Regie: Victor Kossakowski
Verleih: Farbfilm (Barnsteiner)
Zwei Brüder arbeiten an einer Brücke im Niemandsland in Argentinien, eine Aufgabe, die sie von ihrem Vater geerbt haben. Während ihre Brücke von nur wenigen Autos genützt wird, herrscht auf der genau gegenüberliegenden Seite der Erde, der Antipode, mehr als reger Betrieb. In der Metropole Shanghai drängen sich Fahrräder, Mopeds und Autos auf eine Fähre. Ein Stück neuseeländischer Küste mit gestrandetem Wal, ein Vulkangebiet auf Hawaii, kaum bewohnte Gebiete in Spanien, Botswana, Chile und am Baikalsee sind ebenfalls Antipoden zueinander.

Die für den Europäischen Filmpreis nominierte Doku ist ein Fest fürs Auge. Der russische Regisseur und Kameramann Victor Kossakowski setzt urtümliche Landschaften ins Zentrum, ihre Bewohner, oft skurrile Einsiedler, und ihr Alltag sind eher Beiwerk, sorgen für Humor. Die Übergänge zwischen den Orten sind assoziativ, manchmal begleitet vom selben Musikstück. Weitgefasste Themen wie der Naturkreislauf Leben und Sterben oder Umweltzerstörung werden angerissen, aber nicht näher ausgeführt.
| Regie: | Victor Kossakowski | ||
|---|---|---|---|
| Drehbuch: | Victor Kossakowski | ||
| Produzent: | Heino Deckert | ||
| Koproduzent: | Joost de Vries | ||
| Juan Manuel Egana | |||
| Leontine Petit | |||
| Ausf. Produzent: | Christian Angermayer | ||
| Achim Pfeffer | |||
| Alexander Rodnyansky | |||
| Kamera: | Victor Kossakowski | ||
| Schnitt: | Victor Kossakowski | ||
| Musik: | Alexander Popow II | ||
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