Fortsetzung des Kultfilms von 1982, die mit verblüffenden dreidimensionalen Bildern und Actionsequenzen erneut in die Computerwelt von Tron eindringt. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto01/11010092/b150x150.jpg Tron: Legacy

Filmdetails

Tron: Legacy 3D-Kino

Fortsetzung des Kultfilms von 1982, die mit verblüffenden dreidimensionalen Bildern und Actionsequenzen erneut in die Computerwelt von Tron eindringt.


Tron: Legacy
Start: 27.01.2011

Originaltitel: Tron Legacy

Science Fiction / Abenteuer

USA 2010
Laufzeit: 125 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Jeff Bridges
Garrett Hedlund
Olivia Wilde

Regie: Joseph Kosinski
Verleih: Walt Disney

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Inhalt

21 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden seines Vaters folgt Sam Flynn dem Lockruf eines Pagersignals und wird in die digitale Computerwelt von Tron hineingezogen. Dort hat Clu, das einst von seinem Vater geschaffene Programm, die Macht übernommen, dort verstecken sich auch Kevin Flynn und sein Protegé, das Programm Quorra. Nachdem Vater und Sohn sich wiedergefunden haben, verfolgen sie nur ein Ziel, wollen Tron verlassen. Doch genau das will auch Clu, um seine Diktatur auf die Welt der User auszudehnen.


Kritik

Tron: Legacy

In unserer Welt der User, die längst abhängig von digitalen Systemen ist, war die Zeit überreif für eine Hi-Tech-Antwort auf Steven Lisbergers Kultfilm, der 1982 mit Originalität, jedoch beschränkten technischen Mitteln Furore gemacht hatte. Viele Konzepte für eine Fortsetzung wurden verworfen, bis man mit einem Vater-Sohn-Fokus eine neue Tür in die Tron-Welt fand, die, erstmals dreidimensional, spektakuläre Attraktionen bietet. Der Einstieg erfolgt noch zweidimensional, erzählt gestrafft vom mysteriösen Verschwinden des Tron-Entdeckers Kevin Flynn, unter dem sein Sohn Sam (Garrett Hedlund) auch 21 Jahre danach noch leidet. Nachdem Sam als cooler rebellischer Tech-Freak etabliert ist, wird auch er in die Welt des digitalen Tron-Rasters hineingezogen. Diese präsentiert sich als Diktatur des Programms Clu, das seinen Schöpfer Flynn in die Flucht trieb und seit Jahren aus seinem Versteck zu locken versucht.

Schneller als erwartet kommt es zur Reunion von Sohn und Vater, erneut verkörpert und nun als Zen-Guru interpretiert von Jeff Bridges, der mit Hilfe des Motion-Capture-Verfahrens auch in Clus nicht alternden Gesichtszügen fortlebt. Damit ist Bridges mit einer 28 Jahre jüngeren Version seiner selbst im Film zu sehen - ein überzeugender visueller Coup, gerade weil das leicht durchschimmernde Artifizielle und Perfekte zu Clu in seiner digitalen Tron-Repräsentanz absolut passt. Nach der Familienzusammenführung in Flynns prachtvoller Festung der Einsamkeit wendet sich das Drehbuch nicht etwa der Überwindung der Diktatur zu, sondern folgt geradlinig einem Fluchtmotiv, wenn Sam, sein Vater und dessen Protegé Quorra (Olivia Wilde) aus Tron herauszukommen versuchen, bevor sich das geöffnete Portal wieder schließt. Nur im Antagonisten Clu und in Quorra ist die Sehnsucht digitaler Geschöpfe nach der anderen Welt - ein starkes Motiv des Originals - erkennbar. Bei Clu jedoch manifestiert sie sich ausschließlich in dem Wunsch, die User-Welt zu unterwerfen. Der resultierende Bedrohungsfaktor wird aber von Flynn stärker empfunden als vom Zuschauer, liegt hinter dem schlichteren, aber effektiven des Originals zurück, als Flynn mit Programmen ums Überleben kämpfte.

Das reduziert die emotionale Wirkung des Films, der überdies, etwa bei Quorras Verwundung und Verhaftung, überraschend distanziert und gelegentlich auch etwas sprunghaft wirkt. Die Stärken von "Tron Legacy" liegen im Visuellen, in Produktionsdesign, Digitalzauber, plastischen 3D-Bildern und kinetischen Lichtrenner- und Disk-Duellen, die gerade in der verblüffenden ersten halben Stunde andeuten, das hier ein Meisterwerk schlummert, das nur erweckt werden muss. Möglicherweise in der angelegten Fortsetzung, in der man vielleicht noch mehr von der Welt Trons, seinen Programmen und Problemen sehen kann als in diesem Debüt von Newcomer Joseph Kosinki, das unbestreitbar das Potenzial seines Regisseurs und dieses Franchises zeigt und ungeachtet der Einschränkungen Ereigniskino ist. kob.

Tron: Legacy

Darsteller:  Jeff Bridges   als Kevin Flynn/Clu
  Garrett Hedlund   als Sam Flynn
  Olivia Wilde   als Quorra
  Bruce Boxleitner   als Alan Bradley/Tron
  James Frain   als Jarvis
  Beau Garrett   als Gem
  Michael Sheen   als Castor
  Anis Cheurfa   als Rinzler
 
Regie:  Joseph Kosinski  
Drehbuch:  Edward Kitsis  
  Adam Horowitz  
Produzent:  Sean Bailey  
  Jeffrey Silver  
  Steven Lisberger  
Ausf. Produzent:  Donald Kushner  
Buchvorlage:  Brian Klugman  
  Lee Sternthal  
  Steven Lisberger  
  Bonnie MacBird  
Kamera:  Claudio Miranda  
Schnitt:  James Haygood  
Musik:  Daft Punk  
Produktionsdesign:  Darren Gilford  
Kostüme:  Michael Wilkinson  

Kristen Stewart als Mangaheldin in "Akira"?

Kristen Stewart würde sich gut in der futuristischen Düsternis von "Akira" machen.

Großansicht "Akira" dürfte für jeden Schauspieler ein spannendes Projekt sein (Foto: Kurt Krieger)

"Akira" dürfte für jeden Schauspieler ein spannendes Projekt sein (Foto: Kurt Krieger)

Schon lange plant Warner die Realverfilmung des Kult-Mangas "Akira" von Katsuhiro Otomo. Nun geht die Sache voran, denn es hat sich eine Topbesetzung aufgetan: "Twilight"-Star Kristen Stewart ist im Gespräch für die weibliche Hauptrolle der Kei, einer Frau, die Teil einer Untergrundbewegung ist. Wenn Kristen annimmt, wären unter anderem Gary Oldman und "Tron: Legacy"-Darsteller Garrett Hedlund ihre Kollegen.

"Akira" wurde 1988 als farbenprächtiger und explizit gewalttätiger SF-Animationsfilm umgesetzt und gilt bei Fans vor allem auch wegen seiner vielschichtigen und düsteren Botschaft als Kult. Die Geschichte spielt im Jahr 2019 in Japan, 31 Jahre nach einem dritten Weltkrieg.

Tokio gibt es nicht mehr, nur noch eine neu errichtete Stadt namens Neo Tokio, in der Gewalt und Chaos regieren. Eines Tages geraten die Freunde Tetsuo und Kenada mitten in einen Militäreinsatz, der sie zu einem furchtbaren Geheimnis führt: Die Regierung arbeitet an einem Forschungsprojekt, bei dem Kinder durch Medikamente und per Genmanipulation zu Kampfmaschinen verwandelt werden.

Taucht Kristen Stewart nach Neo Tokio ab?

Ob Kristen Stewart die Rolle annimmt, ist noch nicht bekannt. Nach ihrem Ausflug in die Märchenwelt mit "Snow White and the Huntsman" wäre dies allerdings ein weiterer spannender Part inmitten einer bizarren Fantasy-Welt.

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Jeff Bridges

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