Originaltitel: The Cracker Factory
USA 1979
Natalie Wood
Perry King
Peter Haskell
Regie: Burt Brinckerhoff
Auf den ersten Blick wirkt Cassie Barrett (Natalie Wood) wie eine selbstbewusste, schlagfertige Frau, die so schnell nichts erschüttert. Doch der Schein trügt: Innerlich ist die dreifache Mutter von Ängsten beherrscht, die sie in Alkohol zu ertränken versucht. Vor einem halben Jahr war sie deswegen schon einmal in der Psychiatrie. Als sie nachts auf ihren schlafenden Mann Charlie (Peter Haskell) losgeht und anschließend einen Selbstmordversuch verübt, muss Cassie erneut in die Nervenklinik. Hier erweist sie sich als renitente Patientin, die ihr Alkoholproblem und ihre Blackouts mit arroganten Sprüchen herunterspielt. Ihren Psychiater Dr. Edwin Alexander (Perry King), der sich geduldig auf sie einlässt, nimmt Cassie nicht ernst. Und den katholischen Priester Dunhill (John Harkins), der ihr einreden will, sie werde von Gott gestraft, weil sie Geburtenkontrolle praktiziert, jagt sie zum Teufel. Auch ihr Bruder Bobby (Robert Perault), dem sie immer sehr nahe stand, kommt nicht an sie heran. Erst die Freundschaft zu ihrer Mitpatientin Norma (Delia Salvi), die an der Alkoholkrankheit ihres verstorbenen Mannes zerbrochen ist, bringt Cassie zur Einsicht. Ein Besuch bei den Anonymen Alkoholikern gibt ihr die Kraft, endlich offen mit ihrer Krankheit umzugehen. Weihnachten besucht sie ihre Familie und spricht sich mit ihrem Mann aus. Cassie verspricht ihrem kleinen Sohn Stevie (David Comfort), dass sie ihre Krankheit besiegen wird...
"Völlig durchgedreht" ist ein bewegendes Melodram über eine Frau auf ihrem beschwerlichen Weg aus dem Alkoholismus. Die psychologisch nuancierte, betont unspektakuläre Literaturverfilmung zeigt auch die komischen Seiten des Psychiatrie-Aufenthalts und nimmt sich viel Zeit für ihre liebevoll gezeichneten Figuren. Vor allem aber überzeugt der Film durch die überragende Hauptdarstellerin Natalie Wood ("West Side Story").
Quelle: ARD, www.ard.de
| Darsteller: | Natalie Wood | als Cassie Barrett | |
|---|---|---|---|
| Perry King | als Dr. Edwin Alexander | ||
| Peter Haskell | als Charlie Barrett | ||
| Shelley Long | als Clara | ||
| Vivian Blaine | als Helen | ||
| Marian Mercer | als Eleanor | ||
| Juliet Mills | als Tinkerbell | ||
| Shane Butterworth | als Greg Barrett | ||
| David Comfort | als Steven Barrett | ||
| Tonya Crowe | als Jenny Barrett | ||
| Robert Perault | als Bobby | ||
| Art Evans | als Abdul | ||
| Sydney Lassick | als Ernie | ||
| Delia Salvi | als Norma | ||
| Bebe Drake | als Gloria | ||
| Elsa Raven | als Dalton | ||
| Peggy Rea | als Pomeroy | ||
| Barbara Tarbuck | als Alice | ||
| Gene Elman | als Dr. Proctor | ||
| Vernon Weddle | als John | ||
| John Harkins | als Pater Dunhill | ||
| Regie: | Burt Brinckerhoff | ||
| Drehbuch: | Richard Shapiro | ||
| Produzent: | Richard Shapiro | ||
| Ausf. Produzent: | Roger Gimbel | ||
| Tony Converse | |||
| Buchvorlage: | Joyce Burditt | ||
| Kamera: | Michel Hugo | ||
| Schnitt: | John A. Martinelli | ||
| Musik: | Billy Goldenberg | ||
| Ton: | William B. Kaplan | ||
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