Skurrile und dramatische Odyssee eines Teenagers, der es nach einer Hypnosebehandlung gegen Daumenlutschen mit Drogen und Sex probiert. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz32/z0632513/b150x150.jpg Thumbsucker

Filmdetails

Thumbsucker

Skurrile und dramatische Odyssee eines Teenagers, der es nach einer Hypnosebehandlung gegen Daumenlutschen mit Drogen und Sex probiert.


Thumbsucker
Start: 05.10.2006

Komödie / Drama

USA 2005
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Lou Taylor Pucci
Tilda Swinton
Vincent D'Onofrio

Regie: Mike Mills
Verleih: Stardust

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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lau

Inhalt

Justin Cobb (Lou Taylor Pucci) lutscht im Alter von 17 Jahren immer noch den Daumen. Mutter Audrey (Tilda Swinton), selbst verliebt in einen Fernsehkasper (Benjamin Bratt), findet's halb so wild, Vater Mike (Vincent D'Onofrio) dagegen kontaktiert einen Experten nach dem anderen. So dürfen sich unter anderem Zahnarzt Lyman (Keanu Reeves) und Debattierclub-Leiter Mr. Geary (Vince Vaughn) als Therapeuten an Justin versuchen. Vielleicht führt die Lösung des Problems aber auch über den guten, alten Sex. Und sogar Cannabis soll in Fällen wie dem von Justin schon Wunder gewirkt haben.

Mike Mills, bekannt geworden mit Musikvideos unter anderem für die französischen Elektropopper Air, adaptiert einen Bestseller von Walter Kirn in diesem stimmungsvoll schrägen Drama über das Erwachsenwerden.


Kritik

Skurrile und dramatische Odyssee eines Teenagers, der es nach einer Hypnosebehandlung gegen Daumenlutschen mit Drogen und Sex probiert.

Großansicht Dr. Lyman weiß, wie man Justin helfen kann (Foto: Stardust)

Dr. Lyman weiß, wie man Justin helfen kann (Foto: Stardust)

Justin Cobb (Lou Taylor Pucci) ist schon 17 Jahre alt und lutscht noch immer mit Vorliebe am Daumen. Späthippie Dr. Perry Lyman (Keanu Reeves), Kieferorthopäde und Hobbypsychologe, will ihn mittels Hypnose von seiner inakzeptablen Sucht heilen. Doch damit fangen die wahren Probleme für Justin erst so richtig an.

Erst muss das rezeptpflichtige Ritalin den Daumen ersetzen, der unbewusst für Justin nur ein Mittel gegen Verlustängste ist. Danach steigt Justin auf Marihuana um, weil das angeblich helfen soll. Und nachdem alles nicht den erwünschten Erfolg bringt, versucht er es mit Sex als Therapie.

Großansicht Der Daumen ist einfach zu unwiderstehlich (Foto: Stardust)

Der Daumen ist einfach zu unwiderstehlich (Foto: Stardust)

Ausgezeichnet skurril

Mit der skurrilen Coming-of-Age-Geschichte nach einem Bestseller von Walter Kirn gibt Clipregisseur Mike Mills sein Spielfilmdebüt.

Gut gespielt, perfekt fotografiert mit Sinn für Menschen in Möbellandschaften und als Plädoyer für Individualität erinnert "Thumbsucker" mit dem Berlinale-Preis-Bonus und den prominenten Nebendarstellern an ähnlich konzipierte Filme wie "Rushmore" oder "Moonlight Mile".

Thumbsucker

Darsteller:  Lou Taylor Pucci   als Justin Cobb
  Tilda Swinton   als Audrey Cobb
  Vincent D'Onofrio   als Mike Cobb
  Vince Vaughn   als Mr. Geary
  Keanu Reeves   als Dr. Perry Lyman
  Benjamin Bratt   als Matt Schraam
  Kelli Garner   als Rebecca
  Chase Offerle   als Joel Cobb
  Arvin v. Entena   als Lymans Assistent
  Ted Beckman   als Kiffer
  Tyler Gannon   als Kifferin
  Allen Go   als Biolehrer
  Dakota Goldhor   als Mädchen im Flugzeug
  Kit Koenig   als Schuldirektor
  Walter Kirn   als Jury-Mitglied
  Bob Stephenson   als Debatten-Leiter
  Sarah Lucht   als Englischlehrerin
  Eric Normington   als Rezeptionist
  Lanette Prazeau   als Krankenschwester
  Colton Tanner   als Justin Cobbs (10 Jahre)
 
Regie:  Mike Mills  
Drehbuch:  Mike Mills  
Produzent:  Anthony Bregman  
  Robert Stephenson  
  Anne Carey  
Koproduzent:  Jay Shapiro  
Ausf. Produzent:  Ted Hope  
  Anne Carey  
  Bob Yari  
  Cathy Schulman  
Buchvorlage:  Walter Kirn  
Kamera:  Joaquin Baca-Asay  
Schnitt:  Angus Wall  
  Haines Hall  
Musik:  Tim DeLaughter  
Produktionsdesign:  Judy Becker  
  Walter Cahall  
Kostüme:  April Napier  
Ton:  Glenn Micallef  
Casting:  Jeanne McCarthy  

Zwei Bären für "Sophie Scholl"

Erneuter Berlin-Triumph für das deutsche Kino: "Sophie Scholl - Die letzten Tage" erhielt Silberne Bären für die beste Darstellerin und die beste Regie. Der südafrikanische Wettbewerbsbeitrag "U-Carmen eKhayelitsha" von Mark Dornford-May gewann den Goldenen Bären als bester Film.

Großansicht Julia Jentsch als Widerstandskämpferin Sophie Scholl (Foto: X Verleih (Warner))

Julia Jentsch als Widerstandskämpferin Sophie Scholl (Foto: X Verleih (Warner))

Der südafrikanische Wettbewerbsbeitrag U-Carmen e Khayelitsha" von Mark Dornford-May hat den Goldenen Bären als bester Film der Berlinale 2005 gewonnen, der Silberne Bär für die beste Darstellerin geht an Julia Jentsch für ihre Rolle in "Sophie Scholl - Die letzten Tage ". Der Regisseur des Films, Marc Rothemund, wurde mit einem Silbernen Bären für die beste Regie geehrt. Der Große Preis der Jury ging an den chinesischen Film "Kong Que" ("Der Pfau") von Gu Changwei. Als bester Darsteller wurde Lou Taylor Pucci für seine Rolle in "Thumbsucker" ausgezeichnet. Für die beste Filmmusik bekam Alexandre Desplat ("De battre mon coeur s'est arrete") einen Silbernen Bären. Für seine herausragende künstlerische Leistung erhielt Tsai Ming Liang für das Drehbuch zu "Tian Bian Yi Duo Yun" ("The Wayward Cloud") einen Bären in Silber; der Film wurde zudem mit dem Alfred-Bauer-Preis geehrt. Für "Paradise Now" erhielt Regisseur Hany Abu Assad den AGICOA-Preis Der Blaue Engel für den besten europäischen Film.

» Die Preisträger der Berlinale 2005 im Überblick

Star

Tilda Swinton

Über 15 Jahre war sie die Gallionsfigur der englischen Avantgarde, Muse des britischen Regisseurs Derek Jarman und erklärter Liebling...

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Vincent D'Onofrio

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