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Türkisch für Anfänger


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Türkisch für Anfänger

Der preisgekrönte Multikultispaß der Patchworkfamilie "Schneider-Öztürk" komplett in einer Box! Die 16-jährige Lena trifft der Schlag, als ihre Mutter, Doris, Therapeutin, nach 7 Jahren Single-Leben ihre große Liebe Metin, einen türkischen Kriminalkommissar kennen lernt und mit ihm zusammen zieht. Auf einmal müssen sie und ihr kleiner Bruder Nils in einer Großfamilie leben, ihre Mutter mit einem Mann teilen und mit ihren neuen Geschwistern klar kommen. Mit ihrer neuen Schwester Yagmur (14), einer streng gläubigen Muslima, die Lena für eine moralische Zeitbombe hält. Und ihrem Bruder Cem (17), einem türkischen Möchtegern-Macho, der um jeden Preis seine romantische Seite zu verbergen versucht. Und dass ihre Mutter jetzt von Lena verlangt, sich in die neue Familie einzugliedern, passt Lena gar nicht in den Kram. Doris und Metin, die beiden Eltern, geben ihr Bestes, um die chaotische Familie zusammen zu halten. Gar nicht so einfach, denn durch das Zusammenziehen lernen sich auch die Erwachsenen erst richtig kennen.
Die Box enthält die Staffeln 1 - 3 (Folge 1-52).

Quelle: Universum Film

Türkisch für Anfänger

Darsteller:  Pegah Ferydoni   als Yagmur
  Adnan Maral   als Metin
  Elyas M'Barek   als Cem
  Josefine Preuß   als Lena
  Emil Reinke   als Nils
  Anna Stieblich   als Doris
  Axel Schreiber   als Axel
  Katharina Kaali   als Diana
  Arnel Taci   als Costa
  Cristina do Rego   als Kathi
  Bärbel Schleker   als Jette
  Carl Heinz Choynski   als Opa Hermi
  Lilay Huser   als Oma Öztürk
 
Regie:  Edzard Onneken  
  Oliver Schmitz  
  Christian Ditter  
Drehbuch:  Bora Dagtekin  
  Sathyan Ramesh  
  Benedikt Gollhardt  
  Vivien Hoppe  
  Fabian P. Wiemker  
  Tanja Weber  
  Jan Friedhoff  
Produzent:  Philip Voges  
  Alban Rehnitz  
Ausf. Produzent:  Bettina Reitz  
  Dr. Bernhard Gleim  
Kamera:  Marc Prill  
  Uwe Schäfer  
Schnitt:  Andreas Althoff  
  Cornelia Strecker  
Musik:  Ali N. Askin  
Produktionsdesign:  Jörg Prinz  
Kostüme:  Claudia Karla Koch  
Ton:  René Göckel  

Russell Crowe trifft Oliver Schmitz: Globaler Dialog in Cannes

Cannes - In einer Woche startet das 63. Festival de Cannes (12. bis 23. Mai) und damit das Schaulaufen auf dem wohl prestigeträchtigsten roten Teppich jenseits der Oscarverleihung. In diesem Jahr präsentiert das Festival einen Mix aus Veteranen und Newcomern.

Großansicht Russell Crowe als düsterer "Robin Hood" im Cannes-Eröffnungsfilm (Foto: Universal)

Russell Crowe als düsterer "Robin Hood" im Cannes-Eröffnungsfilm (Foto: Universal)

Das diesjährige Festivalprogramm zeige, dass Kino nicht nur ein Dialog zwischen Europa und Amerika sei, sondern eine globale Kunstform, erklärte Festivalchef Thierry Frémaux auf der großen Festival-Pressekonferenz. Eine elegante Umschreibung der Tatsache, dass die USA in diesem Jahr an der Croisette ungewohnt unterrepräsentiert sind.

Lange hatte das Festival gehofft, den neuen Film von Kritikerliebling Terrence Malick ("Der schmale Grat") zu zeigen. "The Tree of Life" war dem Festival bereits in einer Work-in-Progress-Fassung gezeigt worden. Doch der Publicity-scheue Regisseur hat sich dann doch dazu entschlossen, in den Schneideraum zurückzukehren und seine Teilnahme abgesagt. Im Wettbewerb läuft nun nur eine einzige US-Produktion - "Fair Game" von "Bourne Identität"-Regisseur Doug Liman. Ein Politthriller mit Naomi Watts als CIA-Agentin, der die dunklen Seiten der Macht beleuchtet.

Statt amerikanischer finden sich im Wettbewerb nun vor allem Regisseure aus Europa und Nordafrika, aus dem nahen und fernen Osten, so zum Beispiel Takeshi Kitano, der mit "Outrage" zu seinen Yakuza-Thriller-Wurzeln zurückkehrt. Das Gastgeberland Frankreich ist wieder prominent vertreten. So unternimmt Starschauspieler Mathieu Amalric mit "Tournée" seinen dritten Ausflug ins Regiefach und spielt in der Komödie auch gleich die Hauptrolle: einen Theaterproduzenten, der ein Comeback mit einer Burlesque Show feiert.

Als Geheimtipp wird "Des Hommes et des Dieux" gehandelt, der neue Film von Xavier Beauvois über eine Gruppe von christlichen Mönchen im Maghreb, die nach Jahrzehnten des friedvollen Miteinanders mit der muslimischen Bevölkerung eines Tages unverhofft in den Konflikt mit islamischen Fundamentalisten gerät.

Bilder zu "Robin Hood"

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Alejandro González Iñárritu, der mexikanische Meister des kunstvoll verschachtelten Episodenkinos, holte mit "Babel" vor vier Jahren den Regiepreis. Jetzt ist er mit "Biutiful" erneut im Rennen um die Goldene Palme. Spaniens Superstar Javier Bardem glänzt als Drogendealer in Barcelona, der einen alten Freund wieder trifft, der inzwischen - so will es das Schicksal - Polizist geworden ist. Mike Leigh ist ein langjähriger Cannes-Gast. Mit "Lügen und Geheimnisse" gewann er 1996 die Goldene Palme. Jetzt kehrt er mit "Another Year" zurück - ein leises Drama, das ein Jahr im Leben eines älteren Paares (Lesley Manville und Jim Broadbent) erzählt.

Die wunderbare Charlotte Gainsbourg, die im Vorjahr für ihre waghalsige Rolle in "Antichrist" ausgezeichnet wurde, ist in diesem Jahr mit "The Tree" mit von der Partie. In der Verfilmung von Judy Pascoes Roman "Die Geschichte vom großen Baum" spielt Gainsbourg eine Frau und Mutter einer kleinen Tochter, die mit dem Tod ihres Mannes fertig werden muss. Regisseurin Julie Bertuccelli ist in diesem Jahr die einzige Frau im Wettbewerb - ihr Werk läuft als Abschlussfilm jedoch außer Konkurrenz.

Außer Konkurrenz präsentiert das Festival drei prominente US-Produktionen: "Robin Hood", der das Erfolgsduo Ridley Scott und Russell Crowe nach "Gladiator" erneut für ein historisches Abenteuer vereint, wurde als Eröffnungsfilm ausgewählt. Eine beeindruckend düstere Neuerzählung der klassischen Geschichte um den legendären Bogenschützen aus dem Sherwood Forest - der nur einen Tag nach der Cannes-Premiere offiziell anläuft.

Bilder zu "Wall Street - Geld schläft nicht"

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Während Robin Hood sich für die Armen einsetzt, geht es den Protagonisten in Oliver Stones "Wall Street - Geld schläft nicht" dagegen um den schnellen Reichtum ohne Rücksicht auf Verluste. Michael Douglas kehrt 22 Jahre nach dem ersten "Wall Street"-Film in den Börsen-Kosmos zurück mit seiner Paraderolle als Gordon Gecko, der mächtig Eindruck auf den ambitionierten Börsen-Neuling Jacob (Shia LaBeouf) macht.

Eine Rückkehr an die Croisette gibt es auch für einen weiteren New Yorker Regisseur: Altmeister Woody Allen präsentiert seinen in London angesiedelten Beziehungsreigen "You Will Meet a Tall Dark Stranger", eine starbesetzte Komödie mit Antonio Banderas, Naomi Watts, Josh Brolin, Sir Anthony Hopkins und Freida Pinto (der schönen Latika aus "Slumdog Millionär").

Ein Ereignis der besonderen Art wird die Vorführung von "Carlos - Der Schakal" - der in der vollen Länge von über fünf Stunden außer Konkurrenz gezeigt wird. Regisseur Olivier Assayas hat jahrelang für den Politthriller über den Terroristen Ilich Ramírez Sánchez, genannt "Carlos, der Schakal" recherchiert, der in den 70er Jahren zu den meistgesuchtesten Terroristen gehörte und u. a. Drahtzieher des Anschlag auf das OPEC-Hauptquartier in Wien war und seit 1994 in Haft sitzt. Da der Film als deutsche Koproduktion entstand, gehören zum internationalen Cast rund um Edgar Ramirez auch namhafte deutsche Jungschauspieler wie Christoph Bach, Nora von Waldstätten und Julia Hummer.

Bilder zu "Carlos - Der Schakal"

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Apropos Deutsche: In diesem Jahr ist zwar kein deutscher Regisseur im Wettbewerb vertreten. Doch "Mein Glück" des Weißrussen Sergei Loznitsa ist eine multinationale Koproduktion, an der die Leipziger Firma ma.ja.de federführend beteiligt ist. Erzählt wird die Geschichte eines Fernfahrers, der auf seiner Reise durch Russland in eine Spirale der Gewalt und Willkür gerät.

Darüber hinaus sind deutsche Firmen bei diversen weiteren Wettbewerbstiteln als Koproduktionspartner in Cannes dabei. In die offiziellen Nebenreihe Un Certain Regard wiederum wurden mit Christoph Hochhäusler und Oliver Schmitz zwei deutsche Regisseure eingeladen. Hochhäusler wurde mit seinen ersten beiden Filmen der sogenannten Berliner Schule zugerechnet, deren Werke eine formale Strenge verband. In seinem dritten, in Frankfurt gedrehten Spielfilm "Unter dir die Stadt" entspinnt sich eine Menage-à-Trois zwischen Nicolette Krebitz, Robert Hunger-Bühler und Mark Waschke.

Oliver Schmitz, der sich mit den Komödien-Serien "Türkisch für Anfänger" und "Doctor's Diary" einen Namen gemacht hat, kehrt für "Life, Above All" in sein Geburtsland Südafrika zurück und erzählt die Geschichte einer Zwölfjährigen, die in einem kleinen Dorf mit einem dunklen Geheimnis konfrontiert wird.

So fügt sich das Programm also tatsächlich zum globalen Dialog, den Festivalchef Frémaux sich für die diesjährige Cannes-Ausgabe ja ausdrücklich wünscht.

Star

Pegah Ferydoni

* 25.06.1983

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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