Seit dem Sieg über Erzfeind Shredder ist der Teamspirit der Ninja-Turtels passé, und sie gehen eigene Wege. Nur Meister Splinter versucht alles, damit sich Donatello, Leonardo, Michelangelo und Raphael nicht aus den Augen verlieren. Aus gutem Grund: Denn in den Straßen von New York tun sich besorgniserregende Dinge. Der Großindustrielle Max Winters hat angefangen, Monster aus allen Zeiten zu versammeln. Mit dieser furchtbaren Armee will er die Welt unterwerfen. Die Turtels könnten ihn stoppen - aber nur mit gemeinsamen Kräften.
Seit dem Überraschungserfolg von 1990 mussten sich Fans der Kampfkröten lange gedulden. Nun kommt das fastfoodverliebte Martial-Arts-Quartett komplett CGI-animiert zurück und wird von Videogame-Regisseur Kevin Munroe dynamisch in Szene gesetzt.
Cowabunga! Die wahren Superhelden der Neuzeit sind bereit für die große Reunion: Eine aufwendig animierte Spaßpackung mit verblüffender Action platzt in New York City, das von einer höllischen Monster-Invasion verschlungen wird.
Eine Pop-Legende: 1990 schafften vier tierische Superhelden den Sprung von der Zeichentrickserie auf die Leinwand. Auftritt Donatello, Leonardo, Michelangelo und Raphael, ihres Zeichens pizzasüchtige mannshohe Schildkröten mit virtuosen Ninja-Fähigkeiten. Drei Abenteuer, in denen die Welt von so manchem Abschaum gereinigt wurde, begeisterten ein Millionenpublikum. Die neueste Animationstechnik musste ran, um den fantastischen vier Muskeltieren ein standesgemäßes Kino-Comeback in voller CGI-Pracht zu ermöglichen.
Die Kanalisation von New York und die gute Schule ihres Ninja-Meisters, der Ratte Splinter, haben die gepanzerten Brüder besser als jede Elite-Uni zu Kammerjägern gegen wüste Schlimmfinger ausgebildet. Zuletzt musste Angstgegner Shredder das Handtuch werfen, und nun, kein Feind mehr in Sicht, genehmigt sich Mastermind Leonardo eine Auszeit im Dschungel.
In aller Abgeschiedenheit feilt er an der Perfektion seiner Kampftechnik. Derweil gehen die drei Freunde und ihre menschlichen Vertrauten April O'Neill und Casey Jones eigene Wege. Nur Splinter kann gerade noch verhindern, dass sie sich endgültig aus den Augen verlieren.
Denn am Horizont brauen sich die dunklen Wolken einer neuen Bedrohung zusammen. Schon sind die Straßen für Pizzaboten nicht mehr sicher, monströse Kreaturen aus grauer Vorzeit wetzen die Krallen und lauern auf leichte Beute.
Die Hinweise verdichten sich, dass der exzentrische Milliardär Max Winters hinter dieser Landplage stecken könnte. Doch zuerst muss Meister Splinter Leonardo zurückholen und seine eigensinnigen Schützlinge wieder zusammenbringen. Denn nur gemeinsam können sie das Böse aufhalten.
Halbgepanzerte Helden, coole Sprüche, jede Menge Vollkontakt-Action und die Stars aus seligen Nintendo-Zeiten als dynamische Updates garantieren exzellenten Spaß - diesen Film muss man gesehen haben.
| Sprecher: | James Arnold Taylor | als Leonardo | |
|---|---|---|---|
| Nolan North | als Raphael | ||
| Mikey Kelley | als Michelangelo | ||
| Chris Evans | als Casey Jones | ||
| Sarah Michelle Gellar | als April O'Neil | ||
| Mitchell Whitfield | als Donatello | ||
| Mako | als Master Splinter | ||
| Sir Patrick Stewart | als Max Winters | ||
| Kevin Michael Richardson | als General Aquila | ||
| Ziyi Zhang | als Karai | ||
| Grey DeLisle | als Serpiente | ||
| Laurence Fishburne | als Erzähler | ||
| Regie: | Kevin Munroe | ||
| Drehbuch: | Kevin Munroe | ||
| Produzent: | Thomas K. Gray | ||
| H. Galen Walker | |||
| Paul Wang | |||
| Koproduzent: | Felix Ip | ||
| Ausf. Produzent: | Francis Kao | ||
| Peter Laird | |||
| Gary Richardson | |||
| Buchvorlage: | Kevin Eastman | ||
| Peter Laird | |||
| Schnitt: | John Damien Ryan | ||
| Musik: | Klaus Badelt | ||
| Produktionsdesign: | Simon Murton | ||
| Animation: | Kim Ooi | ||
Aliens oder Mutanten? Das Comeback der "Teenage Mutant Ninja Turtles" unter "Transformers"-Regisseur Michael Bay sorgt bei den Fans für Empörung.
Neues Abenteuer der "Teenage Mutant Ninja Turtles" von Michael Bay (Foto: Tobis/Universum)
Wenn in Hollywood heftig um Kröten gestritten wird, dann geht es meist um hohe Millionenbeträge. In diesem Zwist aber geht es um Schildkröten: Die "Teenage Mutant Ninja Turtles". Denen möchte "Transformers"-Macher Michael Bay ein wuchtiges Comeback auf der Leinwand verschaffen - und wird für seine Pläne heftig attackiert.
Bay verriet nämlich kürzlich in einem Interview, dass er die vier kampfstarken Burschen als Abkömmlinge einer Alienrasse auftreten lassen möchte. Sofort hagelte es Fanproteste: Schließlich würde schon der Titel klarstellen, dass es sich bei dem Quartett um Mutanten, nicht um Aliens handelt.
Robbie Rist, der in den drei Turtles-Filmen den "Michelangelo" sprach, schäumt sich ins Absurde: "Ich weiß, dass es blöd ist, an sprechende mutierte Schildkröten zu glauben. Aber soll ich jetzt an Ninjas von einem anderen Planeten glauben? Die Vergewaltigung unserer Kindheitserinnerungen geht weiter."
Worte, hart genug, um Michael Bay ein Statement abzunötigen. Auf seiner Website rät er Fans und Schildkröten, den Ball flach zu halten: "Die Fans sollten mal durchatmen", rät der Regisseur. "Denn von ihnen hat keiner das Drehbuch gelesen. Unsere Autoren arbeiten eng mit den Erschaffern der TMNT zusammen. Sie helfen uns, die Geschichte komplexer zu gestalten. Wir wollen die Turtle-Welt reicher machen."
Immerhin hat er Peter Alan Laird, einen der Turtle-Erfinder, auf seiner Seite: "Mit genügend Kreativität kann es funktionieren. Und dann könnte es einen ganzen Planeten voller Turtles geben. Freut euch doch!"
Tatsächlich wird es bei Michael Bays "Teenage Mutant Ninja Turtle"-Version mindestens eine fünfte Schildkröte geben. Als Widersacher tritt Krang in Erscheinung, ein Schurke in Gestalt eines Gehirns. Er bewegt sich mittels eines Roboteranzugs, den ihm Turtle-Erzfeind Shredder einst baute.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.