren Datums findet sich mit Matrix von 1999 erst auf Platz 21. Wer es noch aktueller will, muß bis Platz 37 stöbern, dort findet sich dann Pixars Wall-E.

Auf den Plätzen hinter dem Spitzenreiter reihen sich Stanley Kubricks Meisterwerk 2001 - Odyssee im Weltraum, George Lucas' erster Star Wars-Streich A new Hope, mit Alien ein weiterer Film von Ridley Scott und, Überraschung, auf Platz fünf ein Klassiker von 1927: Fritz Langs Genremeilenstein Metropolis.

Die komplette Top Ten:

1. "Blade Runner" (1982)
2. "2001 - Odyssee im Weltraum" (1968)
3. "Krieg der Sterne" (1977)
4. "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" (1979)
5. "Metropolis" (1927)
6. "Der Tag, an dem die Erde stillstand" (1951)
7. "Terminator" (1984)
8. "Planet der Affen" (1968)
9. "E.T. - Der Außerirdische" (1982)
10. "Solaris" (1972)

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