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Dokumentarfilm - Österreich 2003-2005 FSK: Freigegeben ab 12 Jahren - 92 Min. - Verleih: Alamode (24 Bilder) Start: 18.01.2007
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Was bei uns täglich auf dem Esstisch landet, ob Brot, Fleisch, oder Gemüse, wird industriell fabriziert. Dennoch bleibt für gewöhnlich verborgen, wie diese Massenproduktion vonstatten geht. Es sind sterile Orte, die surreal wirken. Funktionelle Räume, die für Produktionsabläufe optimiert sind. Kühle Industrien, in denen Individuelles verloren geht. Es wird viel, schnell und einfach hergestellt: Schweineinnereien müssen sortiert, Rinder mit der Kettensäge halbiert werden; automatische Pflückanlagen rupfen Paprikastauden, Maschinen wickeln sie in Plastik.
Meditativer Denkanstoss über die Massenproduktion von Lebensmitteln. Nikolaus Geyrhalter ("Elsewhere") verzichtet auf jeden Kommentar - seine unvoreingenommenen Bilder sprechen für sich und schrauben sich mit ihrer Rhythmik ins Bewusstsein. |
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KRITIK
Erbarmungslos direkte Dokumentation über die Art und Weise, wie heutzutage Lebensmittel hergestellt werden.
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Schnell wird nochmal ein bisschen gespritzt (Foto: Alamode (24 Bilder)) |
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Um zu zeigen, wie heute unsere Lebensmittel hergestellt werden, reiste der österreichische Filmemacher Nikolaus Geyrhalter zwischen Herbst 2003 und Herbst 2005 durch ganz Europa und stattete Produktionsstätten, wo in Fließbandarbeit "unser täglich Brot" hergestellt wird, mit der Kamera einen Besuch ab.

Dabei macht er keinen Unterschied zwischen dem monotonen Abschlachten von Rindern in einer weißgekachelten Halle und dem nicht weniger eintönigen Abernten von Obst in einem riesigen Treibhaus. Alles wird gezeigt, wie es nun mal vonstatten geht - maschinell und genau kalkuliert.

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Ruckzuck ist der Fisch aufgeschlitzt (Foto: Alamode (24 Bilder)) |
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Bilder, die bleiben

Frontal, direkt und erbarmungslos wird man in "Unser täglich Brot" mit den modernen Methoden der Food-Industrie konfrontiert. Unkonventionell wie immer zieht sich der mehrfach ausgezeichnete Geyrhalter in die Rolle des stillen Beobachters zurück. Weil er völlig ohne Interviews und Off-Kommentare - ein besonderes Stilmittel des Regisseurs - auskommt, kann sich der Betrachter voll auf die Bilder konzentrieren und seinen Assoziationen freien Lauf lassen. | bf |
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