Chace Crawford
Emma Roberts
Rory Culkin
Regie: Joel Schumacher
Verleih: Tobis
White Mike, 17-jähriger Schulabbrecher, versorgt die reichen Söhne und Töchter der New Yorker Oberschicht mit Marihuana, überlässt das Handeln mit der neuen Powerdroge "Twelve" aber dem gefährlichen Dealer Lionel. Der Kontakt zwischen Penthouse und Straße führt schon bald zu zwei Morden, fast unbemerkt von den Kids, die im Rausch von Party, Sex und Drogen das andere Leben kaum wahrnehmen. Bis die große Glamourblase beim größten Event, der Geburtstagsfeier von High-School-Queen Sara, gewaltsam zum Platzen gebracht wird.

Mit 70 adaptiert Hitregisseur Joel Schumacher das Kultbuch eines 17-Jährigen über Kids der New Yorker Oberschicht im Partyrausch und Lebensvakuum.
Zielorientierung, emotionale Bindungen, Antriebskraft - all das ist "Unter Null" bei den reichen Söhnen und Töchtern, die Bret Easton Ellis' gleichnamigen Bestseller von 1985 nachleben. Schauplatz ist nun nicht mehr die Metropole der West-, sondern der Ostküste, wo Nick McDonell in finanzieller Sorglosigkeit aufwuchs. Über das Oberflächenleben der Oberschicht schrieb McDonell den Bestseller "Zwölf", der nicht nur in Spurenelementen bereits den TV-Hit "Gossip Girl" inspirierte. Chace Crawford, einer der Stars des Hochglanz-Teendramas, muss also für Schumachers McDonell-Adaption sein Revier nicht verlassen, aber Abstriche im Glamourfaktor hinnehmen.
Als vom Tod seiner Mutter aus der Bahn geworfener Schulaussteiger White Mike vertickt er Marihuana, überlässt den Handel mit der neuen Powerdroge "Twelve" aber Profidealer Lionel (Curtis "50 Cent" Jackson). White Mike ist das Bindeglied für eine Reihe von ausschließlich jungen Figuren, die von einem Kick zum nächsten surfen und sich in ihrem Koordinatensystem, bestimmt von Sex, Party und Drogen, orientierungslos treiben lassen. Als Tourguide in diese Szene dient ein distanzierter, namenlos bleibender, im Original von Kiefer Sutherland gesprochener Erzähler, der für den Überblick in der episodischen Struktur und gelegentlich auch für spöttisch-zynische Kommentare sorgt. Es geht um High School-Queens, die vom Ruhm träumen und ihr männliches Gefolge manipulieren, um Spitzenschülerinnen, die sich für Drogen verkaufen, um Dealer, für die Mord zum Alltag gehört, um reine Seelen (Julia Roberts Nichte Emma), die mal von der Sünde kosten wollen, und um ungeliebte Abgestürzte, deren Frust sich schließlich in einem Amoklauf entlädt.
Schumacher, der sich mit "St. Elmo's Fire - Die Leidenschaft brennt tief" bereits 1985 als verständnisvoller Jugendonkel bewies, entwickelt den Film bedächtig, geht in ungewöhnlichen, theaterhaften Rückblenden auf prägende Momente in der Vergangenheit einiger Figuren ein, lässt die Temperatur des Films über ein paar Tage Beobachtungszeitraum bis zur Klimax ansteigen, die man über die individuelle Gewaltexplosion hinaus auch als allgemeine Metapher für Aufwachen sehen kann. Denn diese Kids, unter denen sich nur wenige Sympathiefiguren ausmachen lassen, verschlafen ihr Leben, obwohl sie glauben, es besonders intensiv zu erfahren. kob.
| Darsteller: | Chace Crawford | als White Mike | |
|---|---|---|---|
| Emma Roberts | als Molly | ||
| Rory Culkin | als Chris | ||
| 50 Cent | als Lionel | ||
| Emily Meade | als Jessica | ||
| Esti Ginzberb | als Sara | ||
| Zoë Kravitz | als Gabby | ||
| Philip Ettinger | als Hunter | ||
| Billy Magnussen | als Claude | ||
| Jeremy Allen White | als Charlie | ||
| Regie: | Joel Schumacher | ||
| Drehbuch: | Jordan Melamed | ||
| Produzent: | Charlie Corwin | ||
| Sidonie Dumas | |||
| Ted Field | |||
| Jordan Melamed | |||
| Bob Salerno | |||
| Koproduzent: | Michael Bederman | ||
| Ausf. Produzent: | J. Andrew Greenblatt | ||
| Buchvorlage: | Nick McDonell | ||
| Kamera: | Steven Fierberg | ||
| Schnitt: | Paul Zucker | ||
| Musik: | Harry Gregson-Williams | ||
| Produktionsdesign: | Ethan Tobman | ||
| Kostüme: | David C. Robinson | ||
| Casting: | Lauren Bass | ||
Tom Hardy wird als neuer "Mad Max" genau das Gegenteil davon tun, was sein Vorgänger Mel Gibson gerade privat treibt.
Elvis Presleys Enkelin Riley Reough und Lenny Kravitz' Tochter Zoe werden in "Mad Max 4" von Mel Gibsons Nachfolger Tom Hardy beschützt (Foto: Kurt Krieger)
Während Mel Gibson sich mit Prügeln für seine Ex-Freundin Oksana Grigorieva soeben die Karriere ruiniert, wird sein "Mad Max"-Nachfolger Tom Hardy im vierten Endzeit-Abenteuer fünf Frauen ritterlich vor Ungemach schützen. Laut Regisseur und "Mad Max"-Erfinder George Miller besteht die Hauptaufgabe von Kultheld Max Rockatansky in "Mad Max: Fury Road" darin, fünf Frauen zu beschützen: die sogenannten "Five Wives".
Zwei dieser fünf Ladies hat Miller auch schon besetzt, und das äußerst prominent: Zwar hat die 21-jährige blonde Schönheit Riley Keough bisher nur einen Auftritt neben Kristen Stewart im Joan Jett-Film "The Runaways" vorzuweisen, dafür steht aber in ihrem Stammbaum ein ganz großer Name des Showbiz: Keough ist die Enkelin von keinem Geringerem als dem King himself, Elvis Presley! Ihre Mutter ist Lisa Marie Presley, Vater ist deren Ex-Mann Danny Keough, ehemals Bassist in Lisa Marie Presleys Band.
Eine weitere der von Mad Max beschützten "Five Wives" wird Zoe Kravitz spielen, Tochter des Kultrockers Lenny. Sie ist ab 14. Oktober neben Julia Roberts' Tochter Emma und Rapper 50 Cent im Drama "Twelve" um frustrierte New Yorker Kids reicher Eltern zu sehen. Zuvor hatte sie neben Jodie Foster eine kleine Rolle im Rachethriller "Die Fremde in dir" gespielt.
Darüberhinaus ist sensationell die Australierin Charlize Theron mit von der Partie, allerdings hat George Miller bisher noch nicht verraten, ob auch Theron eine der "Five Wives" oder eine andere Rolle spielen wird. Die bisherigen Andeutungen des Regisseurs über die Handlung von "Mad Max 4" lassen vermuten, dass die "Five Wives" die Mütter der Kinder sein könnten, die Max am Ende von "Jenseits der Donnerkuppel" nach Sydney bringt. Denn "Fury Road" wird direkt an die Handlung von "Mad Max 3" anknüpfen.
Ob Dr. George Miller tatsächlich gleich zwei Mad Max-Filme dreht, wie vor Monatsfrist angekündigt, wollte dieser vorerst nicht bestätigen. Ebenso unklar ist, wohin den Ur-Mad Max Mel Gibson seine ganz private Straße der Wut noch führt...
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Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.