Bruce Willis
Haley Joel Osment
Toni Collette
Regie: M. Night Shyamalan
Verleih: Constantin
Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) kümmert sich um den schwer verhaltensgestörten Jungen Cole (Haley Joel Osment), dessen in Scheidung lebende Mutter nicht mehr alleine mit ihm zurecht kommt. Dabei vernachlässigt er jedoch seine Frau Anna. Nachdem der Junge endlich Vertrauen zu Malcolm gefasst hat, erzählt er ihm, was ihn peinigt: Geister von Toten, die ihn auch körperlich malträtieren.
M. Night Shyamalan beeindruckt mit einem atmosphärisch ausgezeichneten, subtilen und überraschend erzählten Gespenster-Thriller. In den USA zählte "The Sixth Sense" bei einem Einspiel von knapp 270 Mio. Dollar 1999 zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres. Die Kamera von Tak Fujimoto trägt in Perspektive und Bildkomposition viel zur gespenstischen Atmosphäre bei.
In Spannung und beklemmender Atmosphäre ausgezeichneter, subtil und überraschend erzählter Grusel-Thriller.
Kinderpsychologe Malcolm Crowe (Bruce Willis) befindet sich gerade in einer schweren Identitätskrise, als der Fall des Schuljungen Cole (Haley Joel Osment), der behauptet Tote sehen zu können, seine ganze Aufmerksamkeit beansprucht.
In dem selben Maße, in dem Crow Zugang zu dem zunächst unnahbaren Patienten gewinnt, entfernt er sich von seiner eigenen Umwelt. Als er schließlich zu der Überzeugung gelangt, dass der Junge mit seinen Visionen recht hat, macht er noch eine weitere, ungleich erschreckendere Entdeckung.
Gruseliger Überraschungserfolg von Regisseur M. Night Shyamalan. Hollywood-Schwergewicht Bruce Willis nahm sich eine Auszeit vom "Stirb langsam"-Tagesgeschäft, um in einem Kunstwerk der übersinnlichen Art sein Profil und Renommee zu pflegen.
Der scheinbar "kleine Film" wurde dank unheimlicher Atmosphäre und unvorhergesehenen Wendungen zum Kassenschlager und kassierte diverse Oscarnominierungen.
| Darsteller: | Bruce Willis | als Dr. Malcolm Crowe | |
|---|---|---|---|
| Haley Joel Osment | als Cole Sear | ||
| Toni Collette | als Lynn Sear | ||
| Olivia Williams | als Anna Crowe | ||
| Donnie Wahlberg | als Vincent Gray | ||
| Glenn Fitzgerald | als Sean | ||
| Mischa Barton | als Kyra Collins | ||
| Trevor Morgan | als Tommy Tammisimo | ||
| Bruce Norris | als Stanley Cunningham | ||
| Regie: | M. Night Shyamalan | ||
| Drehbuch: | M. Night Shyamalan | ||
| Produzent: | Frank Marshall | ||
| Kathleen Kennedy | |||
| Barry Mendel | |||
| Ausf. Produzent: | Sam Mercer | ||
| Kamera: | Tak Fujimoto | ||
| Schnitt: | Andrew Mondshein | ||
| Musik: | James Newton Howard | ||
| Produktionsdesign: | Larry Fulton | ||
| Philip J. Messina | |||
| Kostüme: | Joanna Johnston | ||
| Ton: | Allan Byer | ||
Ein kleiner Junge steuert mit seinem Vater ein kaputtes Raumschiff durchs All.
"Men in Black"-Star Will Smith möchte nach "Das Streben nach Glück" erneut mit Sohn Jaden vor der Kamera stehen. Zusammen mit "The Sixth Sense"-Regisseur M. Night Shyamalan sowie seiner Frau Jada Pinkett Smith plant er ein bis jetzt noch unbenanntes SciFi-Drama. So viel ist zur Handlung bekannt: Eintausend Jahre nach unserer Zeit fliegt ein kleiner Junge mit seinem verwirrten Vater im Weltraum herum. Nachdem ihr Schiff bei einem Unfall beschädigt wurde, steuert der Junge einen verlassenen und furchteinflößenden Planeten an.
Will Smith wird den Film produzieren und M. Night Shyamalan führt Regie. Zur weiteren Besetzung und zum Starttermin ist noch nichts bekannt. Mit der Darstellung einer Vater-Sohn-Beziehung vor der Kamera haben Will Smith und Jaden schon Erfahrung: Einst lockten die beiden mit ihrer zu Herzen gehenden Darstellung in "Das Streben nach Glück" über 1,4 Millionen Zuschauer in die deutschen Kinos.
Das Gespann Will und Jaden funktioniert im Kino also prächtig. Die Idee, diese Konstellation nun vor einen Endzeithintergrund zu packen, ist natürlich genial, aber so neu nicht: Schon Viggo Mortensen zeigte in der Romanverfilmung "The Road", dass man aus diesem Thema maximale Emotionen und, wenn man will, auch schwer zu verkraftende Gefühlsmomente herausholen kann. Nun bleibt abzuwarten, wie Will Smith das Thema angehen wird. Der Story-Hinweis, dass der Vater verwirrt und der Junge alleiniger Raumschiffkapitän ist, lässt allerdings schon eine Geschichte vermuten, die den Zuschauer ins Herz treffen wird.
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