Dokumentarfilm / Film http://images.kino.de/flbilder/max12/auto12/auto10/12100251/b150x150.jpg Ufos, Sex und Monster - Das wilde Kino des Roger Corman

Filmdetails

Ufos, Sex und Monster - Das wilde Kino des Roger Corman


Ufos, Sex und Monster - Das wilde Kino des Roger Corman

Originaltitel: Corman's World: Exploits of a Hollywood Rebel

Dokumentarfilm / Film

USA 2011

Roger Corman
Quentin Tarantino
Paul W.S. Anderson

Regie: Alex Stapleton

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Ufos, Sex und Monster - Das wilde Kino des Roger Corman

Während der letzten Zuckungen der großen Hollywood-Ära in den 50er Jahren begann die Laufbahn des Sohnes eines Bauingenieurs, der zu einem der einflussreichsten Männer der modernen Filmgeschichte werden sollte.
"Ufos, Sex und Monster - Das wilde Kino des Roger Corman" schildert den triumphalen Aufstieg von Roger Corman, Hollywoods produktivstem Drehbuchautoren, Regisseur und Produzenten, der als Pate des unabhängigen Films gilt.
Sechs Jahrzehnte lang finanzierte Corman Hunderte gewinnträchtige Low-Budget-Filme. Darüber hinaus brachte er die Karriere vieler großer Talente Hollywoods auf den Weg, darunter Jack Nicholson, Peter Fonda, Dennis Hopper, Martin Scorsese, Francis Ford Coppola und James Cameron.
In den späten 70er Jahren brach Cormans System jedoch zusammen, denn die großen Studios schlugen ihn mit seinen eigenen Waffen. Sie hatten mehr Geld und Macht und engagierten die Regisseure, die normalerweise für Corman arbeiteten, für Exploitationfilme mit höheren Budgets.
Nachdem die großen Studios Corman ausgebootet hatten, konnte er nur noch Schundfilme machen, die direkt auf Video erschienen. Der Dokumentarfilm führt die Zuschauer zurück in die Zeit, in der Corman der König von Hollywood war und als Katalysator für die amerikanische Jugendbewegung der 50er und 60er Jahre diente.


Der Dokumentarfilm zeigt Archivaufnahmen zur amerikanischen Kultur und Gegenkultur von den 50er Jahren bis heute. Es kommen Filmgrößen zu Wort, die ihr Handwerk bei Roger Corman erlernt haben. Interviews mit heutigen Indiewood-Filmemachern wie Quentin Tarantino, Paul W. S. Anderson und Eli Roth beweisen, dass es eine regelrechte Corman-Renaissance gibt. Dokumentarisches Material zeigt, wie Corman das große Studiosystem auch heute noch erfolgreich umgeht, um Filme zu produzieren: schnell, billig und einfach himmlisch.
"Ufos, Sex und Monster - Das wilde Kino des Roger Corman" (Originaltitel: "Corman's World") ist der erste Film der Regisseurin Alex Stapleton in Spielfilmlänge. Nachdem sie Roger Corman im Jahr 2006 für ein Kunstmagazin interviewt hatte, kam ihr die Idee, einen Dokumentarfilm über seinen Einfluss auf die Welt des Kinos zu drehen. Sie lernte während der Arbeit an dem Film so viel, dass sie sich wie ein Ehrenmitglied der "Filmschule" von Roger Corman fühlt, aus der auch viele ihrer persönlichen Helden wie Francis Ford Coppola, Martin Scorsese, John Sayles und Jonathan Demme hervorgegangen sind

Quelle: ARTE, www.arte.tv

Ufos, Sex und Monster - Das wilde Kino des Roger Corman

Darsteller:  Roger Corman  
  Quentin Tarantino  
  Paul W.S. Anderson  
  Eli Roth  
 
Regie:  Alex Stapleton  
Drehbuch:  Alex Stapleton  
  Gregory Locklear  
Produzent:  Alex Stapleton  
  Mickey Barold  
  Izabela Frank  
  Jeff Frey  
  Stone Douglass  
Kamera:  Patrick Simpson  
Schnitt:  Victor Livingston  
Musik:  Air  
Ton:  Mark Patino  

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