Veröffentlicht am 15.11.2000

Too Much Flesh Frankreich 2000

Too Much Flesh
Frankreich 2000
Too Much Flesh - Filmplakat

Melancholischer und sinnlicher Film über die sexuelle Befreiung eines Mannes vom "Lovers"-Duo.

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Nicht mehr im Kino Mehr auf video.de Filmstart: 26.04.2001
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Filmkritik zu Too Much Flesh

Nach dem französischen Dogma-Film "Lovers" haben Jean-Marc Barr und Pascal Arnold nun den zweiten Film ihrer Trilogie zum Thema Freiheit fertig. "Too Much Flesh" spielt und ist gedreht in Amerika digital und auf 35 mm aufgeblasen, aber kein DOGMA-Film. Wieder spielt Elodie Bouchez die weibliche Hauptrolle, und Jean-Marc Barr besinnt sich wieder auf seinen ursprünglichen Beruf, ist neben Autor, Regisseur und Produzent auch Hauptdarsteller. Sein Partner Pascal Arnold teilt sich mit ihm die drei erstgenannten Funktionen und führt außerdem die Kamera.

Autorenfilm pur, aber sehr down to earth, trotz aller Stilisierung vor allem in der ersten halben Stunde des - ganz anders als "Lovers" - sehr kontemplativ und melancholisch sinnlich erzählten Films. Im Mittelpunkt steht ein etwa 35-jähriger Mann (Barr), der eine Pflichtehe aus Erbschaftsgründen eingegangen ist und diese Ehe mit seiner Frau (Rosanna Arquette) nie vollzogen hat. Schauplatz der Handlung ist ein kleines Provinzkaff in Illinois, die Gegend, aus der Barrs amerikanischer Vater stammt. Wogende Maisfelder, wohin man blickt, freundliche Häuser mit freundlichen Menschen, die jedoch argwöhnisch auf alles Fremde schauen und jeden, der von woanders her kommt, für einen Eindringling halten. Entsprechend ist die Reaktion auf eine junge Französin (Elodie Bouchez), die mit einem Freund des pflichtgetreuen Ehemannes in den Ort gereist kommt und aus ihrer erotischen Freiheit keinen Hehl macht. Durch diese junge Frau und mit ihr entdeckt der verheiratete Mann das Ausmaß seiner Sexualität, die er zum ersten Mal ganz bewusst lebt. Durch sein freies Verhalten, der eigenen Lust und dem sinnlichen Impuls folgend, legt er bei den puritanischen Provinzlern deren emotionale Hemmungen und sexuellen Blockaden bloß und decouvriert ihre Lustfeindlichkeit, die sie zu extremen Reaktionen treiben. In einer von Heuchelei und unterdrückter Sexualität beherrschten Gesellschaft hat individuelle Freiheit vielleicht keine Chance - aber gerade darum muss man sie nützen. "Too Much Flesh" macht Mut zur Individualität. fh.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Too Much Flesh

Lyle lebt in einem Provinznest in Illinois mit einer Frau zusammen, die er nur aus Erbschaftsgründen geheiratet hat und mit der er nie Sex hatte. Als die junge Französin Juliette auftaucht, die aus ihrer erotischen Freiheit keinen Hehl macht, erwacht in ihm die Leidenschaft. Er lebt sie mit Juliette aus, doch ihnen schlägt das Missfallen der Dorfbewohner entgegen.

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Originaltitel Too Much Flesh
OV -
OmU -
Genre Drama
Filmpreis -
USA-Start -
Kinostart (D) 26.04.2001
Besucher (D) 12.644
Einspielergebnis (D) € 63.905
Bes. (EDI) 12.644
Bes. (FFA) 7.134
FSK -
WWW -
Cast & Crew in Too Much Flesh
Regisseur Jean-Marc Barr Filmbild 773034 Rendezvous in Belgrad / Jean-Marc Barr Regisseur © Film Kino Text
Darsteller Rosanna Arquette Künstlerporträt 904636 Arquette, Rosanna / Premiere Amy © Kurt Krieger
Darsteller Élodie Bouchez Künstlerporträt 718286 Bouchez, Elodie / amfAR's Cinema against AIDS Gala / 65. Filmfestspiele Cannes 2012 / Festival de Cannes Juliette © Kurt Krieger
Darsteller Jean-Marc Barr Filmbild 773034 Rendezvous in Belgrad / Jean-Marc Barr Lyle © Film Kino Text
Darsteller Ian Vogt Vernon
Darsteller Ian Brennan Bert
Darsteller Hutton Cobb Wally
Drehbuch Jean-Marc Barr Filmbild 773034 Rendezvous in Belgrad / Jean-Marc Barr Drehbuch © Film Kino Text
Regisseur
Drehbuch
Produzent
Kamera
Schnitt
Musik
Kostüme
Ton
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