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(Transformers: Revenge of the Fallen) Action/Science Fiction - USA 2009 FSK: Freigegeben ab 12 Jahren - 150 Min. - Verleih: Paramount Start: 24.06.2009
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Die Schlacht um die Erde ist vorbei - um das Universum hat sie gerade erst begonnen. Auf Cybertron übernimmt Starscream das Kommando über die Decepticons und plant eine Invasion auf der Erde. Während Sam Witwicky (Shia LaBeouf) und die Autobots noch an den Frieden glauben, hat Skorpinox die Überreste von Megatron aus den Händen des US-Militärs gestohlen und ihn wiederbelebt. Er und Starscreams waffenstarrende Truppen greifen augenblicklich an.

Family Entertainment trifft auf Actionbombast: Michael Bay, berühmt-berüchtigt für krachende Effektschlachten wie "Armageddon", tut, was man von ihm erwartet. In der Fortsetzung seiner Live-Action-Verfilmung der Kultroboter tritt eine ganze Generation neuer Transformers an. |
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KRITIK
Spektakel in Reinkultur: Die Fortsetzung des Welterfolgs bietet alle Elemente, die Blockbuster-Kino auszeichnen, im XXL-Format: Gigantische Action, gigantische Story, gigantisch viel Fun.
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Ein Spaziergang am Strand macht auch der Maschine Spaß (Foto: Paramount) |
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Vor vier Jahren hatte Regisseur Michael Bay noch ein Brett vor dem Kopf. Damals hielt er es für eine "dumme Idee", einen Film zu machen, der von Spielzeugrobotern inspiriert war. Doch ein noch prominenterer Kollege überzeugte ihn, dass sich daraus ein aberwitziges Science-Fiction-Abenteuer konstruieren ließ.

Produzent Steven Spielberg sollte Recht behalten, und Regisseur Bay ist längst selbst zu einem der größten Fans seiner "Transformers" geworden. Und gerade der Erfolg des ersten Teils scheint bei seinen Machern sowohl kreative wie finanzielle Grenzen gesprengt zu haben. Denn eines fällt sofort ins Auge: "Transformers - Die Rache" eröffnet seinen Protagonisten neue Dimensionen.

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Sam und Mikaela haben keine ruhige Sekunde (Foto: Paramount) |
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Einmal um die ganze Welt

Die Handlung entfaltet sich auf der ganzen Welt, von Kalifornien über Paris und Shanghai bis hin zu einem atemberaubenden Showdown auf den Pyramiden, die real gefilmt und nicht etwa im Computer simuliert wurden. Erzählerisch begründet ist das durch eine Handlung, die die Monsterroboter mit der Weltgeschichte verknüpft - so als hätten die Transformers das Schicksal der Menschheit gesteuert.

Als Held Sam Witwicky, der sich gerade mehr schlecht als recht am College zurecht zu finden sucht, dieses Geheimnis entdeckt, wird er erneut in einen Konflikt zwischen den guten Transformern, den Autobots, und ihren weniger freundlichen Kontrahenten, den Septikons, hineingezogen. Die Spielfreude, mit der Regisseur Bay ein Inferno an Actionelementen entfesselt, ist in ihrer Exzessivität geradezu atemberaubend.

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Die Transformers lassen es krachen (Foto: Paramount) |
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Nicht nur eine Orgie

"Transformers - Die Rache" ist dabei düsterer und apokalyptischer angelegt als der erste Teil, konterkariert dies aber wiederum mit den humoristischen Elementen, die bereits den Vorgänger über eine reine Effektorgie hinaus gehoben hatten. Trotz aller pyrotechnischen Virtuosität schafft es Michael Bay dennoch, seine Charaktere zu akzentuieren, was auch deshalb gelingt, weil sich seine Hauptdarsteller Shia LaBeouf und Megan Fox seither schauspielerisch noch weiter entwickelt haben.

Verstärkt werden sie durch skurrile Nebenfiguren wie den von John Turturro dargestellten Ex-Agenten Reggie Simmons, der den Helden schon im ersten Teil einige Szenen gestohlen hatte. Und weil inzwischen auch die Tricktechnik spektakuläre Fortschritte machte, werden die Maschinenkreaturen an sich zu gleichwertigen Partnern der menschlichen Akteure.

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Mit diesem stählernen Gesellen möchte man nicht Bekanntschaft machen (Foto: Paramount) |
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Mehr ist mehr

Skeptiker mögen diese Wundertüte an filmischen Elementen als Overkill empfinden, aber Michael Bay und sein Autorenteam stellen eine alte Weisheit auf den Kopf: Nicht weniger ist mehr, sondern mehr ist mehr. Das Publikum dürfte angesichts dieser hochkonzentrierten Dosis Kino genauso empfinden! | Rüdiger Sturm |
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