Originaltitel: The Sentinel
USA 2006
Michael Douglas
Kiefer Sutherland
Eva Longoria
Regie: Clark Johnson
Verleih: Studiocanal
Seit er vor einem Vierteljahrhundert heldenhaft seinen Körper zwischen den Präsidenten und die Kugel eines Attentäters brachte, ist Geheimdienstmann Garrison (Michael Douglas) die Karriereleiter empor geklettert bis zum ersten Leibwächter und heimlichen Liebhaber der First Lady (Kim Basinger). Als Garrison plötzlich deswegen erpresst wird und ein Kollege tot die Vortreppe ziert, interessieren sich auch Garrisons einstiger Musterschüler Breckinridge (Kiefer Sutherland) und dessen Assistentin Jill Marin (Eva Longoria) für den Fall.
Clark Johnson ("S.W.A.T. - Die Spezialeinheit") inszeniert in seinem neuen Thriller üble Machenschaften unter US-Agenten mit Hollywoodprominenz vom Feinsten.
Wenn Ratten im Secret Service den Präsidenten ermorden wollen, packt Hollywood Top-Waffen aus: "24"-Star Kiefer Sutherland, Thrillerprofi Michael Douglas und Eva Longoria, die schärfste verzweifelte Hausfrau.
Nur der Präsident kommt der First Lady so nah wie Secret-Service-Mann Pete (Foto: Kinowelt)
Noch eine Ewigkeit bis Staffel 5 und der nächsten Bauer-Bombe. Da zeigt der Adrenalin-verwöhnte "24"-Fan Entzugserscheinungen. Abhilfe bringt dieser Thriller, der in ähnlichem Milieu eine neue Hochdruckstory erzählt. Einer der Schlüsselreize des neuen Films von Clark Johnson ("S.W.A.T. - Die Spezialeinheit") sind ungewohnte Einblicke in die Arbeit des Secret Service.
Schon in den ersten Bildern überfliegt die Kamera die Schaltzentralen der Macht und den enormen Überwachungsapparat in Washington. Deutlich wird, dass hier abgebrühte Profis den Präsidenten und seine Frau (Kim Basinger) beschützen. 141 Jahre lang war der Secret Service eine uneinnehmbare Festung.
Jetzt aber soll es erstmals einen Maulwurf geben und einen Plan, den Präsidenten zu ermorden. Der erste Agent, der dem Komplott auf die Spur kommt, wird kaltblütig erschossen. Der zweite wird von den eigenen Kollegen und unbekannten Killern gejagt.
Ausgerechnet Garrison (Douglas), der vor Jahren das Leben des Präsidenten rettete, gerät in Verdacht, die Amtszeit der neuen Number One verkürzen zu wollen. Als Einziger besteht er den Lügendetektortest nicht, flieht vor dem Chef-Ermittler, seinem Intimfeind (Sutherland), um die Verräter im Service und die Attentäter aufzuspüren.
Wie schon in "Basic Instinct" gerät "Dirty Mike" durch Frauen aus der Spur. Eine versucht er zu decken, von der anderen wird er bewundert. Eva Longoria ist als Jungagentin eine heiße Alternative zur geballten männlichen Kompetenz in dieser Hetzjagd.
Während der pulsierende Soundtrack das Enthüllungsszenario mit seinen Schießereien und Verfolgungen vorantreibt, gelingt es "The Sentinel" an großen, aber auch kleinen Handlungsschauplätzen Spannung zu erzeugen.
| Darsteller: | Michael Douglas | als Pete Garrison | |
|---|---|---|---|
| Kiefer Sutherland | als David Breckinridge | ||
| Eva Longoria | als Jill Marin | ||
| Martin Donovan | als William Montrose | ||
| Ritchie Coster | als The Handler | ||
| Kim Basinger | als First Lady Sarah Ballentine | ||
| Blair Brown | als Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates | ||
| David Rasche | als Präsident Ballentine | ||
| Reiner Schöne | als Walter Xavier | ||
| Chuck Shamata | als Direktor Overbrook | ||
| Paul Calderon | als Stellvertretender Direktor Cortes | ||
| Clark Johnson | als Charlie Merriweather | ||
| Raoul Bhaneja | als Aziz Hassad | ||
| Regie: | Clark Johnson | ||
| Drehbuch: | George Nolfi | ||
| Produzent: | Michael Douglas | ||
| Marcy Drogin | |||
| Arnon Milchan | |||
| Koproduzent: | George Nolfi | ||
| Ausf. Produzent: | Bill Carraro | ||
| Buchvorlage: | Gerald Petievich | ||
| Kamera: | Gabriel Beristain | ||
| Schnitt: | Cindy Mollo | ||
| Produktionsdesign: | Andrew McAlpine | ||
| Rocco Matteo | |||
| Kostüme: | Ellen Mirojnick | ||
| Ton: | John Thompson | ||
| Casting: | Avy Kaufman | ||
| Robin D. Cook | |||
Klein, aber oho.
Dieses Sprichwort trifft auch auf sexy Latina Eva Longoria zu. Von ihren Fans wird die 1,57 Meter große Schauspielerin für eine kleinere Version ihrer selbst gehalten, weil sie Eva im Fernsehen gar nicht als so klein empfinden. "Sie denken, dass ich größer bin", erzählt die 31-Jährige und fügt aufgebracht hinzu: "Ich werde oft gefragt: 'Denken auch andere Leute, dass sie Eva Longoria sehr ähnlich sehen?' Ich antworte dann immer nur 'Ja, machen sie'".
Die gebürtige Texanerin ist von diesen ständigen Verwechslungen regelrecht genervt. Andererseits könnte sich Eva auch darüber freuen, entkommt sie doch damit den aufdringlichen Autogrammjägern und Paparazzi.
Und für ihren Lebensgefährten, den Basketballspieler Tony Parker, ist Eva Longoria sowieso die Größte. Und das nicht erst, seit sie extra für ein Abendessen zu ihrem französischen Beau in die Schweiz flog. Auch Kiefer Sutherland, Co-Star aus "The Sentinel - Wem kannst du trauen?" war von seiner Kollegin sehr angetan: "Eva hat mehr Energie als jeder andere, den ich bisher getroffen habe." Da sieht man mal wieder, auf die Größe kommt es nicht an.
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