Originaltitel: Skenbart
Schweden 2003
Gustaf Hammarsten
Robert Gustafsson
Gösta Ekman jun.
Regie: Peter Dalle
Verleih: Ind. Partners
Im Winter 1945 rollt ein Eisenbahnzug von Stockholm nach Berlin. Unter der bunt gemischten, nicht gerade vertrauenserweckenden Fahrgastschar befinden sich ein Arzt und seine Geliebte. Die beiden haben die Absicht, die Gattin des Doktors, die sich ebenfalls an Bord befindet, ins Jenseits zu befördern. Diesem Unterfangen steht jedoch ein erfolgloser Schriftsteller und dessen Absicht im Weg, Gutes für die Menschheit zu leisten. Zwei Nonnen und ein schwules Pärchen hat er damit bereits an den Rand des Wahnsinns getrieben. Baltische Flüchtlinge und Kriegsheimkehrer machen das Chaos komplett.
Wittgensteins Leitmotiv "nichts ist wie es scheint" zieht sich wie ein roter Faden durch diese skandinavische Mischung aus Thriller, schwarzer Komödie und ungehemmtem Slapstick. Der schwedische Autor, Schauspieler und Regisseur Peter Dalle inszenierte im Design der 40er Jahre.
Im Stil der 40er Jahre gehaltene, rabenschwarze Thrillerkomödie mit hohem Humorfaktor um eine Zugfahrt.
Im Winter 1945 rattert ein Nonstop-Express vom Stockholmer Bahnhof nach Berlin. Dort machen es sich ein heimtückischer Arzt und seine Geliebte im Luxusabteil bequem. Sie führen nichts Gutes im Schilde, denn sie planen, die störende Gattin des Arztes umzubringen. Die wiederum schließt nur wenige Meter weiter ahnungslos mit einer Fremden Freundschaft.
Währenddessen schleicht ein rüder Schlafwagenschaffner durch die Gänge, und der erfolglose Autor Gunnar diskutiert mit seinen zwei schwulen Sitznachbarn über Wittgenstein.
Wittgensteins Leitmotiv "nichts ist wie es scheint" erhält eine neue filmische Bedeutung: Peter Dalle mixt einen höchst unterhaltsamen Cocktail aus Thriller, Film Noir und Slapstick im Stil der 40er Jahre zusammen.
Dabei bedient er sich sowohl altmodischer Techniken wie dezent eingesetzter Computer-Effekte. Der Film wurde auf schwarzweiß kopiert, um den nostalgischen Look zu unterstreichen.
| Darsteller: | Gustaf Hammarsten | als Gunnar | |
|---|---|---|---|
| Robert Gustafsson | als Soldat | ||
| Gösta Ekman jun. | als Pompe | ||
| Peter Dalle | als Schaffner | ||
| Magnus Roosmann | als Henry | ||
| Kristina Törnqvist | als Karin | ||
| Anna Björk | als Marie | ||
| Lena Nyman | als Märit | ||
| Lars Amble | als Sixten | ||
| Marie Göranzon | als Nonne | ||
| Margreth Weivers | als ältere Dame | ||
| Regie: | Peter Dalle | ||
| Drehbuch: | Peter Dalle | ||
| Produzent: | Patrick Ryborn | ||
| Kamera: | Göran Hallberg | ||
| Schnitt: | Thomas Lagerman | ||
| Musik: | Adam Nordén | ||
| Produktionsdesign: | Peter Bävman | ||
| Kostüme: | Anna Hagert | ||
| Ton: | Thomas Lagerman | ||
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