Kristen Stewart
Dylan McDermott
Penelope Ann Miller
Regie: Oxide Pang, ...
Verleih: Falcom
Die Solomons sind pleite und weil Töchterchen Jess (Kristen Stewart) in ihrer schwierigen Phase auch noch einen Unfall verschuldete, ziehen sie von Chicago auf eine entlegene Farm in North Dakota. Die Eltern Roy (Dylan McDermott) und Denise (Penelope Ann Miller) wollen ein neues Leben als Sonnenblumenfarmer beginnen, wobei ihnen der Herumtreiber John (John Corbett) zur Hand gehen soll. Doch Jess und ihr kleiner Bruder Ben (Theodore Turner) merken schnell, dass auf dem Anwesen ein Fluch lastet.
Poltergeister treiben ihr schauriges Spiel mit den Kindern von Städtern, die den Spuk als Kopfgeburt ihrer überspannten Tochter abtun. Das beschwört geradewegs eine "Amityville Horror"-Katastrophe herauf im US-Debüt der für ihre Genretreue beliebten Pang-Brüder ("The Eye").
US-Debüt der umtriebigen Pang-Brüder, die alle Register ihres Könnens ziehen, um im Stil von "Amityville Horror" ein mit einem Fluch belegtes Haus zum Leben zu erwecken.
Roy (Dylan McDermott) und Denise Solomon (Penelope Ann Miller) ziehen mit ihrer Teenager-Tochter Jess (Kristen Stewart) und ihrem kleinen Sohn Ben (Theodore Turner) in ein entlegenes Farmhaus in einem Sonnenblumenfeld in North Dakota. Dass sich dort womöglich übernatürliche Dinge abspielen könnten, bleibt von den Erwachsenen unbemerkt.
Aber Ben und kurz darauf Jess spüren bald, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Weil ihr die Eltern nicht glauben wollen, recherchiert Jess auf eigene Faust und erfährt, dass sich in ihrem neuen Zuhause sechs Jahre zuvor ein bestialischer Mord abgespielt hat.
Für sein amerikanisches Debüt hat sich das umtriebige Brüderpaar Danny und Oxide Pang ("The Eye") eine Variante von "Amityville Horror" ausgesucht, um eine amerikanische Durchschnittsfamilie nach allen Regeln der Kunst mit übernatürlichem Terror zu schockieren.
Anleihen bei asiatischem Horror wie "The Grudge" sind unverkennbar, aber in erster Linie schöpfen die Pangs die Möglichkeiten des Haunted-House-Horrors aus. Kristen Stewart ("Panic Room") spielt die Hauptrolle an der Seite der Routiniers Dylan McDremott und Penelope Ann Miller.
| Darsteller: | Kristen Stewart | als Jess Solomon | |
|---|---|---|---|
| Dylan McDermott | als Roy Solomon | ||
| Penelope Ann Miller | als Denise Solomon | ||
| John Corbett | als John Burwell | ||
| William B. Davis | als Colby Price | ||
| Evan Turner | als Ben Solomon | ||
| Theodore Turner | als Ben Solomon | ||
| Brent Briscoe | als Plume | ||
| Dustin Milligan | als Bobby | ||
| Regie: | Oxide Pang | ||
| Danny Pang | |||
| Drehbuch: | Mark Wheaton | ||
| Produzent: | Sam Raimi | ||
| William Sherak | |||
| Jason Shuman | |||
| Robert G. Tapert | |||
| Koproduzent: | Lou Arkoff | ||
| Kelli Konop | |||
| Jim Miller | |||
| J. R. Young | |||
| Ausf. Produzent: | Joseph Drake | ||
| Nathan Kahane | |||
| Kamera: | David Geddes | ||
| Schnitt: | John Axelrad | ||
| Armen Minasian | |||
| Tim Mirkocovich | |||
| Musik: | Joseph LoDuca | ||
| Produktionsdesign: | Alicia Keywan | ||
| Kostüme: | Mary Hyde-Kerr | ||
| Ton: | Garrell Clark | ||
Ein stummmes Kind, eine verwirrte Psychologin und ein böser Geist. Wetten, dass Hideo Nakata diese Zutaten in Nerven zerfetzendes Grauen verwandeln kann?
Ein, wenn mittlerweile auch etwas ältliches, Vorurteil lautete: Asiaten klauen westliche Ideen. Zumindest in punkto origineller Horror ist das längst ins Gegenteil verkehrt: "Ring", "Pulse", "Der Fluch" - viele US-Screamer imitieren ein asiatisches Original. Meist leider unter Verlust von Atmosphäre und Originalität - eben geistlos statt geisterhaft.
Nur fair, dass der japanische Kult-Regisseur Hideo Nakata sich jetzt auch mal fremder Ideen bedient. Der Schöpfer der "Ringu"-Reihe will den Mysterythriller "Voice From the Stone" inszenieren. Das Drehbuch basiert dabei auf dem italienischen Roman "La voce della pietra", filmfähig gemacht von Mark Wheaton, der bereits die Story zu "The Messengers" entwarf.
Die Geschichte selbst handelt von einer Psychologin, die einen seltsamen Fall betreut: Ein Junge versprach seiner Mutter am Sterbebett zu schweigen, bis sie als Geist zurückkehrt. Und offenbar bereitet diese ihr irdisches Comeback konkret vor - mit dem Körper der Psychologin als diesseitiges Vehikel. Übersinnliche Geheimnisse, fiese Geister - alles drin, was Hideo Nakata für Spitzen-Horror erfahrungsgemäß braucht.
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