Jessica Alba
Parker Posey
Alessandro Nivola
Regie: David Moreau, ...
Verleih: Falcom
Die seit ihrem fünften Lebensjahr erblindete Violinistin Sydney (Jessica Alba) erhält nach einer Hornhautverpflanzung das Augenlicht zurück. Nach der schwierigen Operation erkennt sie zunächst nur Umrisse, doch manche gehören weder ihrer Schwester Helen (Parker Posey), noch den behandelnden Ärzten. Entsetzt stellt Sydney fest, dass sie mehr sieht als andere Menschen: Übel gesonnene Geister stellen ihr nach. Psychiater Faulkner (Alessandro Nivola) glaubt an Einbildung.
Jessica Alba, der Blickfang aus "Fantastic Four" und "Sin City", entwickelt den sechsten Sinn für grauenvolle Schattenwesen aus dem Jenseits - in dem gut gespielten und mit vielen eisigen Schockmomenten durchwirkten Remake des gleichnamigen Hongkong-Horror-Hits.
"Fantasic Four"-Star Jessica Alba entwickelt den sechsten Sinn für Tote: Nach einer Augentransplantation verfolgen sie albtraumhafte Visionen.
Blickfang Jessica Alba ist alles andere als ein "invisible girl": Ob als Badenixe in "Into the Blue" oder laszive Sünde in "Sin City" - Hollywoods heißester Nachwuchsstar veredelt jeden Film. Dass sie mehr kann, als zu verführen, beweist dieser Ausflug ins Psychogenre, in dem sie mit einer intensiv gespielten Performance überzeugt. Die leisen Akzente sind es, die dem Gruselschocker seine wahren Qualitäten verleihen - neben einigen verflucht fies orchestrierten Gänsehautmomenten.
Auch sonst sorgte Produzent Tom Cruise dafür, dass es nicht an frischen, vielversprechenden Talenten mangelt: Die Vorlage hierfür lieferten vor einigen Jahren die Pang-Brüder. Sie begründeten mit dem spannenden Thriller ihren internationalen Ruf, der sie schließlich selbst nach Hollywood führte ("The Messengers").
Zu zwei Fortsetzungen und einem indischen Remake gesellt sich nun also das amerikanische, und das hat einen weiteren unschlagbaren Vorteil: Das junge französische Regie-Duo namens David Moreau und Xavier Palud, die mit "Them" zeigten, wie man sein Publikum mit geringen Mitteln das Fürchten lehrt - ganz ohne Blutvergießen und Effekt-Overkill. Solcherlei Tugenden stehen einem Film gut, der ganz auf Atmosphäre setzt und sorgfältig für schleichendes Grauen sorgt.
Der Albtraum beginnt für die blinde Violinistin Sydney (Alba), die bei einem tragischen Unfall in ihrer Kindheit das Augenlicht verlor, mit einem medizinischen Wunder, das sie aus der Dunkelheit reißen soll. Eine Hornhauttransplantation soll sie wieder sehen lassen. Nach der erfolgreichen Operation erholt sie sich im Krankenhaus, erkennt anfangs nur Umrisse wie den ihrer Schwester Helen (Indie-Ikone Parker Posey, "Superman Returns"), die sie zu der Operation überredet hatte.
Bald schon bereut Sydney den Eingriff, sieht sie doch entschieden mehr als andere: Mysteriöse Schatten, die es angeblich gar nicht gibt, tauchen in unmittelbarer Nähe auf. Verstörende Gestalten wachsen daraus hervor und erweisen sich als handfeste Bedrohung, die sie hartnäckig verfolgen.
Sind die Geister Ausgeburt ihrer überforderten Psyche oder grauenhafte Realität, die nur sie wahrnimmt? Psychiater Dr. Faulkner (Alessandro Nivola aus der "Goal!"-Reihe) behauptet natürlich ersteres. Doch auch wenn Sydney an ihrem Verstand zweifelt, ist eines klar: Sie hat das Tor zu einer furchtbaren Welt geöffnet, die ihre private Hölle zu werden droht. Es gibt nur einen Ausweg - sie muss herausfinden, wer die Organspenderin war, deren Augenlicht sie erhalten hat.
Psychiater Faulkner hält Syndeys Erlebnisse für das Resultat ihrer überforderten Psyche (Foto: Falcom)
Auch wenn man es bis dahin noch nicht für möglich gehalten hat: Die Schockmomente sind noch steigerungsfähig, wenn Sydney einer heißen Spur nach Mexiko folgt. Sexidol Jessica Alba entwickelt den sechsten Sinn, Tote zu sehen, und sorgt für Gänsehaut bei ihrer Fangemeinde - eine sehenswerte Überraschung!
| Darsteller: | Jessica Alba | als Sydney Wells | |
|---|---|---|---|
| Parker Posey | als Helen Wells | ||
| Alessandro Nivola | als Dr. Paul Faulkner | ||
| Rade Serbedzija | als Simon McCullough | ||
| Regie: | David Moreau | ||
| Xavier Palud | |||
| Drehbuch: | Sebastian Gutierrez | ||
| Produzent: | Don Granger | ||
| Paula Wagner | |||
| Michelle Manning | |||
| Ausf. Produzent: | Peter Chan | ||
| Doug Davison | |||
| Mike Elliott | |||
| Roy Lee | |||
| Michael Paseornek | |||
| Peter Block | |||
| Tom Ortenberg | |||
| Darren Miller | |||
| Kamera: | Jeffrey Jur | ||
| Schnitt: | Patrick Lussier | ||
| Musik: | Marco Beltrami | ||
| Produktionsdesign: | James Spencer | ||
| Kostüme: | Michael Dennison | ||
| Casting: | Nancy Nayor | ||
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