Roland Emmerichs Katastrophenfilm über eine Welt, die von Fluten, Stürmen und einer neuen Eiszeit heimgesucht wird. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz20/z0420679/b150x150.jpg The Day After Tomorrow

Filmdetails

The Day After Tomorrow

Roland Emmerichs Katastrophenfilm über eine Welt, die von Fluten, Stürmen und einer neuen Eiszeit heimgesucht wird.


The Day After Tomorrow
Start: 27.05.2004

Science Fiction / Drama

USA 2004
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Dennis Quaid
Jake Gyllenhaal
Emmy Rossum

Regie: Roland Emmerich
Verleih: Fox

Bogey - Box Office Germany Award

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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Temperatur

lau

Inhalt

Weil die Welt jahrelang nicht auf Leute wie den Paläoklimatologen Adrian Hall (Dennis Quaid) und die beständigen Warnungen vor den dramatischen Folgen einer globalen Erwärmung hören wollte, peitschen nun Wetterkatastrophen und die Vorboten einer neuen Eiszeit mit Macht auf die angstschlotternde Menschheit hernieder. Statt wie alle anderen gen Süden zu fliehen, macht sich Hall auf nach New York, um seinen Sohn, den Zehnkämpfer Sam (Jake Gyllenhaal aus "Donnie Darko"), aus dem verschneiten New York zu bergen und, falls möglich, einen Ausweg aus dem Desaster aufzuzeigen.

Wenn die Welt mit Pauken und Effekttrompeten in den Orkus fährt, ist Roland Emmerich selten weit. Nach den Außerirdischen ("Independence Day") muss diesmal das Wetter für eine Katastrophen-Odyssee mit nett-naiver Familienzusammenführung herhalten.


Kritik

"Independence Day" war gestern: In seinem neuesten Effekte-Epos lässt Roland Emmerich die Eiszeit anbrechen.

Großansicht Gegen die Macht der Natur hat der Mensch keine Chance (Foto: Fox)

Gegen die Macht der Natur hat der Mensch keine Chance (Foto: Fox)

Wenn es um Welt umspannende Katastrophen geht, gibt es einfach keinen Besseren als Roland Emmerich. Sieben Jahre, nachdem Deutschlands Antwort auf Steven Spielberg im Zuge der erfolgreichsten Alien-Invasion der Kinogeschichte Wahrzeichen Amerikas platt wie einen Parkplatz machte, als sei es die leichteste aller filmischen Übungen, kriegt "Independence Day" vom eigenen Schöpfer Konkurrenz.

Mit dem feinen Unterschied, dass die Katastrophe in "The Day After Tomorrow" nicht extraterrestrischer, sondern hausgemachter Natur ist: Eben jene ist es nämlich, die verrückt spielt in diesem unfassbaren Spektakel, das "Twister" aussehen lässt wie einen Sturm im Wasserglas.

Großansicht Jake Gyllenhaal und Emmy Rossum ahnen, dass eine Katastrophe in der Luft liegt (Foto: Fox)

Jake Gyllenhaal und Emmy Rossum ahnen, dass eine Katastrophe in der Luft liegt (Foto: Fox)

Kühlschrank-Spektakel

Mutter Natur sorgt dafür, dass gleich mehrere Hurricanes durch Los Angeles wüten, dass eine gewaltige Flutwelle New York City zum größten Aquarium der Welt macht und eine neue Eiszeit die nördliche Hälfte der USA in einen Kühlschrank verwandelt.

Aber Roland Emmerich wäre nicht Roland Emmerich, wenn er es beim bloßen Spektakel beließe. Man muss nicht erst mit dem Pickel Eisschichten abtragen, um auf die vielleicht herzerwärmenste Geschichte seiner Karriere zu stoßen.

Großansicht Zu allem entschlossen: Dennis Quaid will seinen Sohn retten (Foto: Fox)

Zu allem entschlossen: Dennis Quaid will seinen Sohn retten (Foto: Fox)

Held rettet Kultstar

Im Mittelpunkt der 125-Mio.-Dollar-Produktion steht nämlich nicht ungeheuer viel schlechtes Wetter: Vielmehr erzählt Emmerich von dem Klimatologen Jack Hall, gespielt von dem einmal mehr hervorragenden Dennis Quaid, der nicht nur eine Lösung finden muss, wie sich die Natur wieder versöhnlich stimmen lässt, sondern auch den beschwerlichen Treck von Washington in das Gefrierfach New York antritt, um seinen dort von der Außenwelt abgeschnittenen Sohn Sam (Jake Gyllenhaal aus dem Kulthit "Donnie Darko") zu retten.

Ein Heldenepos von ungeheuerlichen Ausmaßen erwartet den Zuschauer also, das einen ernsten Kern hat. Denn das Problem der globalen Erwärmung lässt sich nicht so leicht hinwegfegen wie das Hollywood-Zeichen, mit dessen Zerstörung Emmerich die Mutter aller Katastrophenfilme einleitet.

The Day After Tomorrow

Darsteller:  Dennis Quaid   als Jack Hall
  Jake Gyllenhaal   als Sam Hall
  Emmy Rossum   als Laura Chapman
  Dash Mihok   als Jason Evans
  Jay O. Sanders   als Frank Harris
  Sela Ward   als Dr. Lucy Hall
  Austin Nichols   als J.D.
  Arjay Smith   als Brian Parks
  Tamlyn Tomita   als Janet Tokada
  Sasha Roiz   als Parker
  Sir Ian Holm   als Terry Rapson
  Nassim Sharara   als Saudischer Delegierter
  Carl Alacchi   als Venezuelischer Delegierter
  Kenneth Welsh   als Vizepräsident Becker
  Michael A. Samah   als Saudischer Übersetzer
  Robin Wilcock   als Tony
  Jason Blicker   als Paul
  Kenneth Moskow   als Bob
  Tim Hamaguchi   als Taka
  Glenn Plummer   als Luther
  Adrian Lester   als Simon
  Richard McMillan   als Dennis
  Nestor Serrano   als Gomez
  Sylvain Landry   als Wissenschaftsoffizier
  Chris Britton   als Vorsteen
  Vlasta Vrana   als Booker (MPC)
  Pauline Little   als Lanson
  Alan Fawcett   als Commander Daniels
 
Regie:  Roland Emmerich  
Drehbuch:  Roland Emmerich  
  Jeffrey Nachmanoff  
Produzent:  Mark Gordon  
  Roland Emmerich  
Koproduzent:  Thomas M. Hammel  
Ausf. Produzent:  Ute Emmerich  
  Stephanie Germain  
  Kelly van Horn  
Kamera:  Ueli Steiger  
Schnitt:  David Brenner  
Musik:  Harald Kloser  
Produktionsdesign:  Barry Chusid  
  Tom Reta  
  Claude Pare  
  Martin Gendron  
  Michele Laliberte  
  Réal Proulx  
  Marc Bonin  
Kostüme:  Renée April  
Ton:  Don Cohen  
Casting:  April Webster  

Bruckheimer will Newell

Weder Fließbandarbeiter Uwe Boll noch Bruckheimer-Buddy Michael Bay, sondern Gentleman-Filmer Mike Newell soll den Videospiel-Hit "Prince Of Persia: The Sands Of Time" auf die große Leinwand bringen.

Großansicht Brennt das nächste Actionfeuerwerk ab: Jerry Bruckheimer (Foto: Kurt Krieger)

Brennt das nächste Actionfeuerwerk ab: Jerry Bruckheimer (Foto: Kurt Krieger)

Mit Actionspektakeln wie "Fluch der Karibik" oder "Armageddon - Das jüngste Gericht" hat Produzent Jerry Bruckheimer ein ums andere Mal bewiesen, dass er den richtigen Blockbusterriecher hat. Damit schrieb er längst Filmgeschichte. Jetzt nimmt ein weiteres Projekt des Actionpapstes Formen an: die Verfilmung des Videospielhits "Prince Of Persia: The Sands Of Time".

Von dem Moment an, als der Filmemacher zum ersten Mal von der Geschichte hörte, war er sofort Feuer und Flamme: "Der Stoff ist wie gemacht fürs Kino, das muss auf die Leinwand." Bereits 2004 sicherte sich der Erfolgsproduzent die Rechte an dem Videospielhit. Trotzdem hieß es erst einmal: Gut Ding will Weile haben. Wurde anfangs noch Bruckheimer-Spezi Michael Bay ("Transformers") als Regisseur gehandelt, scheint nun Mike Newell ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall") das Rennen zu machen.

Krach, bumm, zack!

Bis Ende dieser Woche setzt sich der 65-jährige Brite mit Bruckheimer und Disney-Managern zusammen. Die Entscheidung dürfte nicht allzu lange auf sich warten lassen. Das Drehbuch stammt vom Spielerfinder Jordan Mechner und Topautor Jeffrey Nachmanoff ("The Day After Tomorrow").

Wie in der Videospielvorlage kämpft darin ein junger Prinz im mittelalterlichen Persien gegen dunkle Mächte, die sein Volk in dämonische Kreaturen verwandelt haben. Mit allerlei Tricks und Kniffen versucht der Blaublüter, das Geschehene rückgängig zu machen. Der Plot ist wie geschaffen für ein Special-Effects-Gewitter à la Bruckheimer!

Star

Dennis Quaid

Er trägt ein charmantes und manchmal verwirrtes Siegerlächeln, ist der Typ der lockeren Verführung, der keiner Affäre abgeneigt ist und dabei...

Star

Jake Gyllenhaal

Vom Arthouse-Mimen zum Action-Star: Jake Gyllenhaal erlebte zu Beginn seiner Karriere die Reifeprüfungen, mit denen Dustin Hoffman, sein...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

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    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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