L. A. wird unter Lavamassen eines bisher unbekannten Vulkans begraben. Actiongeladener Katastrophenfilm. http://images.kino.de/flbilder/max97/bf97/bf19/b9719028/b150x150.jpg Volcano

Filmdetails

Volcano

L. A. wird unter Lavamassen eines bisher unbekannten Vulkans begraben. Actiongeladener Katastrophenfilm.


Volcano
Start: 02.10.1997

Action

USA 1997
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Tommy Lee Jones
Anne Heche
Gaby Hoffmann

Regie: Mick Jackson
Verleih: Fox

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

L.A. wird von einem Erdbeben erschüttert. Doch dies ist nur der Vorbote zu einer viel größeren Katastrophe: Ein bis dahin unbekannter Vulkan bricht aus und begräbt die Stadt unter Lavamassen. Mike Roark ist Leiter des Büros für Katastrophenschutz und hat nun die schwere Aufgabe, die Bevölkerung der Millionenstadt zu evakuieren.


Kritik

Volcano

Ist die aschegeschwängerte Luft schon raus? Knapp drei Monate nach Start von "Dante's Peak", dem "anderen" Katastrophenfilm mit einem zur lavaroten Glut gereizten Vulkan, ging die Großstadt-Version von Fox mit einem nicht vollständig überzeugenden Ergebnis an den US-Start. Verblüffend, denn der zweitgestartete Mega-Magma-Movie kann es mit dem Vorläufer jederzeit aufnehmen, zumal sich die Produzenten deutlich intensiver um Kurzweiligkeit bemühten: In L.A. ist einfach mehr los als in einem kleinen Bergdorf, von dem man noch nie vorher gehört hat.

Die spektakulären Spezialeffekte mit prasselnden Lavabomben, erstickendem Ascheregen, einem glühenden Geisir aus den La Brea Tar Pits und einem unaufhaltsamen, Massenpanik verbreitenden Lavateppich, der sich mit der surrealen Sinistrität des "Blob" durch die schicken Straßen der Millionenmetropole wälzt, halten sich in etwa die Waage mit den Ereignissen in Roger Donaldsons Hitfilm. In punkto Plausibilität mutet "Vulcano" noch absurder an. So gebietet Autoritätsmime Tommy Lee Jones ("Auf der Flucht") in seiner Rolle als kompetenter Katastrophenmanagement-Chef Mike Roark in bester unglaubwürdiger Master of Disaster-Tradition der lodernden Lavaflut mit einer Zementblockbarrikade und tonnenweise Wasser aus Feuerwehrschläuchen und Helikoptern vorübergehend Einhalt. Das Drehbuchautoren-Team Jerome Armstrong und Billy Ray ließ es sich zudem nicht nehmen, brockenweise Seitenhiebe aufs Filmbusiness und auf die Lokalpolitik gemünzte Insider-Witze einfließen zu lassen. Knisterndes Vergnügen kommt zudem auf, wenn beispielsweise die Palmen des Wilshire Boulevards (ein Teil davon wurde in 80-prozentiger Originalgröße rekonstruiert und stellt das größte in den USA gebaute Set dar) wie brennende Weihnachtsbäume lichterloh in Flammen stehen oder eine überdimensionale Werbetafel mit der notorischen Eitelkeitsikone Angelyne krachend von ihrer Aufhängung stürzt.

Die Ausgangspunkte der Handlung wurden von Regisseur Mick Jackson ("Bodyguard") im hektischen Stil einer Reality-TV-Sendung aneinandergeknüpft: Ein Erdbeben erschüttert L.A., kurz darauf werden mehrere Arbeiter einer U-Bahnbaustelle zu Tode geschmort. Im Office for Emergency Management wird derweil sachliche Schadenskontrolle durchgeführt, der OEM-Leiter Roark (Jones) hat gerade Urlaub und kümmert sich um seine rebellische Teenagertochter (Gaby Hoffman), kehrt jedoch pflichtbewußt schnellstmöglich an seine Wirkungsstätte zurück und konferiert mit der jungen Seismologin Amy Barnes (Anne Heche aus "Donnie Brasco" wirkt als Wissenschaftlerin relativ glaubwürdig). Im Gegensatz zu "Dante's Peak" herrscht in "Vulcano" so gut wie kein Leerlauf - actionreiches Chaos wird quasi ab der Openingsequenz geboten, und auf die gewaltige Eruption des unterirdisches Vulkans muß auch nicht übermäßig lange gewartet werden. Mit einer heroischen Aufopferungsszene und einem dramatisch in Sicherheit springenden Vierbeiner wurde auch das in Hollywood gegenwärtig sehr beliebte "Das kleine Brevier des Katastrophenfilms" ausgiebig bemüht. Regisseur Jackson, der bereits mit seiner melancholischen Steve-Martin-Komödie "L.A. Story" liebenswert die Marotten der Stadtbewohner bloßlegte, kann sich auch hier einen Kommentar nicht verkneifen. Einen Rodney-King-Subplot um einen rassistischen Cop, der einen bulligen Schwarzen verhaftet, löst er harmonisch auf: Am Schluß darf ein Kind feststellen, daß alle Menschen (ungeachtet ihrer Hautfarbe oder Herkunft) mit ihren ascheverschmierten Gesichtern gleich aussehen. Ob an der deutschen Kinokasse nach "Dante's Peak" ein zweites Mal die feurigen Fetzen fliegen werden, wird wohl nicht zuletzt von der Positionierung und einem durchdachten Marketing abhängen, das die Pluspunkte gegenüber dem Pierce-Brosnan-Inferno hervorhebt. Das Zeug zum Überflieger hat "Volcano" allemal. ara.

Volcano

Darsteller:  Tommy Lee Jones   als Mike Roark
  Anne Heche   als Dr. Amy Barnes
  Gaby Hoffmann   als Kelly Roark
  Don Cheadle   als Emmit Reese
  Jacqueline Kim   als Dr. Jaye Calder
  Keith David   als Lieutenant Ed Fox
  John Corbett   als Norman Calder
  Michael Rispoli   als Gator Harris
  John Carroll Lynch   als Stan Olber
  Marcello Thedford   als Kevin
  Laurie Lathem   als Rachel
  Bert Kramer   als Feuerwehrchef L. A.
  Bo Eason   als Bud McVie
  James MacDonald   als Terry Jasper
  Dayton Callie   als Roger Lapher
  Michael Cutt   als Armstrong
 
Regie:  Mick Jackson  
Drehbuch:  Jerome Armstrong  
  Billy Ray  
Produzent:  Neal H. Moritz  
  Andrew Z. Davis  
Koproduzent:  Michael Fottrell  
  Stokely Chaffin  
  Scott Stuber  
Ausf. Produzent:  Lauren Shuler-Donner  
Kamera:  Theo van de Sande  
Schnitt:  Michael Tronick  
  Don Brochu  
Musik:  Alan Silvestri  
Produktionsdesign:  Jackson De Govia  
Kostüme:  Kirsten Everberg  
Ton:  James M. Tanenbaum  

Möge die Karriere mit dir sein!

Anakin-Darsteller Hayden Christensen demnächst als gescheiterter Journalist und als junger Wilder.

Doppelt engagiert:<br />Hayden Christensen

Doppelt engagiert:
Hayden Christensen

Das ist mal was Neues: Mit "Star Wars" Karriere machen.

Denn anders als bei Mark "Luke Skywalker" Hamill stehen bei Hayden Christensen die Studiobosse Schlange: Gleich wegen zwei neuer Projekte haben sie an seine Tür geklopft. Und Anakin gewährte Einlass:

Im Biopic "Shattered Glass" wird er den verzweifelten Journalisten Stephen Glass spielen. Der sorgte 1998 mit kritischen Artikeln über ein Antidrogenprogramm für einen handfesten Skandal: Angeblich waren seine "Fakten" und viele der beschriebenen Personen frei erfunden.

Bereits im August wird Billy Ray im Regiestuhl Platz nehmen und damit sein Dasein als reiner Schreibtischtäter aufgeben: Von ihm stammen u.a. die Drehbücher für den Bruce Willis-Thriller "Color of Night" und "Volcano" mit Tommy Lee Jones.

Haydens zweites Projekt wird das Jugend-Drama "Nailed Right In" von Regisseur Griffin Dunne ("Zauberhafte Schwestern", "40 Tage und 40 Nächte"). Christensen spielt einen von drei ehrgeizigen Teenies, deren Freundschaft von der Gang des legendären Mafiabosses John Gotti bedroht wird.

Gefährlich das klingt!

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