Verfilmung des Kultcomics, in der ein maskierter Freiheitskämpfer mit terroristischen Mitteln ein totalitäres Großbritannien zum Fall zu bringen versucht. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz05/z0605428/b150x150.jpg V wie Vendetta

Filmdetails

V wie Vendetta

Verfilmung des Kultcomics, in der ein maskierter Freiheitskämpfer mit terroristischen Mitteln ein totalitäres Großbritannien zum Fall zu bringen versucht.


V wie Vendetta
Start: 16.03.2006

Originaltitel: V for Vendetta

Science Fiction / Action

Großbritannien/Deutschland 2006
Laufzeit: 132 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Natalie Portman
Hugo Weaving
Stephen Rea

Regie: James McTeigue
Verleih: Warner

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(4 Sterne bei 1 Bewertung)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg gewonnen und das England der Gegenwart ist ein faschistischer Überwachungsstaat, in dem eingelullte Bürger wie die brave Evey (Natalie Portman) glauben, alles Böse auf der Welt käme von Terroristen wie dem maskierten Freiheitskämpfer V (Hugo Weaving). Als ihr ausgerechnet jener V eines Tages in höchster Not das Leben rettet, kommt Evey ins Grübeln.

Wieder einmal rebelliert ein streitlustiger Erlöser gegen den Orwell-schen Horrorstaat in einem aufwendigen SF-Kampfgetümel. Andy Wachowski und Larry Wachowski, die Masterminds hinter der "Matrix"-Serie, schrieben das Drehbuch nach einem Comic von "From Hell"-Autor Alan Moore.


Kritik

Ein neuer Höhepunkt der Comicverfilmungen: Die Produktion der "Matrix"-Macher verbindet visionäres SF-Kino, politische Untertöne und spektakuläre Action.

Großansicht Der mysteriöse V kämpft als Rächer für Freiheit und Gerechtigkeit (Foto: Warner)

Der mysteriöse V kämpft als Rächer für Freiheit und Gerechtigkeit (Foto: Warner)

Das hatte Alan Moore nicht verdient. Immer wieder hatte sich Hollywood an den Werken des legendären Comic-Künstlers versucht, doch bislang waren die Resultate nur halbgar. Mit "V wie Vendetta" ist dieser Bann endlich gebrochen.

Hart, düster und temporeich setzt Regisseur James McTeigue das Szenario eines faschistischen Englands um, in dem ein maskierter Unbekannter mit dem Namenskürzel "V" eine Revolution anzustoßen versucht. Doch erst als der virtuose Einzelkämpfer die junge Evey (Natalie Portman) rettet und in ihr eine Verbündete findet, gibt es eine Chance, die grausame Diktatur zu stürzen.

Großansicht Natalie Portman in einer ihrer kompromisslosesten Rollen (Foto: Warner)

Natalie Portman in einer ihrer kompromisslosesten Rollen (Foto: Warner)

Rückkehr der Matrix-Brüder

"V wie Vendetta" bringt aber nicht nur den filmischen Durchbruch für Alan Moore, er bedeutet auch eine grandiose Rehabilitation für die Gebrüder Wachowski, die produzierten und das Drehbuch schrieben.

Beide beweisen den gleichen erzählerischen Einfallsreichtum und den Sinn für bedrückende Science-Fiction-Welten, der noch ihren ersten "Matrix"-Film ausgezeichnet hatte.

Dabei gelingt es ihnen, beklemmende Parallelen zu den faschistoiden Tendenzen in der Gegenwartspolitik zu zeichnen. So passt die fulminante Comic-Verfilmung auch in den aktuellen Trend kontroverser Kinostücke. Aber sie verpackt ihre Brisanz in lupenreine Action.

V wie Vendetta

Darsteller:  Natalie Portman   als Evey Hammond
  Hugo Weaving   als V
  Stephen Rea   als Finch
  Stephen Fry   als Gordon Deitrich
  John Hurt   als Sutler
  Tim Pigott-Smith   als Creedy
  Rupert Graves   als Dominic
  Roger Allam   als Prothero
  Ben Miles   als Dascomb
  Sinéad Cusack   als Dr. Delia Surridge
  Natasha Wightman   als Valerie
  John Standing   als Lilliman
  Eddie Marsan   als Etheridge
  Clive Ashborn   als Guy Fawkes
  Nicolas de Pruyssenaere   als Marshal
  Christopher Fosh   als V-Anhänger 1
  Selina Giles   als Eveys Mutter
  Gerard Gilroy   als Überwacher
  Gordon Gram   als V-Anhänger V110
  Keith How   als V-Anhänger 2
  Richard Laing   als Leutnant
  Jack Schouten   als Junge
  Cosima Shaw   als Patricia
  William Tapley   als Radiomann
 
Regie:  James McTeigue  
Drehbuch:  Andy Wachowski  
  Lana Wachowski  
Produzent:  Joel Silver  
  Grant Hill  
  Andy Wachowski  
  Lana Wachowski  
Koproduzent:  Roberto Malerba  
  Henning Molfenter  
  Dr. Carl Woebcken  
Ausf. Produzent:  Benjamin Waisbren  
Buchvorlage:  David Lloyd  
  Alan Moore  
Kamera:  Adrian Biddle  
Schnitt:  Martin Walsh  
Musik:  Dario Marianelli  
Produktionsdesign:  Owen Paterson  
Kostüme:  Sammy Sheldon  
Maske:  Paul Engelen  
Ton:  David Stephenson  
Casting:  Lucinda Syson  

Sean Connery sagt Indiana Jones ab

Kein Comeback für Indy-Senior!

Großansicht Genießt auch weiterhin seine Pension: Sean Connery (Foto: Kurt Krieger)

Genießt auch weiterhin seine Pension: Sean Connery (Foto: Kurt Krieger)

1989 waren Harrison Ford und Sean Connery in "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" als Vater und Sohn auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Fans mussten 18 Jahre auf eine Fortsetzung der Abenteuerreihe warten, denn Produzent George Lucas, Regisseur Steven Spielberg und Hauptdarsteller Harrison Ford konnten sich lange nicht auf ein Drehbuch einigen. Nun geht es endlich weiter, doch Junior muss sich nach einem neuen Vater umsehen.

Auch wenn Connery, der sich vor zwei Jahren von Hollywood verabschiedete, lange über eine mögliche Rückkehr auf die Leinwand nachgedacht hatte, entschied er sich schließlich dagegen. "Wenn mich irgendetwas aus dem Ruhestand hätte holen können, dann 'Indiana Jones'", sagt der Schotte. "Es war großartig mit Steven und George zu arbeiten und eine Ehre, Harrison als meinen Sohn zu haben. Aber schlussendlich ist die Rente eine wundervolle Sache."

Tipps von Indy Senior

Einen humorvollen Rat hat Connery aber doch noch für Junior: "Verlange, dass Kriechtiere digital entstehen, Felsen niedrig sind und um Himmels willen, trage die Peitsche immer bei dir, falls du einem Stunt-Koordinator entkommen musst." Dem Filmteam wünscht er nur das Beste: "Es ist eine fantastische Besetzung. Hals- und Beinbruch, wir sehen uns 2008 im Kino."

Wie jetzt bekannt wurde, hat sich auch John Hurt ("V wie Vendetta") für das vierte Abenteuer verpflichtet. Welche Rolle der 67-Jährige übernehmen wird, ist jedoch noch nicht bekannt.

Star

Natalie Portman

Mit gerade mal 14 Jahren und ihrer ersten Filmrolle fand Natalie Portman 1995 in Luc Bessons Thriller "Léon - Der Profi" internationale...

Star

Hugo Weaving

* 04.04.1960

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