Zutiefst bewegende Dramödie mit mit Golden-Globe-Gewinner George Clooney als Mann auf Hawaii, der erfährt, dass seine im Koma liegende Frau eine Affäre hatte. Vom Macher von "Sideways". http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto44/11440120/b150x150.jpg The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten

Filmdetails

The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten

Zutiefst bewegende Dramödie mit mit Golden-Globe-Gewinner George Clooney als Mann auf Hawaii, der erfährt, dass seine im Koma liegende Frau eine Affäre hatte. Vom Macher von "Sideways".


The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
Start: 26.01.2012

Originaltitel: The Descendants

Drama / Komödie

USA 2011
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 12 Jahre

George Clooney
Shailene Woodley
Beau Bridges

Regie: Alexander Payne
Verleih: Fox

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Inhalt

Der hawaiianische Geschäftsmann und Familienvater Matt King soll entscheiden, ob und an wen ein bislang unberührtes Stück Land verkauft werden soll. Allerdings hat er viel drängendere Sorgen: Seine von ihm entfremdete Frau liegt nach einem Bootsunfall im Koma, und Matt erfährt, dass sie eine Affäre hatte und ihn verlassen wollte. Als ihm die Ärzte mitteilen, dass sie nicht mehr aus dem Koma erwachen wird, macht Matt sich mit seinen beiden Töchtern auf die Suche nach dem anderen Mann.


Kritik

The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten

Die Comedie humaine mit ihrer genauen Beobachtung menschlicher Sehnsüchte und Schwächen ist das Spielfeld von Alexander Payne, der sich mit seinen Vorgängern "About Schmidt" und "Sideways" den Ruf erarbeitet hat, der vermutlich bedeutendste amerikanische Chronist der Marotten des einfachen Mannes in seinen besten Jahren zu sein. "The Descendants" fügt sich nun nach siebenjähriger Pause nahtlos in das Oeuvre des Filmemachers, nur geht die Verfilmung des Romans von Kaui Hart Hemmings noch weiter als seine bisherigen Filme, noch tiefer unter die Haut und ist noch souveräner in ihrer Betrachtung ihrer Figuren und des Ortes, an dem sie sich bewegen und der sie definiert.

Sein Matt King, von George Clooney als nachvollziehbarer Jedermann gespielt, wie es nur ein Superstar kann, ist ein hawaiianischer Geschäftsmann und Patriarch einer Familie, die bis zu den Anfängen der Inselgruppe zurückreicht. Für den Verbund soll er entscheiden, ob und an wen ein bislang unberührtes Stück Land verkauft werden soll. Allerdings hat er viel drängendere Sorgen: Seine von ihm entfremdete Frau liegt nach einem Bootsunfall im Koma, und Matt erfährt, dass sie eine Affäre hatte und ihn verlassen wollte. Als ihm die Ärzte mitteilen, dass sie nicht mehr aus dem Koma erwachen wird, macht Matt sich mit seinen beiden Töchtern auf die Suche nach dem anderen Mann.

Die gemeinsame Reise bildet das Kernstück des Films, der seinen Figuren eine Widersprüchlichkeit zugesteht, wie man sie nur noch selten findet im Kino. Wenn Matt mit seinen Mädchen und dem etwas tumben Surferjungen Sid, den die aufmüpfige Ältere im Schlepptau hat, schließlich auf Kauai landet, nimmt die Handlung immer wieder unerwartete Wendungen, die einerseits tief in die Figuren blicken lassen, die einem immer mehr ans Herz wachsen, andererseits die Erfahrungen Kings unterwegs immer stärker an seine Aufgabe als oberster Schiedsrichter über den Verbleib des Stücks Landes binden. Alle Figuren wachsen an ihren Erlebnissen, manche offensichtlich wie Sid, der vom tumben Beachboy zum philosophischen Helden dieser bittersüßen Ballade über das Abschiednehmen wird, andere, wie die beiden Töchter und letztlich auch Matt selbst, eher subtil.

Payne will unterhalten, und das tut er wie wenige Filme in diesem Jahr. Aber er will auch etwas erzählen, unaufdringlich, über Tradition, Wurzeln, das Sterben und das Leben und letzten Endes Familie und Liebe. Wie es ihm gelingt, das Ergebnis in einer scheinbar ganz einfachen letzten Einstellung zusammenzufassen, ist so schön und weise, wie es nur das Kino sein kann. ts.

The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten

Darsteller:  George Clooney   als Matt King
  Shailene Woodley   als Alexandra King
  Beau Bridges   als Cousin Hugh
  Robert Forster   als Scott Thorsen
  Judy Greer   als Julie Speer
  Matthew Lillard   als Brian Speer
  Nick Krause   als Sid
  Amara Miller   als Scottie King
  Mary Birdsong   als Kai Mitchell
  Rob Huebel   als Mark Mitchell
  Patricia Hastie   als Elizabeth King
  Grace A. Cruz   als Scotties Lehrerin
  Kim Gennaula   als Schulleiterin
  Karen Kuioka Hironaga   als Barb Higgins
 
Regie:  Alexander Payne  
Drehbuch:  Alexander Payne  
  Nat Faxon  
  Jim Rash  
Produzent:  Alexander Payne  
  Jim Burke  
  Jim Taylor  
Koproduzent:  George Parra  
Buchvorlage:  Kaui Hart Hemmings  
Kamera:  Phedon Papamichael  
Schnitt:  Kevin Tent  
Produktionsdesign:  Jane Ann Stewart  
Kostüme:  Wendy Chuck  
Casting:  John Jackson  

George Clooney kann nicht schlafen

Auch Stacy Keibler kann George Clooney des Nachts nicht trösten.

Großansicht Unglückliche Momente kennt auch George Clooney (Foto: Kurt Krieger)

Unglückliche Momente kennt auch George Clooney (Foto: Kurt Krieger)

Vor einigen Tagen erst gab George Clooney zu, ein kleines Alkoholproblem zu haben. Jetzt erzählt der Star aus "The Descendants" und "The Ides of March - Tage des Verrats", dass er auch unter Schlafstörungen und hin und wieder unter Einsamkeitsanfällen leide: "Ohne Frage, ich wache jede Nacht mindestens fünfmal auf", beklagt sich Clooney. "Dann schalte ich den Fernseher an, fange an nachzudenken und kann nicht mehr einschlafen".

Neben schlaflosen Nächten kennt sich George Clooney auch mit verlassenen Momenten aus: "Wer behauptet, dass er sich noch nie allein gefühlt hat, lügt meiner Meinung nach", so Clooney. "Am einsamsten ist man in öffentlichen Räumen. Da endest du in der kleinst-möglichen Ecke, nur, damit du Abstand zu den anderen hältst."

Auch George Clooney kennt echten Herzschmerz

Das Alleinsein habe George Clooney dabei vor allem bei seinen vielen verkorksten Beziehungen gepackt: "Da ist die Isolation am größten", so Clooney.

Richtig schmerzhaft sei es dann geworden, als er versuchte, eine große Liebe zurückzuerobern. "Ich kenne das Gefühl, etwas zu verlieren. Manchmal war es eine Überraschung und manchmal habe ich es kommen sehen. Aber am schlimmsten war es, als ich versuchte, eine bestimmte Frau zurückzugewinnen. Blöde Fehler machen wir eben alle mal."

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George Clooney

Mit dem Aussehen von Cary Grant, dem Look von Clark Gable und dem Charme buschiger Augenbrauen ist George Clooney, geboren 1961, neben John...

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Beau Bridges

* 09.12.1941

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