Im Stil der 40er Jahre gehaltene, rabenschwarze Thrillerkomödie mit hohem Humorfaktor um eine Zugfahrt. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz05/z0505503/b150x150.jpg Verschwörung im Berlin-Express

Filmdetails

Verschwörung im Berlin-Express

Im Stil der 40er Jahre gehaltene, rabenschwarze Thrillerkomödie mit hohem Humorfaktor um eine Zugfahrt.


Verschwörung im Berlin-Express
Start: 17.02.2005

Originaltitel: Skenbart

Thriller / Komödie

Schweden 2003
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Gustaf Hammarsten
Robert Gustafsson
Gösta Ekman jun.

Regie: Peter Dalle
Verleih: Ind. Partners

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Inhalt

Im Winter 1945 rollt ein Eisenbahnzug von Stockholm nach Berlin. Unter der bunt gemischten, nicht gerade vertrauenserweckenden Fahrgastschar befinden sich ein Arzt und seine Geliebte. Die beiden haben die Absicht, die Gattin des Doktors, die sich ebenfalls an Bord befindet, ins Jenseits zu befördern. Diesem Unterfangen steht jedoch ein erfolgloser Schriftsteller und dessen Absicht im Weg, Gutes für die Menschheit zu leisten. Zwei Nonnen und ein schwules Pärchen hat er damit bereits an den Rand des Wahnsinns getrieben. Baltische Flüchtlinge und Kriegsheimkehrer machen das Chaos komplett.

Wittgensteins Leitmotiv "nichts ist wie es scheint" zieht sich wie ein roter Faden durch diese skandinavische Mischung aus Thriller, schwarzer Komödie und ungehemmtem Slapstick. Der schwedische Autor, Schauspieler und Regisseur Peter Dalle inszenierte im Design der 40er Jahre.


Kritik

Im Stil der 40er Jahre gehaltene, rabenschwarze Thrillerkomödie mit hohem Humorfaktor um eine Zugfahrt.

Großansicht Ein letzter Kuss vor der Abfahrt (Foto: Ind. Partners)

Ein letzter Kuss vor der Abfahrt (Foto: Ind. Partners)

Im Winter 1945 rattert ein Nonstop-Express vom Stockholmer Bahnhof nach Berlin. Dort machen es sich ein heimtückischer Arzt und seine Geliebte im Luxusabteil bequem. Sie führen nichts Gutes im Schilde, denn sie planen, die störende Gattin des Arztes umzubringen. Die wiederum schließt nur wenige Meter weiter ahnungslos mit einer Fremden Freundschaft.

Währenddessen schleicht ein rüder Schlafwagenschaffner durch die Gänge, und der erfolglose Autor Gunnar diskutiert mit seinen zwei schwulen Sitznachbarn über Wittgenstein.

Großansicht Der Schaffner hat alle Hände voll zu tun (Foto: Ind. Partners)

Der Schaffner hat alle Hände voll zu tun (Foto: Ind. Partners)

Leitmotiv mit Nostalgie

Wittgensteins Leitmotiv "nichts ist wie es scheint" erhält eine neue filmische Bedeutung: Peter Dalle mixt einen höchst unterhaltsamen Cocktail aus Thriller, Film Noir und Slapstick im Stil der 40er Jahre zusammen.

Dabei bedient er sich sowohl altmodischer Techniken wie dezent eingesetzter Computer-Effekte. Der Film wurde auf schwarzweiß kopiert, um den nostalgischen Look zu unterstreichen.

Verschwörung im Berlin-Express

Darsteller:  Gustaf Hammarsten   als Gunnar
  Robert Gustafsson   als Soldat
  Gösta Ekman jun.   als Pompe
  Peter Dalle   als Schaffner
  Magnus Roosmann   als Henry
  Kristina Törnqvist   als Karin
  Anna Björk   als Marie
  Lena Nyman   als Märit
  Lars Amble   als Sixten
  Marie Göranzon   als Nonne
  Margreth Weivers   als ältere Dame
 
Regie:  Peter Dalle  
Drehbuch:  Peter Dalle  
Produzent:  Patrick Ryborn  
Kamera:  Göran Hallberg  
Schnitt:  Thomas Lagerman  
Musik:  Adam Nordén  
Produktionsdesign:  Peter Bävman  
Kostüme:  Anna Hagert  
Ton:  Thomas Lagerman  

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