Lord Brett Sinclair, jüngster Spross einer alten britischen Adelsfamilie, und Danny Wilde, Selfmade-Millionär aus der Bronx führen das sorglose Leben zweier Playboys. Nachdem sie bei einem Streit eine Hotelbar auseinandergenommen haben, werden sie von Richter Fulton verdonnert, gemeinsam für ihn die Identität einer jungen Frau zu klären, deren Bruder er schon seit langem der Justiz übergeben will. Widerwillig stimmen beide zu - der Beginn einer Freundschaft, in deren Verlauf sie immer wieder kriminelle Machenschaften aufdecken und dabei das süße Leben in vollen Zügen genießen.

Mit Roger Moore und Tony Curtis bot die Serie zwei ideale Darsteller für die beiden Hauptfiguren auf. Leider nutzten die Drehbücher dieses Pfund nicht aus, und auch die beiden Schauspieler waren im Gegensatz zu ihren Rollen keine ausgewiesenen Freunde. So war es kein Wunder, dass die Serie nach nur einer Staffel beendet wurde. In Deutschland hingegen war die Serie ein großer Erfolg, was vor allem an der legendären Synchronisation von Rainer Brandt lag. Mit Sprüchen wie: "Mach' dir nicht ins Höschen, Röschen" oder Dialogen á la: "Dann werde ich mich mal ums Essen kümmern." - "Kümmern wird nicht reichen, Sie werden schon kochen müssen!" bekam die Serie Tempo und Komik, die sie im Original niemals hatte.
| Darsteller: | Tony Curtis | als Danny Wilde | |
|---|---|---|---|
| Sir Roger Moore | als Lord Brett Sinclair | ||
| Laurence Naismith | als Richter Fulton | ||
| Juliet Harmer | als Prue | ||
| Anouska Hempel | als Carla II | ||
| Victor Platt | als Farmer | ||
| Gerry Crampton | als Baxter | ||
| Bruno Barnabe | als Bruno | ||
| Regie: | Basil Dearden | ||
| Leslie Norman | |||
| Roy Ward Baker | |||
| Val Guest | |||
| Sidney Hayers | |||
| Sir Roger Moore | |||
| Drehbuch: | Brian Clemens | ||
| Terry Nation | |||
| Tony Barwick | |||
| Donald James | |||
| Michael Pertwee | |||
| Produzent: | Robert S. Baker | ||
| Terry Nation | |||
| Kamera: | Tony Spratling | ||
| Schnitt: | Bert Rule | ||
| Peter Pitt | |||
| Derek Chambers | |||
| Musik: | Ken Thorne | ||
| David Lindup | |||
"Kleidsamer Fußsack! Selbst gehäkelt?" - "Ja, katholisch Mufflon in karamellblau."
Sprüche wie diese, verpackt in kurzweilige Krimiabenteuer, machten die Serie "The Persuaders" - der deutsche Titel lautete "Die Zwei" - zum Kult.
Anfang der Siebziger spielten Ex-Bond Roger Moore und Tony Curtis ("Manche mögen's heiß") Seite an Seite, um mit fliegenden Fäusten und zotigen Witzeleien Gaunern den Gar aus zu machen.
Über 40 Jahre später soll nun im allgemeinen Remake-Wahn ein Persuaders-Blockbuster mit Ben Stiller ("Der Appartement Schreck") und Steve Coogan ("In 80 Tagen um die Welt") entstehen.
Offiziell ist bisher zwar nur Coogan mit von der Partie, aber dieser wünscht sich sehnlichst seinen Kumpel Ben neben sich vor der Kamera: "Er ist ein guter Freund und möchte was mit mir zusammen machen". Coogan hofft nun, dass Stiller zusagt, sobald das Skript vorliegt.
Über genügend Charme für einen Film à la "Starsky & Hutch", das Remake wurde ebenfalls mit Ben Stiller besetzt, verfügt die Krimi-Serie allemal. Auch wenn die Story banal anmutet, so waren es gerade die damaligen Protagonisten Moore und Curtis, die dem Ganzen den besonderen Schliff gaben.
Tony Curtis übernahm die Rolle des Daniel Wilde, der als Straßenjunge in Brooklyn aufgewachsen war und schließlich den "American Dream" - vom Tellerwäscher zum Millionär - selbst erlebt hat: Mit Ölquellen und Börsengeschäften arbeitete er sich zum Multimillionär empor.
An die Seite des Amerikaners gesellt sich der stinkreiche und versnobte Lord Brett Sinclair, dargestellt von Roger Moore. Dieser geniesst dank seines Erbes und jeder Menge Glück im Spiel ein sorgenfreies Leben.
Obwohl also beide Geld wie Heu besitzen, begeben sich die Freizeit-Detektive, die in ihren Eigenarten unterschiedlicher nicht sein könnten, auf Verbrecherjagd. Mehr aus Spaß an der Freude, als aus hehren Gründen.
Nur, wer wird wen im Remake spielen? Ein Blick auf die Herkunft der Schauspieler könnte helfen: Tony Curtis mimt den amerikanischen Haudegen und ist in New York aufgewachsen, genauso wie Ben Stiller. Roger Moore, Brite vom Dienst, ist natürlich in London geboren, Steve Coogan nicht weit davon in Manchester. Ergo: Stiller spielt Wilde und Coogan ist Lord Sinclair.
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