Leighton Meester
Minka Kelly
Cam Gigandet
Regie: Christian E. Christiansen
Verleih: Sony Pictures
College-Studentin Rebecca ist von ihrer neuen Mitbewohnerin Sara besessen. Sie zerstört nicht nur deren aufkeimenden Beziehung zu Michael, sondern bringt aus Eifersucht gar deren Freundin Tracy um, um Sara ganz für sich alleine zu haben. Als Sara nach einem Besuch bei Rebeccas Eltern allmählich auch Verdacht schöpft, dass etwas mit ihrer Mitbewohnerin nicht stimmt, schwebt sie selbst in Lebensgefahr.

Mit Nachwuchstalenten besetzter Psychothriller um eine besitzergreifende Zimmergenossin, die ihrer Freundin gemeingefährlich nachstellt.
Der harmlose College-Thriller geht - höchst inoffiziell freilich - als Teenie-Update von Barbet Schroeders auch schon 19 Jahre altem Hochspannungswerk "Weiblich, ledig, jung sucht ..." durch und ist mit einigen aufstrebenden, selbstverständlich hübschen Hollywood-Talenten besetzt, deren Karriern sich gerade erst anbahnen.
Für die Studentin Sara (Minka Kelly aus "Friday Night Lights") beginnt die College-Zeit mit der Trennung von ihrem Freund Jason, weshalb sie überglücklich ist, in ihrer Zimmergenossin Rebecca (Leighton Meester, die verzogene Erbin aus "Gossip Girl") eine verständnisvolle und einfühlsame Freundin zu finden. So entdeckt sie als letzte den nervlichen Notstand Rebeccas, vor dem sie andere Kommilitonen vergeblich warnen. Denn die besitzergreifende Blondine reagiert nicht nur eifersüchtig auf Saras neuen Schwarm, den Drummer Stephen (Cam Gigandet aus "Burlesque"). Auch schüchtert sie Saras Freundin Tracy mit brutalen Methoden ein und erpresst Designprofessor Roberts (sehr schick: Billy Zane), der ihr unmoralische Avancen machte. Nach einem ungemütlichen Thanksgiving-Besuch in Rebeccas Elternhaus kommt Sara ihr langsam auf die Schliche und bringt sich damit in akute Lebensgefahr.
Man wird das Gefühl nicht los, der US-Einstand des dänischen Regisseurs E. Christiansen sei für das Fernsehen entwickelt worden, so unspektakulär und - für das PG-13-Rating - entschärft entwickelt sich die blutarme Geschichte, die vielleicht schon ein kleines bisschen zu oft erzählt wurde. So sind auch der Schleuderwaschgang für ein süßes Kätzchen und Messerattacken im leidlich spannenden Finale eine glimpfliche Angelegenheit in einem Film, bei dem der Thrill nur in homöopathischen Dosen vorkommt. Man muss mit schematischen Ereignissen und oberflächlichen Figuren vorlieb nehmen, die sich vornehmlich für Fashion und Feiern interessieren .Psychologische Motive, die Herkunft von Rebeccas Geisteskrankheit, ihre Obsession und Saras Schuldgefühle ergründet Christiansen nur minimal. Dafür lässt das Drehbuch des Horrorproduzenten Sonny Mallhi ("Shutter") schöne Menschen schöne Dinge tun - vornehmlich Studenten-Partys feiern, was Gelegenheit gibt, viele gefällige Teen-Songs aus dem Pop- und Rockfundus einzuspielen. Das alles ergibt einen ansprechenden, hübsch anzusehenden Zeitvertreib mit US-Seriennachwuchsstars und milden Schauern.
tk.
| Darsteller: | Leighton Meester | als Rebecca | |
|---|---|---|---|
| Minka Kelly | als Sara Matthews | ||
| Cam Gigandet | als Stephen | ||
| Alyson Michalka | als Tracy | ||
| Danneel Harris | als Irene | ||
| Frances Fisher | als Rebeccas Mutter | ||
| Tomas Arana | als Rebeccas Vater | ||
| Billy Zane | als Professor Roberts | ||
| Regie: | Christian E. Christiansen | ||
| Drehbuch: | Sonny Mallhi | ||
| Produzent: | Doug Davison | ||
| Roy Lee | |||
| Ausf. Produzent: | Sonny Mallhi | ||
| Beau E.L. Marks | |||
| Kamera: | Phil Parmet | ||
| Schnitt: | Randy Bricker | ||
| Musik: | John C. Frizzell | ||
| Produktionsdesign: | Jon Gary Steele | ||
| Kostüme: | Maya Lieberman | ||
Robert Pattinson, Kristen Stewart, Mila Kunis und Justin Timberlake sorgten für Lacher bei den MTV Movie Awards.
Robert Pattinson und Kristen Stewart küssten sich ausnahmsweise mal nicht! (Foto: Concorde)
Robert Pattinson ist der beste Küsser weit und breit. Das bestätigten nun die MTV Movie Awards, bei denen Pattinson und Kristen Stewart unter anderem in der Kategorie "Bester Kuss" für "Eclipse - Biss zum Abendrot" abräumten. Doch wer glaubte, dass Frauenschwarm Pattinson den preisgekrönten Filmkuss mit Kristen Stewart auf der Bühne gleich wiederholt, lag daneben. Robert nämlich hatte einen ganz eigenen Plan - und knutschte lieber "Twilight"-Co-Star Taylor Lautner.
Zuvor lieferte er sich zuerst mit Kristen ein kleines Geplänkel: "Ich bin ganz traurig, weil es sich gar nicht so anfühlt, als ob ich dich wirklich geküsst hätte", so Robert. "Und, möchtest du mich vielleicht jetzt auch nicht küssen?", antwortete Kristen. Darauf Robert: "Genau, es wird Zeit, dass wir es endlich tun! Aber ich habe da jemanden hier im Publikum im Visier, der das mehr zu schätzen wüsste." Sprachs - und schnappte sich den verdatterten Taylor Lautner für einen dicken Schmatz.
"Twilight" gewann neben der Kategorie "Bester Kuss" auch noch den Preis für "Bester Film", "Beste Hauptdarsteller" (Pattinson und Stewart) und "Beste Kampfszene" (zwischen Pattinson und Victoria-Darstellerin Bryce Dallas Howard).
Für noch mehr Aufregung aber sorgten allerdings Justin Timberlake und Mila Kunis, die Robert und Kristen ihre Preise überreichen sollten und sich auf der Bühne frech befummelten: Timberlake nahm sich von hinten Milas Brüste vor mit den Worten: "Mila und ich haben uns niemals miteinander verabredet, wir haben eine rein platonische Beziehung ... Deshalb kann ich auch so was machen!"
Auf den doppelten Busengrapscher reagierte Kunis wenig zimperlich und griff Timberlake direkt an die Hose: "Und ich kann deshalb so was tun!" Timberlake setzte noch einen drauf und fiel Mila in den "Und der beste männliche Hauptdarsteller heißt ..."-Satz mit den Worten: "Ich denke, den haben wir schon gefunden! Was für eine schamlose Referenz an meinen Penis!"
In der Kategorie "Bester Bösewicht" gewann übrigens Tom Felton alias Draco Malfoy aus "Harry Potter" gewonnen und sich unter anderem gegen Mickey Rourke aus "Iron Man 2" und Leighton Meester aus "The Roommate" durchgesetzt.
Amerikanische Schauspielerin. Mit dunkelbrauner Wallemähne und rehbraunen Augen auffallend attraktiv und athletisch, arbeitete Minka Kelly, die...
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