Schwarze Komödie, die um den südamerikanischen Alltagswahnsinn kreist. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto04/11040272/b150x150.jpg Un mundo misterioso

Filmdetails

Un mundo misterioso

Schwarze Komödie, die um den südamerikanischen Alltagswahnsinn kreist.


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Inhalt

Ein junges Paar trennt sich auf Wunsch der Frau für eine Weile. Boris, verunsichert durch das plötzliche Alleinsein, treibt ziellos durch die Stadt, mietet sich in einem Hotel ein, kauft sich sein erstes Auto. Er nutzt die Zeit, um alte Bekannte zu treffen, lernt andere Frauen kennen und versucht immer wieder, Ana zurückzugewinnen. Als besonders problematisch erweist sich sein neu erworbener Wagen, ein obskures rumänisches Modell, das jedermann für einen frisierten Renault 6 hält.


Kritik

Un mundo misterioso

Der Argentinier Rodrigo Moreno ("Der Leibwächter") hat sich bei seiner vierten Kinoregie an einer schwarzen Komödie versucht, die um den (südamerikanischen) Alltagswahnsinn kreist. Eine eigenwillige Autorenhandschrift zeichnet diesen Film aus, mangelnde finanzielle Mittel, werden durch gute Personenzeichnungen und sensibles Erzählen wettgemacht. Vor allem lebt diese "rätselhafte Welt" jedoch von klugem Witz und rastloser Bewegung. Ein weiterer trefflicher Beweis für die Lebendigkeit des zeitgenössischen lateinamerikanischen Kinos.

Un mundo misterioso

Darsteller:  Esteban Bigliardi   als Boris
  Cecilia Rainero   als Ana
  Rosario Blefari   als Ingrid
  Germán de Silva   als Mechaniker Héctor
  Leandro Uria   als Levis-Mann
  Hernán Oviedo   als Buchhändler
  Lucrecia Oviedo   als Odette
 
Regie:  Rodrigo Moreno  
Drehbuch:  Rodrigo Moreno  
Produzent:  Hernán Musaluppi  
  Natacha Cervi  
Koproduzent:  Benny Drechsel  
  Karsten Stöter  
  Anne Tetzlaff  
Kamera:  Gustavo Biazzi  
Schnitt:  Martin Mainoli  
Produktionsdesign:  Gonzalo Delgado Galiana  
Kostüme:  Gonzalo Delgado Galiana  
Ton:  Catriel Vildosola  

Berlinale setzt auf deutsche Produktionen

Auch wenn's mitunter schwer zu verstehen ist: Berlin spricht Deutsch!

Großansicht Der Titel ist Programm: "Almanya - Willkommen in Deutschland" wurde in den Berlinale-Wettbewerb eingeladen (Foto: Concorde)

Der Titel ist Programm: "Almanya - Willkommen in Deutschland" wurde in den Berlinale-Wettbewerb eingeladen (Foto: Concorde)

Die Berlinale (10. bis 20. Februar) hat nun die verbliebenen Titel des 22 Filme umfassenden Wettbewerbsprogramms bekannt gegeben, von denen 16 als Weltpremieren gezeigt werden. Erstmals werden auch 3D-Filme gezeigt, neben Wim Wenders' "Pina" kommen zwei weitere künstlerische 3D-Filme zur Aufführung: der Animationsfilm "Les contes de la nuit" von Michel Ocelot als Weltpremiere sowie als Sondervorführung außer Konkurrenz Werner Herzogs 3D-Dokumentarfilm "Cave of Forgotten Dreams".

"Almanya - Willkommen in Deutschland" (außer Konkurrenz) ist das Spielfilmdebüt von Yasemin Samdereli, eine Einwandererkomödie, die die Roxy Film GmbH produziert hat. Ein Held der sogenannten "Berliner Schule" ist Ulrich Köhler, er stellt seinen neuen Film "Die Schlafkrankheit" (Produzent: Komplizen Film auf der Berlinale vor. Wolfgang Murnberger ist mit seinem neuen Film "Mein bester Feind" (Aichholzer Filmproduktion) als Weltpremiere außer Konkurrenz dabei, eine im durch die Nazis besetzten Wien angesiedelte Tragikomödie mit Moritz Bleibtreu und Georg Friedrich.

Um den Goldenen Bären konkurriert der ungarische Filmemacher Béla Tarr mit "A Torinói ló", der in Koproduktion mit Vega Film AG in Zürich und der Berliner zero fiction film entstanden ist. Frisch aus Sundance kommt J.C. Chandors Debütfilm "Margin Call", in der Kevin Spacey, Jeremy Irons und Stanley Tucci mit der Finanzkrise ringen. Joshua Marston("Maria voll der Gnade") zeigt seinen zweiten Spielfilm "The Forgiveness Of Blood".

Bilder zu "Almanya - Willkommen in Deutschland"

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Aus Argentinien kommt "Un Mundo Misterioso" von Rodrigo Moreno, an dem Rohfilm als deutscher Koproduzent beteiligt ist. Auch das mexikanische Spielfilmdebüt "El premio" von Paula Markovitch, die das Drehbuch zu "Lake Tahoe" schrieb, entstand mit deutscher Beteiligung. In Studio Babelsberg gedreht und mit dem Berliner Studio als Koproduzent realisiert wurde der Thriller "Unknown Identity" von Jaume Collet-Serra mit Liam Neeson und Diane Kruger, der außer Konkurrenz läuft. Bavaria Pictures ist bei Alexander Mindadzes "Innocent Saturday" an Bord, einer russisch-deutsch-ukrainischen Koproduktion.

"Jodaeiye Nader az Simin" von Asghar Farhadi ("Darbareye Elly") aus dem Iran, "Saranghanda, Saranghaji Anneunda" (Kommt Regen, kommt Sonnenschein) von Lee Yoon-ki aus Südkorea, sowie "Les femmes du 6ème étage" von Philippe Le Guay (mit Sandrine Kiberlain und Carmen Maura) aus Frankreich (außer Konkurrenz) runden den Wettbewerb ab.

Als Sondervorvorführung zeigt die Berlinale "Offside" von Jafar Panahi- eine Solidaritätsbekundung für den verurteilten iranischen Regisseur. Als Abschlussfilm der 61. Berlinale wird am 19. Februar im Anschluss an die Preisverleihungsgala der Gewinnerfilm des Goldenen Bären gezeigt.

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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