1965, zehn Tage bevor er in Heimat zurückkehren und heiraten will, gerät Robert A. Garwood, Soldat erster Klasse, in vietnamesische Gefangenschaft. Um zu überleben und die Chance zu wahren, wieder nach Hause zu kommen, läßt sich Harwood mit dem Vietcong ein. Von Koopereration mit dem Feind kann allerdings keine Rede sein, obwohl Garwoods besonnene Art von den anderen Gefangenen als Kollaboration ausgelegt wird. Nach dreizehn Jahren Lagerhaft kommt Garwood endlich frei - und wird in den USA vor Gericht gestellt. Er wird degradiert und unehrenhaft entlassen, weil er sich angeblich unerlaubt von der Truppe entfernt hatte und im Dienste des Vietcong gegen andere GI's vorgegangen ist.
US-TV-Spielfilm um das Schicksal eines Gefangenen in der Gewalt des Vietcong, ansprechend inszeniert von dem häufig beschäftigten George Stanford Brown ("Miami Vice", "Roots"). Ralph Macchio ("Crossroads - Pakt mit dem Teufel"), allen Filmfans als "Karate Kid" ein Begriff, liefert eine ordentliche Leistung in der Hauptrolle neben Altstar Martin Sheen ("Apocalypse Now", "Cadence - Ein fremder Klang"). Eine solide, konzentriert erzählte, doch unspektakuläre Videopremiere, die einen authentischen Fall aus der Sicht des Betroffenen aufrollt. Ein Film, der auf ähnliche Resonanz hoffen darf wie "P.O.W. - Prisoner of War" mit James Woods oder "Hanoi Hilton" Michael Moriarty.
| Darsteller: | Ralph Macchio | als Robert Garwood | |
|---|---|---|---|
| Martin Sheen | |||
| Noah Blake | als Russ Grisset | ||
| Regie: | Georg Stanford Brown | ||
| Drehbuch: | John Pielmeier | ||
| Produzent: | Edward Gold | ||
| Renee Emr | |||
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