"Der Herr der Ringe - Die Gefährten": Der Zauberer Gandalf betraut den Hobbit Frodo mit der Aufgabe, einen magischen Ring in das Reich des bösen Zauberers Sauron zu bringen und im Magma des Schicksalsberges zu vernichten. "Die zwei Türme": Frodo und sein Hobbit-Freund Sam suchen getrennt von ihren Gefährten den Weg zu Saurons Reich und treffen auf die Kreatur Gollum. "Die Rückkehr des Königs": Während sich Frodo, Sam und Gollum dem Schicksalsberg nähern, versucht Gandalf die Menschen von Gondor zu mobilisieren. Vor den Toren von Gondors Hauptstadt kommt es zur entscheidenden Schlacht.

Peter Jacksons beeindruckende dreiteilige Verfilmung des Fantasy-Klassikers von J.R.R. Tolkien. Nach sechsjähriger Vorbereitungszeit wagte sich der Neuseeländer 1999 an die Verwirklichung eines der aufwändigsten Projekte der Filmgeschichte und setzte neue Maßstäbe in Sachen Effekte und epischer (Material-)Schlachten. Dafür, dass bei all den Schauwerten auch Herz und Sinn des Buches nicht zu kurz kommen, sorgt eine Riege hervorragender Schauspieler. Insgesamt mit 17 Oscars ausgezeichnet, fielen allein 11 davon auf den abschließenden dritten Teil "Die Rückkehr des Königs".
Für eine Handvoll Dollar…
Wie die Hobbits liebt auch Gandalf ab und zu ein Pfeifchen in gemütlicher Atmosphäre - Ehrensache also, dass er ein Traditions-Pub vor Sauls Schergen rettete! (Foto: Warner)
Das war schon enorm kleingeistig von den Hollywood-Bossen: Seit 20 Jahren schenkte Wirtin und "Herr der Ringe"-Fan Stella Mary Roberts im südenglischen Southampton Bier an ihre Gäste aus - in einem Pub, das sie aus Verehrung für Mittelerde-Schöpfer J.R.R. Tolkien "The Hobbit" genannt hatte. Als das nun die US-amerikanischen Rechteinhaber an Tolkiens Werken mitbekamen, verklagten sie das Gasthaus prompt auf Schließung. Denn Roberts hatte keine Lizenz.
Dieses Verhalten der Filmbosse war zwei britischen Stars, die gerade für zwei Filme zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der Hobbit" vor der Kamera stehen, derart peinlich, dass sie nun selbst in die Bresche sprangen: Ian McKellen alias Gandalf und Stephen Fry, der den Bürgermeister von Esgaroth spielt, haben sich bereit erklärt, die jährliche Gebühr von umgerechnet etwa 100 Dollar zu bezahlen, damit Stella Mary Roberts ihr Pub weiter "The Hobbit" nennen darf.
Stephen Fry kommentierte das über Twitter - mit ironischem Seitenhieb Richtung Hollywood: "Ian McKellen und ich sind sehr froh, dass das Hobbit-Pub nun wohl gerettet ist. Ich hoffe, wir haben geholfen, dass der gesunde Menschenverstand sich durchsetzt."
Hinter der Klage stand die Saul Zaentz Company: Die Firma des Top-Produzenten Saentz ("Einer flog über das Kuckucksnest", "Der englische Patient") hatte in den 70ern eine Zeichentrickfassung von Der Herr der Ringe ins Kino gebracht und später die Filmlizenzen an Peter Jackson vergeben - auch für dessen aktuelle "Hobbit"-Adaptionen.
Obwohl geschäftliche Details natürlich nicht öffentlich sind, ist davon auszugehen, dass man dabei nicht schlecht verdient hat - immerhin spielte allein die "Herr der Ringe"-Trilogie weltweit knapp 3 Milliarden Dollar ein! Von den Hobbit-Filmen, deren erster Teil "Eine unerwartete Reise" am 13. Dezember ins Kino kommt, ist Ähnliches zu erwarten.
Warum man es da nötig hat, einer britischen Wirtin wegen 100 Dollar eine Meute Anwälte auf den Hals zu hetzen, bleibt das Geheimnis der Hollywood-Macher.
Die Abenteuerlust, Entdeckerfreude und Neugier, die aus den großen blauen Augen des braunlockigen Jungstars Elijah Wood strahlen, sprechen Bände...
Die Rolle als weiser alter Zauberer Gandolf der Graue, der in Peter Jacksons Verfilmung von J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Trilogie...
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