Ein Lehrer wird ermordet aufgefunden. Am gleichen Tag taucht im Internet ein Video auf, das ihn beim Sex mit einer Schülerin zeigt. Schon nach dem ersten Verhör spürt Kommissarin Winter (Natalia Wörner), dass das Mädchen etwas verbirgt. Doch sie hat eigene Sorgen: ihr Lebensgefährte Niko (Matthias Brandt) ist verunglückt.

Die Reihe war bereits auf beachtlichem Niveau gestartet und fährt auch in Wiederholungen hohe Quoten ein, kann sich im dritten Teil mit einem überzeugend besetzten, atmosphärisch dichten, spannenden Film aber noch steigern.
Der Lehrer Wolfgang Gajewski wird ermordet aufgefunden. Am gleichen Tag taucht im Internet ein Video auf, das ihn beim Sex mit einer Schülerin zeigt. Schon nach dem ersten Verhör spürt Kommissarin Winter (Natalia Wörner), dass das Mädchen etwas verbirgt. War sie in eine Erpressung verwickelt? Auch die Ehefrau des Toten (Ulrike Grote) und der Vater des Mädchens (Jürgen Tarrach) spielen nicht mit offenen Karten. Doch Jana Winter hat eigene Sorgen: ihr Lebensgefährte Niko (Matthias Brandt) hat nach langer Arbeitslosigkeit endlich ein Jobangebot, allerdings aus Norwegen. Trotz der abschreckenden Aussicht, seine Familie nur noch selten zu sehen, nimmt er an. Auf dem Flug dorthin verunglückt sein Hubschrauber über der Nordsee...
Der erste Film war Natalia Wörner von den Drehbuchautoren Waltraud Ehrhardt und Peter Obris buchstäblich auf den Leib geschrieben worden: die beliebte Schauspielerin war während der Dreharbeiten schwanger, also war auch Kommissarin Winter in anderen Umständen. Ihre Geschichte als berufstätige Mutter wurde im zweiten Film fortgeschrieben, auch im dritten Film spielt das Privatleben mit ihrem Kind (gespielt von Wörners Sohn Jacob Lee Seeliger) und Niko eine kleine, aber wichtige Rolle. Die Sorge um ihren Lebensgefährten und die Einführung der "Bösen Mädchen" in all ihrer Verzweiflung geben dem Film eine besondere Emotionalität. Man spürt, dass Jana Winter und ihre Kollegen Olson, Hamm und Brauner (überzeugend verkörpert von Marcus Mittermeier, Ralph Herforth und Martin Brambach) über die Arbeit hinaus verbunden sind. Kameramann Gunnar Fuß ist nah an den Figuren und lässt ihnen dennoch Raum, Schleswig ist ein stimmungsvoll dargestellter Schauplatz. Ein gelungener Krimi, der Lust auf den vierten Film macht, den Judith Kennel gerade für Network Movie Hamburg im Auftrag des ZDFs in der Schleistadt dreht. sw.
| Darsteller: | Natalia Wörner | als Jana Winter | |
|---|---|---|---|
| Marcus Mittermeier | als Christoph Olson | ||
| Matthias Brandt | als Niko Brix | ||
| Friederike Linke | als Frida | ||
| Jacob Lee Seeliger | als Leo Winter | ||
| Ralph Herforth | als Matthias Hamm | ||
| Martin Brambach | als Arne Brauner | ||
| Lena Meckel | als Roxana | ||
| Jürgen Tarrach | als Mirko Wallmanna | ||
| Lil Oggesen | als Rebecca | ||
| Louisa Rademacher | als Raffaela | ||
| Ulrike Grote | als Mechthild Gajewski | ||
| Matthias Unger | als Wolfgang Gajewski | ||
| Falk Rockstroh | als Direktor Lukassen | ||
| Regie: | Judith Kennel | ||
| Drehbuch: | Waltraud Ehrhardt | ||
| Peter Obrist | |||
| Produzent: | Jutta Lieck-Klenke | ||
| Kamera: | Gunnar Fuß | ||
| Musik: | Nikolaus Glowna | ||
| Produktionsdesign: | Peter Robert Schwab | ||
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