Im Deutschland der Wirtschaftswunderzeit stellt ein Vater demjenigen seiner drei Söhne die Firma in Aussicht, der ihm als erstes eine Braut und einen Stammhalter präsentieren kann. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz34/z0534341/b150x150.jpg Vom Küssen und vom Fliegen

Filmdetails

Vom Küssen und vom Fliegen

Im Deutschland der Wirtschaftswunderzeit stellt ein Vater demjenigen seiner drei Söhne die Firma in Aussicht, der ihm als erstes eine Braut und einen Stammhalter präsentieren kann.


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Kritik

Vom Küssen und vom Fliegen

Schon die erste Einstellung ist typisch für die Leichtigkeit, mit der Hartmut Schoen diesen Film inszeniert hat: Keck grinst Fritz, die heimliche Hauptfigur, in die Kamera. Doch die steht Kopf, wie auch Fritz, aus dessen Perspektive sich die Welt stets etwas anders darbietet. Fritz, sagt sein Bruder, der Erzähler, "hat's gut, der spinnt einfach".

Die Handlung des Films "Vom Küssen und vom Fliegen" beginnt mit dem Gewinn der Fußball-WM 1954. Die ganze Familie Finkbeiner ist aus dem Häuschen, außer Daniel, dem Patriarchen (Hans Teuscher); den hat, im allgemeinen Jubel unbemerkt, vor lauter Aufregung ein Herzinfarkt beinahe dahingerafft. Auf dem Krankenbett verkündet er eine Entscheidung, mit der schon so manches Märchen begann: Nur wer als erster seiner drei Söhne eine Frau ehelicht und dafür sorgt, dass der Familienname nicht ausstirbt, erbt die Fabrik.

Die beiden jüngeren Söhne (Johann von Bülow, George Lenz) machen sich gleich an's Werk. Dummerweise gilt beider Augenmerk derselben Frau, einer ausnehmend hübschen jungen Sportlehrerin (Lisa Martinek); noch ärgerlicher aber ist, dass sie mit beiden - und mit noch vielen anderen - ein arglistiges Spiel treibt. Derweil bleibt auch der älteste Sohn (Felix Eitner) nicht tatenlos: Arbeitet munter an seinem Traum vom Fliegen und stellt entzückt fest, dass Petra, die neue Buchhalterin (Susanne Lothar), aus ganz ähnlichem Holz geschnitzt ist wie er. Eine schöne romantische, fast schon märchenhafte Ballade aus der Zeit des Wirtschaftswunderwandels. tpg.

Vom Küssen und vom Fliegen

Darsteller:  Hans Teuscher   als Daniel Finkbeiner
  Felix Eitner   als Fritz Finkbeiner
  Johann von Bülow   als Erwin Finkbeiner
  George Lenz   als Kurt Finkbeiner
  Lisa Martinek   als Maria Matuschek
  Susanne Lothar   als Petra Maier
  Anneke Kim Sarnau   als Margot Brohammer
  Stefanie Schmid   als Helga Dirlewanger
  Eva Brumby   als Irmchen Finkbeiner
  Heidy Forster   als Trudy Finkbeiner
  Eva Pflug   als Elvira Wenzelburger
 
Regie:  Hartmut Schoen  
Drehbuch:  Hartmut Schoen  
Produzent:  Susan Schulte  
Kamera:  Egon Werdin  
  Jürgen Carle  
Schnitt:  Bernd Lorbiecki  
Musik:  Matthias Frey  
Produktionsdesign:  Jörg Höhn  
Kostüme:  Gudrun Schretzmeier  
Ton:  Heiko Toman  

Star

Felix Eitner

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