Zweite Fortsetzung des ersten abendfüllenden Pixar-Films von 1995, in dem Woody und Buzz aus einer Kindertagesstätte ausbrechen. Perfekter Familienspaß in 3D. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto23/10230115/b150x150.jpg Toy Story 3

Filmdetails

Toy Story 3 3D-Kino

Zweite Fortsetzung des ersten abendfüllenden Pixar-Films von 1995, in dem Woody und Buzz aus einer Kindertagesstätte ausbrechen. Perfekter Familienspaß in 3D.


Toy Story 3
Start: 29.07.2010

Trickfilm / Komödie

USA 2010
Laufzeit: 103 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Lee Unkrich
Verleih: Walt Disney

Videoplayer wird geladen ...

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Der Moment des Abschieds ist gekommen: Andy ist den Kinderschuhen entwachsen und macht sich bereit, aufs College zu gehen. Für sein stets getreues Spielzeug hat er keine Verwendung mehr. Andys Mutter spendet die Spielsachen der Kindertagesstätte Sunnyside. Doch dieses angebliche Paradies entpuppt sich nach zuerst freundlicher Aufnahme durch die alteingesessenen Spielzeuge bald zum Gefängnis für die Freunde. Ein ausgeklügelter Ausbruchsplan wird ausgearbeitet.


Kritik

Toy Story 3

Auch nach über zehn Jahren Pause gibt es bei diesem Franchise keine Ermüdungserscheinung: "Toy Story 3 3D" macht Kinder froh und Erwachsene ebenso. Dabei hält der blanke Horror Einzug in der heilen Welt der Spielsachen. Origineller Spaß, bei dem alles stimmt.

Zehn Jahre später und sie reiten (zumindest in der rasanten Eingangssequenz, die der anarchischen Fantasie eines Kindes folgend Western mit SciFi kreuzt) und streiten wieder wie Alexandre Dumas' Musketiere für die wahren Werte. Für Cowboy Woody und Buzz Lightyear sind es die Treue zu ihrem Besitzer und die Freundschaft zueinander. Statt "einer für alle" heißt es bei ihnen weiterhin "bis in die Unendlichkeit und weiter". Und das mit einem solch frischen Elan und Charme als hätte es die beiden vorangegangenen Filme gar nicht gegeben. Dabei wird im Grunde wieder eine sehr ähnliche, sehr simple Geschichte erzählt: Die Spielsachen versuchen (erneut) zu ihrem rechtmäßigen Besitzer zurück zu kommen. Aber die Macher von Pixar, Lee Unkrich agiert dieses Mal alleine als Regisseur, John Lasseter und Andrew Stanton, sowie "Little Miss Sunshine"-Skripter Michael Arndt packen so viele originelle Einfälle und Figuren in die Story, bringen die Komik immer genau auf den Punkt und haben auch die Spannung voll im Griff, dass es einfach eine Freude ist. Von der technischen Perfektion - erstmals in 3D - gar nicht zu sprechen. Die erwartet man auch von Pixar, das ja bereits nicht nur Ballons nach "Oben" und in den dreidimensionalen Raum fliegen ließ. In der neuesten Story ist Andy inzwischen fast erwachsen und geht zum College. Während alle anderen aus den Vorgänger-Filmen bekannten Spielsachen in den Karton für die Kindertagesstätte aussortiert worden sind, ist nur Woody im Gepäck fürs College gelandet. Er schafft es zwar zu seinen Freunden zu gelangen, doch der in explizit fröhlichen Farben ausstaffierte Hort entpuppt sich nach erst freundschaftlicher Begrüßung durch die hießigen Spielsachen als ein Hort des Grauens, als düsteres Gefängnis. Unglaublich perfekt adaptiert das Pixar-Team Motive aus den jeweiligen Genres. Da erscheint eine Babypuppe, die weinen kann, als furchteinflößende Kreuzung aus Damian, der Saat des Teufels und Chucky, der Mörderpuppe. Aus Regalkörben werden vergitterte Gefängniszellen. Das wohl gruseligste neue Spielzeug ist ein Affe, der die wutrot-umrandeten Augen rollt und sein Becken zusammenschlägt, wenn ein Spielzeug entfliehen will. Außer Horror- und Gefängnis-Film wird denn auch ein clever ausgedachter Ausbruch in bester Rififi-Manier zitiert, in dem Mr. Potato einen denkwürdigen, saukomischen Beitrag leistet. Unter dem neuen Spielzeug wird jeder seine Lieblingsfigur finden. Ein Favorit von vielen dürfte das Traumpaar Barbie und Ken sein, sie sind nicht die hellsten und fahren auf modische Outfits ab, er noch mehr als sie. So gibt es als einen von vielen komischen Höhepunkten eine Modenschau von Ken. Ein Spinoff mit den beiden ist Pflicht. Natürlich kommt beim ausgelassenen Abenteuer auch Moral und Dramatik nicht zu kurz - in einer für jüngere Kids zu dramatischen Sequenz droht sogar das Höllenfeuer der Müllverbrennung - und gerade der Schluss steht unter Kitschverdacht. Aber das gehört nun mal zum Hollywood-Blockbuster-Package. Dennoch: So eine " Story" lässt man sich gerne erzählen. hai.

Toy Story 3

Sprecher:  Tom Hanks   als Woody
  Tim Allen   als Buzz Lightyear
  Joan Cusack   als Jessie
  Ned Beatty   als Lotso
  Don Rickles   als Mr. Potato Head
  Michael Keaton   als Ken
  Wallace Shawn   als Rex
  John Ratzenberger   als Hamm
  Estelle Harris   als Mrs. Potato Head
  John Morris   als Andy
  Jodi Benson   als Barbie
  Emily Hahn   als Bonnie
  Laurie Metcalf   als Andy's Mom
  Blake Clark   als Slinky Dog
  Teddy Newton   als Chatter Telephone
  Bud Luckey   als Chuckles
  Beatrice Miller   als Molly
 
Regie:  Lee Unkrich  
Drehbuch:  Michael Arndt  
Produzent:  Darla K. Anderson  
Ausf. Produzent:  John Lasseter  
Schnitt:  Lee Unkrich  
Musik:  Randy Newman  

"Cars 2" besiegt "Star Wars" - im Kinderzimmer

Einst trat George Lucas mit dem "Krieg der Sterne" die Merchandising-Welle los. Jetzt übernehmen Disneys "Cars" die Marktführung im Spielzeugland.

Großansicht Die "Cars" haben mehr Fans im Kinderzimmer als der "Krieg der Sterne" (Foto: Disney/Fox)

Die "Cars" haben mehr Fans im Kinderzimmer als der "Krieg der Sterne" (Foto: Disney/Fox)

Obwohl "Cars 2" der erste Pixar-Film ist, für den es schlechte Kritik hagelte, freuen sich die Macher über gigantische Umsätze. Das liegt nicht nur an den verkauften Kinotickets - die Fan-Artikel zur "Cars"-Serie sind Bestseller. Tatsächlich erklomm "Cars" in Sachen Film-Spielzeug jetzt die Spitze, überholte "Star Wars" und "Toy Story".

Stolze neun Millarden Dollar gaben die Fans für "Toy Story"-Spielsachen aus. Die Konkurrenz aus dem eigenen Haus, "Cars", toppte das jetzt: Lightning McQueen & Co. rasten soeben über die 10-Milliarden-Dollar-Marke.

Das beantwortet auch die Frage, warum das Studio Pixar überhaupt eine "Cars"-Fortsetzung produzieren ließ. Von allen Pixar-Blockbustern, darunter "Oben", "Ratatouille" und "Die Unglaublichen - The Incredibles", zählte "Cars" zu den schwächsten. Aber das Merchandising stimmte damals bereits und nun erwies sich die Entscheidung als goldrichtig.

Auch Harry Potter hat keine Chance gegen die magischen "Cars"

Aber das Rennen um die Gunst der Kids ist nicht wirklich fair, wie Zahlen aus England belegen. Dort listet der größte Spielwarenhändler Argos stolze 414 "Cars"-Produkte. Zu "Toy Story" sind gerade mal 78, zu "Transformers" gar nur 23 Artikel zu haben.

Spielzeug-Analysten glauben, den Grund für die "Cars"-Dominanz im Kinderzimmer ausgemacht zu haben: Die Serie spricht das ganz junge Publikum an. "Harry Potter ist nicht das Richtige für den Spielzeug- und Merchandising-Markt", sagt Experte Frederique Tutt. "Das perfekte Alter für Spielzeug ist vier oder fünf. Danach beschäftigen sich Kinder mit Computerspielen und Sport."

Bilder zu "Cars 2"

Fotos ansehen

Top-Filme der Woche

 

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Große Preview zu Martin Scorseses "Hugo Cabret"!

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Weitere Clips zum Film

 

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.