Christian Bale
Heath Ledger
Sir Michael Caine
Regie: Christopher Nolan
Verleih: Warner
Seit Batman (Christian Bale) Ra's Al Ghul besiegt hat und Scarecrow spurlos verschwunden ist, ergreift er mit Polizeichef Gordon (Gary Oldman) und Bezirksstaatsanwalt Dent (Aaron Eckhart) die Initiative, Gotham City endgültig vom organisierten Verbrechen zu befreien. Ein ehrenwerter Plan, den der diabolische Joker (Heath Ledger) jedoch zu durchkreuzen weiß. Der tritt zunächst als Bankräuber in Erscheinung, legt aber bald die gesamte Stadt mit Terrorakten lahm.
Nach dem Hit "Batman Begins" kehrt Christopher Nolan zurück und lässt den dunklen Ritter im epochalen Kampf gegen das Böse fast verzweifeln. Das düstere Actiondrama prunkt mit sensationeller VIP-Besetzung, darunter der jüngst verstorbene Heath Ledger ("Brokeback Mountain").
Der ruhelose Rächer und das mörderischste Lächeln: Batmans Duell mit dem Joker ist ein Urknall.
Er ist zurück. Der Mann, der sich und Gotham City ein neues Leben gab. Nach der grandiosen Einführung in "Batman Begins" spürt der dunkle Fürst die Nebenwirkungen seiner Nachtarbeit. Obwohl er mit Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) und Polizeichef Gordon (Gary Oldman) ein starkes Team bildet, verbündet sich das Verbrechen gegen ihn und lockt eine Gestalt an, die der Gesellschaft den Krieg erklärt.
Der Joker (Heath Ledger) führt sich als Bankräuber ein, doch der Motor des mordenden Anarchisten ist nicht materiell. Geld interessiert den Terroristen nicht, er will Chaos über die Stadt bringen, Batman in die Knie und zur Konfrontation mit seinen dunkelsten Seiten zwingen.
Mit dem Kreativteam des Vorgängers und noch größerem Aufwand entfaltet sich eine Story, die so komplex ist wie ihre Hauptfiguren. Sie führt Batman in furiosen Actionszenen durch Gotham City, sogar nach Hongkong und schließlich zu den Abgründen der Seele. Das und die Liebe zu Rachel (Maggie Gyllenhaal) verbindet ihn mit Dent, seinem mutigen Mitstreiter und Widersacher in Liebesdingen.
Neben Bales Batman ist der Joker das magnetische Zentrum, ein diabolisch-charismatischer Kraftakt von Heath Ledger. Doch der Star ist der Film selbst, er atmet Qualität 24 Bilder pro Sekunde. Das Herz schlägt wild, das Blut vibriert, hier ist das Epos, das diese Figur verdient.
| Darsteller: | Christian Bale | als Bruce Wayne/ Batman | |
|---|---|---|---|
| Heath Ledger | als Joker | ||
| Sir Michael Caine | als Alfred | ||
| Maggie Gyllenhaal | als Rachel Dawes | ||
| Gary Oldman | als Lt. James Gordon | ||
| Aaron Eckhart | als Harvey Dent | ||
| Morgan Freeman | als Lucius Fox | ||
| Regie: | Christopher Nolan | ||
| Drehbuch: | Christopher Nolan | ||
| Jonathan Nolan | |||
| David S. Goyer | |||
| Produzent: | Charles Roven | ||
| Emma Thomas | |||
| Christopher Nolan | |||
| Ausf. Produzent: | Kevin De La Noy | ||
| Benjamin Melniker | |||
| Michael E. Uslan | |||
| Thomas Tull | |||
| Kamera: | Wally Pfister | ||
| Schnitt: | Lee Smith | ||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| James Newton Howard | |||
| Produktionsdesign: | Nathan Crowley | ||
| Kostüme: | Lindy Hemming | ||
| Ton: | Richard King | ||
Tim Burton ist für seine düsteren Leinwandeskapaden bekannt. In Christopher Nolan hat er laut eigener Aussage seinen Meister gefunden. Burtons Batman-Werke reichen Burtons Meinung nach in Sachen Finsternis nicht die Spur an Nolans "Batman Begins" und "Dark Knight" heran.
Was haben Filme wie "Beetlejuice", "Batman", "Alice im Wunderland" oder "Dark Shadows" gemein? Richtig, sie wurden alle von Tim Burton in Szene gesetzt und strotzten nur so vor Skurrilität, Groteske und Aberwitz.
Jetzt hat die Gallionsfigur des Abgründigen laut eigener Meinung jedoch seinen Meister in Christopher Nolan gefunden. Tim Burton glaubt nämlich, seine beiden Batman-Abenteuer "Batman" und "Batmans Rückkehr" wären eine fröhliche Dollerei verglichen mit den neu befeuerten "The Dark Knight"-Versionen von Christopher Nolan.
Burton, der nun mit der Beißer-Mär "Dark Shadows" erneut Gänsehautgefühle aufkommen lassen möchte, zeichnete für Batmans Auferstehung im Kino verantwortlich. 1989 legte der Kalifornier mit "Batman" den Grundstein, bevor er 1992 mit "Batmans Rückkehr" nachlegte.
Burton empfindet seine beiden Flattermannversuche in der Zwischenzeit als zu lasch, wenn er sie mit Nolans Krawall-Blockbustern "Batman Begins" und "The Dark Knight" vergleicht. "Mir wurde immer gesagt, mein Filmmaterial wäre dunkel. Aber heutzutage wirkt mein 'Batman' wie eine Kindergartenversion verglichen mit Christopher Nolans 'The Dark Knight'", berichtet Burton.
Ihm persönlich bleibt wenigstens ein Trost. Immerhin ist für ihn Michelle Pfeiffers Leistung als Catwoman eine seiner Lieblingsdarbietungen von allen Filmen, in denen er mitgewirkt hat. Besonders eine Szene beeindruckte den Regisseur am meisten: "Ich erinnere mich daran wie sie es schaffte, mich zu beeindrucken. So ließ sie einen lebenden Vogel aus ihrem Mund fliegen, lernte den Umgang mit einer Peitsche und tanzte mit High-Heels über Häuserdächer." Daran erinnern wir uns auch besonders gerne.
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