Originaltitel: The Killing Fields
Großbritannien 1984
Haing S. Ngor
John Malkovich
Sam Waterston
Regie: Roland Joffé
Verleih: Warner
1975: Die Amerikaner ziehen sich überstürzt aus Südostasien zurück und überlassen die Verbündeten von einst gnadenlos ihrem Schicksal. Am schlimmsten trifft es die Bevölkerung von Kambodscha, wo der Guerillaführer Pol Pot mit seinen Zombiesoldaten der Roten Khmer die Macht übernimmt. Der amerikanische Jounalist Schanberg kann nicht verhindern, daß sein Dolmetscher Dith Pran ebenfalls in den Reisfeld-KZs der "Steinzeitkommunisten" landet. Dort werden in den folgenden Jahren mehr als 1,5 Mio. Menschen ermordet. Pran jedoch gelingt in einer abenteuerlichen Odyssee die Flucht ins rettende Thailand.

Beeindruckendes Drama von Roland Joffe ("Mission"), der mit diesem packenden, oft bedrückend intensiven Flüchtlingsepos nach einer wahren Begebenheit den ehrenwerten und zu großen Teilen gelungenen Versuch unternahm, die Indochina-Tragödie zur Abwechslung aus der Perspektive eines Asiaten zu beleuchten. Haing S. Ngor, Darsteller des Dith Pran, wurde für seine Leistung mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet, und auch die hervorragende Kameraarbeit von Chris Menges war für den Academy Award nominiert.
| Darsteller: | Haing S. Ngor | als Dith Pran | |
|---|---|---|---|
| John Malkovich | als Alan "Al" Rockoff | ||
| Sam Waterston | als Sydney Schanberg | ||
| Julian Sands | als Jon Swain | ||
| Craig T. Nelson | als Major Reeves | ||
| Bill Paterson | als Dr. MacEntire | ||
| Spalding Gray | als Konsul der Vereinigten Staaten | ||
| Athol Fugard | als Dr. Sundesval | ||
| Graham Kennedy | als Dougal | ||
| Katharine Krapum Chey | als Ser Moeum | ||
| Regie: | Roland Joffé | ||
| Drehbuch: | Bruce Robinson | ||
| Produzent: | David Puttnam | ||
| Kamera: | Chris Menges | ||
| Schnitt: | Jim Clark | ||
| Produktionsdesign: | Roy Walker | ||
| Ton: | Bill Rowe | ||
| Clive Winter | |||
| Ian Fuller | |||
Sie schlurfen durch die Straßen der Stadt, rastlos auf der Suche nach Opfern. Einmal von einem Zombie gebissen, nimmt die eigene Verwandlung unabwendbar ihren Lauf. Jeder Untote schafft weitere und die Flut der Zombies breitet sich aus wie eine Seuche, der nichts entgegenzusetzen ist.
"28 Days Later", der Überraschungshit 2002 von Kultregisseur Danny Boyle ("Trainspotting"), löste ein wahres Zombie-Revival aus: Regisseur Rob Zombie jagte seine Darsteller durch das "Haus der 1000 Leichen". Und "Dawn of the Dead" lehrte uns im April diesen Jahres das Fürchten.
Jetzt wagt sich "Fox Searchlight" ebenfalls erneut ans Genre. Geplant ist eine Fortsetzung von "28 Days Later" - mit dem einfallsreichen Titel "28 Weeks Later".
Im ersten Teil verändert sich die Welt von Fahrradkurier Jim (Cillian Murphy) nach 28-tägigem Koma grundlegend. Er erwacht und findet sich alleine im verlassenen London wieder. Alleine? Verlassen? Weit gefehlt: Wildgewordene Untote jagen Jim und eine handvoll Überlebender durch die Low-Budget-Produktion und lassen ihnen keine Ruhe.
Keine Ruhe finden auch die Zombies, und genau das ist das Problem. 28 Wochen später sind sie immer noch da - wilder und gefrässiger als je zuvor. Welchen Plot das Sequel jedoch genau haben wird, weiß nur Drehbuchautor Rowan Joffe. Der Sohn von Regisseur Roland Joffe ("The Killing Fields - Schreiendes Land") hat bereits erfolgreich für die BBC als Co-Autor gearbeitet. Ob das neue Drehbuch vergleichbar mit Alex Garlands ("The Beach") Vision der unnahbaren Untoten sein wird, bleibt abzuwarten.
Apropos Visionen unnahbarer Untoter, die hatten auch schon andere: George A. Romero schuf mit die "Die Nacht der lebenden Toten" den wohl bekanntesten Zombie-Schocker. Der italienische Regisseur Lucio Fulci versetzte in "Ein Zombie hing am Glockenseil" ein kleines Dorf in Angst und Schrecken. Und bereits 1932 faszinierten die Kreaturen des Todes: "White Zombie" von Victor Halperin ist wohl die authentischste Umsetzung des Stoffes.
Authentisch und nervenaufreibend war Danny Boyles Regieleistung ebenfalls. Im zweiten Teil wird er wohl nur die Rolle des Co-Produzenten übernehmen, die Regie überlässt er jemand anderen.
Ob Hauptdarsteller Cillian Murphy wieder mit von der Partie sein wird, ist ebenso unklar. Derzeit steht er als Bösewicht Scarecrow für Christopher Nolans "Batman Begins" vor der Kamera.
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