Pechschwarze Mordkomödie, in der eine Junggesellenabschiedsparty in Mord ausufert. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz26/z0226548/b150x150.jpg Very Bad Things

Filmdetails

Very Bad Things

Pechschwarze Mordkomödie, in der eine Junggesellenabschiedsparty in Mord ausufert.


Very Bad Things
Start: 08.05.2008

Komödie

USA 1998
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 18 Jahre

Christian Slater
Cameron Diaz
Daniel Stern

Regie: Peter Berg
Verleih: Croco Film

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Action
Humor
Romantik
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lau

Inhalt

Bräutigam Kyle und vier seiner Freunde lassen beim Junggesellenabschied in Las Vegas mit Alkohol, Drogen und einer Stripperin die Sau raus. Beim Sex wird die Prostituierte versehentlich am Handtuchhaken im Bad aufgespießt, ein Verdacht schöpfender Sicherheitsbeamter erschlagen. Die fünf zerstückeln die Leichen und vergraben sie in der Wüste. Doch damit sind ihre Probleme lange nicht zu Ende.


Kritik

Very Bad Things

Seifenoperstar Peter Berg ("Chicago Hope") hat sich für sein Regiedebüt, für das er auch das Drehbuch verfaßte, eine pechschwarze Mordkomödie a la "Kleine Morde unter Freunden" ausgesucht. Seine bissige Amorality Tale kreist um eine Clique junger, scheinbar stinknormaler Spießbürger, deren suburbane heile Lebensbahn durch den versehentlichen Tod einer Prostituierten in eine schwindelerregende Spirale von skrupellosen Mord und Totschlag geschleudert wird.

Der junge Bräutigam Kyle (Jon Favreau) und seine vier Freunde - bestehend aus dem eloquenten selbsthilfegestählten Makler Robert (Christian Slater), dem introvertierten Mechaniker Charles (Leland Orser), dem hysterischen Familienvater Adam (Daniel Stern) und dessen labilen Bruder Michael (Jeremy Piven) - begeben sich zum Junggesellenabschied nach Las Vegas. Dort lassen sie mit Alkohol, Drogen und einer Stripperin die Sau raus. Unglücklicherweise wird die Dame des horizontalen Gewerbes beim Sex mit Michael vertikal am Handtuchhaken im Badezimmer aufgespießt. Ohne mit der Wimper zu zucken, erschlägt der dominierende Wortführer Robert daraufhin einen Verdacht schöpfenden Sicherheitsbeamten des Hotels. Die beiden Leichen werden von ihnen zerstückelt und in der Wüste vergraben. Doch damit sind ihre Probleme noch lange nicht zu Ende.

Das an sich konventionelle Plotgerüst um Schuld und Sühne wird mit schräg-schrillen Schockmomenten aufgepeppt. Das zynisch-spöttisch gezeichnete Psychogramm der Protagonisten entlarvt sie allesamt als unsympathische Charaktere, deren leidliches Los einem nicht unbedingt leid tut. Vorhersehbarerweise trauen sie sich bald nicht mehr über den Weg und beginnen sich unter enormen Druck gegenseitig eine Grube zu schaufeln. Auch die beiden anderen weiblichen Figuren - Cameron Diaz als Braut auf biegen und brechen, die selbst vor brutalsten Mitteln nicht zurückschreckt, um den langgehegten Gang zum Altar zu beschreiten und Jeanne Tripplehorn als Ausgeburt der nervig-besorgten Familienmutter können keine Sympathiepunkte sammeln. Die Humorpalette reicht von blutigen Sightgags, zu ironischen Dialogen und übersteigerten Situationen. Die Leistungen der Schauspieler bewegen sich größtenteils ebenfalls auf exaltierten Niveau, doch der Unterhaltungswert der Mordfarce ist eher beschränkt. ara.

Very Bad Things

Darsteller:  Christian Slater   als Robert Boyd
  Cameron Diaz   als Laura Garrety
  Daniel Stern   als Adam Berkow
  Jeanne Tripplehorn   als Lois Berkow
  Jon Favreau   als Kyle Fisher
  Jeremy Piven   als Michael Berkow
  Leland Orser   als Charles Moore
  Joey Zimmermann   als Adam Berkow jr.
  Tyler Malinger   als Timmy Berkow
  Carla Scott   als Tina
  Russell B. McKenzie   als Sicherheitsangest..
 
Regie:  Peter Berg  
Drehbuch:  Peter Berg  
Produzent:  Michael Schiffer  
  Diane Nabatoff  
  Cindy Cowan  
Ausf. Produzent:  Ted Field  
  Scott Kroopf  
  Michael A. Helfant  
  Christian Slater  
Kamera:  David Hennings  
Schnitt:  Dan Lebental  
Musik:  Stewart Copeland  
Produktionsdesign:  Dina Lipton  
  Michael Atwell  
Kostüme:  Terry Dresbach  
Ton:  Mark Weingarten  

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