Lou Taylor Pucci
Tilda Swinton
Vincent D'Onofrio
Regie: Mike Mills
Verleih: Stardust
Justin Cobb (Lou Taylor Pucci) lutscht im Alter von 17 Jahren immer noch den Daumen. Mutter Audrey (Tilda Swinton), selbst verliebt in einen Fernsehkasper (Benjamin Bratt), findet's halb so wild, Vater Mike (Vincent D'Onofrio) dagegen kontaktiert einen Experten nach dem anderen. So dürfen sich unter anderem Zahnarzt Lyman (Keanu Reeves) und Debattierclub-Leiter Mr. Geary (Vince Vaughn) als Therapeuten an Justin versuchen. Vielleicht führt die Lösung des Problems aber auch über den guten, alten Sex. Und sogar Cannabis soll in Fällen wie dem von Justin schon Wunder gewirkt haben.
Mike Mills, bekannt geworden mit Musikvideos unter anderem für die französischen Elektropopper Air, adaptiert einen Bestseller von Walter Kirn in diesem stimmungsvoll schrägen Drama über das Erwachsenwerden.
Skurrile und dramatische Odyssee eines Teenagers, der es nach einer Hypnosebehandlung gegen Daumenlutschen mit Drogen und Sex probiert.
Justin Cobb (Lou Taylor Pucci) ist schon 17 Jahre alt und lutscht noch immer mit Vorliebe am Daumen. Späthippie Dr. Perry Lyman (Keanu Reeves), Kieferorthopäde und Hobbypsychologe, will ihn mittels Hypnose von seiner inakzeptablen Sucht heilen. Doch damit fangen die wahren Probleme für Justin erst so richtig an.
Erst muss das rezeptpflichtige Ritalin den Daumen ersetzen, der unbewusst für Justin nur ein Mittel gegen Verlustängste ist. Danach steigt Justin auf Marihuana um, weil das angeblich helfen soll. Und nachdem alles nicht den erwünschten Erfolg bringt, versucht er es mit Sex als Therapie.
Mit der skurrilen Coming-of-Age-Geschichte nach einem Bestseller von Walter Kirn gibt Clipregisseur Mike Mills sein Spielfilmdebüt.
Gut gespielt, perfekt fotografiert mit Sinn für Menschen in Möbellandschaften und als Plädoyer für Individualität erinnert "Thumbsucker" mit dem Berlinale-Preis-Bonus und den prominenten Nebendarstellern an ähnlich konzipierte Filme wie "Rushmore" oder "Moonlight Mile".
| Darsteller: | Lou Taylor Pucci | als Justin Cobb | |
|---|---|---|---|
| Tilda Swinton | als Audrey Cobb | ||
| Vincent D'Onofrio | als Mike Cobb | ||
| Vince Vaughn | als Mr. Geary | ||
| Keanu Reeves | als Dr. Perry Lyman | ||
| Benjamin Bratt | als Matt Schraam | ||
| Kelli Garner | als Rebecca | ||
| Chase Offerle | als Joel Cobb | ||
| Arvin v. Entena | als Lymans Assistent | ||
| Ted Beckman | als Kiffer | ||
| Tyler Gannon | als Kifferin | ||
| Allen Go | als Biolehrer | ||
| Dakota Goldhor | als Mädchen im Flugzeug | ||
| Kit Koenig | als Schuldirektor | ||
| Walter Kirn | als Jury-Mitglied | ||
| Bob Stephenson | als Debatten-Leiter | ||
| Sarah Lucht | als Englischlehrerin | ||
| Eric Normington | als Rezeptionist | ||
| Lanette Prazeau | als Krankenschwester | ||
| Colton Tanner | als Justin Cobbs (10 Jahre) | ||
| Regie: | Mike Mills | ||
| Drehbuch: | Mike Mills | ||
| Produzent: | Anthony Bregman | ||
| Robert Stephenson | |||
| Anne Carey | |||
| Koproduzent: | Jay Shapiro | ||
| Ausf. Produzent: | Ted Hope | ||
| Anne Carey | |||
| Bob Yari | |||
| Cathy Schulman | |||
| Buchvorlage: | Walter Kirn | ||
| Kamera: | Joaquin Baca-Asay | ||
| Schnitt: | Angus Wall | ||
| Haines Hall | |||
| Musik: | Tim DeLaughter | ||
| Produktionsdesign: | Judy Becker | ||
| Walter Cahall | |||
| Kostüme: | April Napier | ||
| Ton: | Glenn Micallef | ||
| Casting: | Jeanne McCarthy | ||
Erneuter Berlin-Triumph für das deutsche Kino: "Sophie Scholl - Die letzten Tage" erhielt Silberne Bären für die beste Darstellerin und die beste Regie. Der südafrikanische Wettbewerbsbeitrag "U-Carmen eKhayelitsha" von Mark Dornford-May gewann den Goldenen Bären als bester Film.
Der südafrikanische Wettbewerbsbeitrag U-Carmen e Khayelitsha" von Mark Dornford-May hat den Goldenen Bären als bester Film der Berlinale 2005 gewonnen, der Silberne Bär für die beste Darstellerin geht an Julia Jentsch für ihre Rolle in "Sophie Scholl - Die letzten Tage ". Der Regisseur des Films, Marc Rothemund, wurde mit einem Silbernen Bären für die beste Regie geehrt. Der Große Preis der Jury ging an den chinesischen Film "Kong Que" ("Der Pfau") von Gu Changwei. Als bester Darsteller wurde Lou Taylor Pucci für seine Rolle in "Thumbsucker" ausgezeichnet. Für die beste Filmmusik bekam Alexandre Desplat ("De battre mon coeur s'est arrete") einen Silbernen Bären. Für seine herausragende künstlerische Leistung erhielt Tsai Ming Liang für das Drehbuch zu "Tian Bian Yi Duo Yun" ("The Wayward Cloud") einen Bären in Silber; der Film wurde zudem mit dem Alfred-Bauer-Preis geehrt. Für "Paradise Now" erhielt Regisseur Hany Abu Assad den AGICOA-Preis Der Blaue Engel für den besten europäischen Film.
Über 15 Jahre war sie die Gallionsfigur der englischen Avantgarde, Muse des britischen Regisseurs Derek Jarman und erklärter Liebling...
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