Packende Verfilmung des Romans von Cormac McCarthy über den Überlebenskampf eines Mannes und seines Sohnes in einer postapokalyptischen Welt. http://images.kino.de/flbilder/max10/mbiz10/mbiz38/z1038402/b150x150.jpg The Road

Filmdetails

The Road

Packende Verfilmung des Romans von Cormac McCarthy über den Überlebenskampf eines Mannes und seines Sohnes in einer postapokalyptischen Welt.


The Road
Start: 07.10.2010

Drama

USA 2009
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Viggo Mortensen
Kodi Smit-McPhee
Charlize Theron

Regie: John Hillcoat
Verleih: Senator

Videoplayer wird geladen ...

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(4 Sterne bei 2 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Der Mann erwacht mitten in der Nacht und muss mit seiner Frau und seinem Sohn feststellen, dass die Welt, die er kannte, nicht mehr ist. Gemeinsam mit dem Jungen macht er sich auf den Weg durch ein ausgestorbenes Amerika, in dem jeder Überlebende ein potenzieller Todfeind ist. In einem Einkaufswagen sammeln sie all ihre letzten Besitze, um sich für den Überlebenskampf zu rüsten und einen Hoffnungsfunken zu entdecken.


Kritik

The Road

Beklemmendes Endzeit-Drama nach dem meisterhaften Roman von Cormac McCarthy.

Die Messlatte lag hoch für "The Road", bildet die Grundlage doch ein Roman in absolut reduziertem Stil, über dessen hohe Qualität in Kritikerkreise ungewohnte Einigkeit herrschte. Da kann und will eine Adaption für die Leinwand nicht mithalten. Regisseur John Hillcoat, der mit dem kompromisslos harten und doch lyrischen australischen Western "The Proposition" bei der Berlinale 2006 Aufsehen erregte, versucht entsprechend gar nicht erst das Mythische, Parabelhafte und Tiefsinnige zu übertragen. Er erzählt stattdessen die grundlegende, todtraurige Vater-Sohn-Geschichte konventionell, aber nicht weniger eindrücklich im Rahmen eines Genre-Filmes.

Als annähernd letzte Überlebende der Menschheit kämpfen sie sich zu Fuß auf der titelgebenden Straße vorwärts, die durch einsames und zerstörtes Land führt, immer kurz vorm Verhungern oder Erfrieren. Hillcoat und sein Kameramann bebildern die Welt nach der Apokalypse in der gebotenen Düsternis. Die Farben sind entsättigt, die Grautöne werden nur ab und zu durch das Gelb und Rot des Feuers, das sich durch die Wälder frisst oder dem Rot von Blut durchbrochen. Selbst das Meer zu dem Vater und Sohn unterwegs sind, ist grau. Vor den anderen Überlebenden, die jede Menschlichkeit verloren haben und ihresgleichen als Fleischreserve im Keller einsperren, verstecken sie sich.

Das zentrale Motiv im Buch, die Liebe zwischen Vater und Sohn, das einzige, was sie am Leben erhält, schildert der Film eindrücklich. Die Mutter dagegen, so erfährt man in Rückblenden (Charlize Theron in kurzen Auftritten), hat die Aussichtslosigkeit ihrer Situation nicht ertragen und sich umgebracht. Die (Kammerspiel-)Szenen, in denen Hillcoat nur einfache Gesten und Blicke seiner zwei Protagonisten ins Bild rückt, die ihre Verbundenheit zeigt, wirken entsprechend am stärksten und berühren. Viggo Mortensen und das junge Naturtalent Kodi Smith-McPhee tragen diese Szenen auch. Die Bedrohung ihres Lebens machen für den Zuschauer fast physisch erfahrbar Sounddesign, Schnitt und Bild, wenn Bäume, ganze Wälder, aus Trockenheit brechen und zu Boden donnern.

Dem Genre-Film geschuldet sind die Kannibalen-Szenen, die im Buch nur angedeutet sind, hier sind die Leichenteile in Keller und Küche plakativ angerichtet wie bei Leatherface und Co.. Auch wenn Mortensen sich eine Verletzung selber zutackert, freut sich das Genre-Publikum, während die Literaturfraktion abgeschreckt sein könnte. Die Musik stammt übrigens wie bei "Proposition" von Nick Cave und Warren Ellis, die hier zum Gesamtbild des niederschmetternden Films, der mit einer positiven Note endet, passend ebenfalls konventionellere Töne anschlagen. hai.

The Road

Darsteller:  Viggo Mortensen   als Mann
  Kodi Smit-McPhee   als Junge
  Charlize Theron   als Frau
  Robert Duvall   als alter Mann
  Guy Pearce   als Veteran
  Michael K. Williams   als Dieb
  Garret Dillahunt   als Gangmitglied
  Molly Parker   als mütterliche Frau
 
Regie:  John Hillcoat  
Drehbuch:  Joe Penhall  
Produzent:  Paula Mae Schwartz  
  Steven S. Schwartz  
  Nick Wechsler  
Ausf. Produzent:  Marc Butan  
  Rudd Simmons  
Buchvorlage:  Cormac McCarthy  
Kamera:  Javier Aguirresarobe  
Schnitt:  Jon Gregory  
Musik:  Nick Cave  
  Warren Ellis  
Produktionsdesign:  Chris Kennedy  
Kostüme:  Margot Wilson  
Casting:  Francine Maisler  

Will Smith und Jaden in Sci-Fi Film von M. Night Shyamalan

Ein kleiner Junge steuert mit seinem Vater ein kaputtes Raumschiff durchs All.

Großansicht Will Smith plant mit Sohn Jaden ein Weltraumabenteuer (Foto: Kurt Krieger)

Will Smith plant mit Sohn Jaden ein Weltraumabenteuer (Foto: Kurt Krieger)

"Men in Black"-Star Will Smith möchte nach "Das Streben nach Glück" erneut mit Sohn Jaden vor der Kamera stehen. Zusammen mit "The Sixth Sense"-Regisseur M. Night Shyamalan sowie seiner Frau Jada Pinkett Smith plant er ein bis jetzt noch unbenanntes SciFi-Drama. So viel ist zur Handlung bekannt: Eintausend Jahre nach unserer Zeit fliegt ein kleiner Junge mit seinem verwirrten Vater im Weltraum herum. Nachdem ihr Schiff bei einem Unfall beschädigt wurde, steuert der Junge einen verlassenen und furchteinflößenden Planeten an.

Will Smith wird den Film produzieren und M. Night Shyamalan führt Regie. Zur weiteren Besetzung und zum Starttermin ist noch nichts bekannt. Mit der Darstellung einer Vater-Sohn-Beziehung vor der Kamera haben Will Smith und Jaden schon Erfahrung: Einst lockten die beiden mit ihrer zu Herzen gehenden Darstellung in "Das Streben nach Glück" über 1,4 Millionen Zuschauer in die deutschen Kinos.

Vielversprechende Geschichte

Das Gespann Will und Jaden funktioniert im Kino also prächtig. Die Idee, diese Konstellation nun vor einen Endzeithintergrund zu packen, ist natürlich genial, aber so neu nicht: Schon Viggo Mortensen zeigte in der Romanverfilmung "The Road", dass man aus diesem Thema maximale Emotionen und, wenn man will, auch schwer zu verkraftende Gefühlsmomente herausholen kann. Nun bleibt abzuwarten, wie Will Smith das Thema angehen wird. Der Story-Hinweis, dass der Vater verwirrt und der Junge alleiniger Raumschiffkapitän ist, lässt allerdings schon eine Geschichte vermuten, die den Zuschauer ins Herz treffen wird.

Bilder von Will Smith

Fotos ansehen

Star

Viggo Mortensen

Kantig, hart gegen sich selbst, sportlich, gelegentlich mit Kernbeißerattitüde, diszipliniert und als "Offizier und Gentleman" vielseitig...

Star

Charlize Theron

Ihretwegen fuhr Kenneth Branagh mit dem Sportwagen in ein Schaufenster, wurde ein Riesengorilla eifersüchtig, bekam Tobey Maguire...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Weitere Clips zum Film

 

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.