Originaltitel: The Da Vinci Code
USA 2006
Tom Hanks
Audrey Tautou
Sir Ian McKellen
Regie: Ron Howard
Verleih: Sony Pictures
Der US-Wissenschaftler Robert Langdon (Tom Hanks), Spezialist für die Dechiffrierung historischer Schriften und Symbole, weilt gerade in Paris, als man ihn verdächtigt, den Direktor des Louvre ermordet zu haben. Langdon muss vor dem ermittelnden Inspektor Fache (Jean Reno) fliehen und erhält dabei Unterstützung von Sophie Neveu (Audrey Tautou). Schnell kommt er einer bizarren Verschwörung auf die Spur.
Der erprobte Blockbuster-Schmied Ron Howard ("Apollo 13", "A Beautiful Mind") inszenierte diesen verzwickten Thriller mit Starbesetzung nach dem Bestseller "Das Sakrileg" von Dan Brown.
Oscar-Preisträger Tom Hanks und die fabelhafte "Amélie" Audrey Tautou enthüllen ein Geheimnis, das Autor Dan Brown zum Thriller-Guru machte - die Sensation des Kinojahrs!
Robert Langdon und Code-Expertin Sophie Neveu entlocken der Mona Lisa ein großes Geheimnis (Foto: Sony Pictures)
40 Millionen Leser weltweit verschlangen Browns Bestseller "Sakrileg". Die Struktur dieses Print-Phänomens, das seine Verschwörungsgeschichte innerhalb von 24 Stunden komprimiert und spannungsgeladen mit einer Kette von Enthüllungsbomben erzählt, wirkt wie gedrucktes Kino und zog Hollywood magnetisch an.
Für die Verfilmung holte Erfolgsregisseur Ron Howard seinen "Apollo 13"-Star Tom Hanks, Frankreichs Top-Exporte Audrey Tautou und Jean Reno sowie Ian McKellen, den "Ring"-Zauberer Gandalf, an Bord.
Ausgangspunkt der Story, die Überraschungen nonstop serviert, ist der Louvre, der Pariser Museumstempel. Hier wird eines Nachts die Leiche des ermordeten Direktors Sauniere aufgefunden.
Hauptverdächtiger ist der Code- und Symbolspezialist Robert Langdon (Hanks), der an diesem Abend mit Sauniere verabredet war. Als Langdon von Kommissar Fache (Reno) an den Tatort gerufen wird, kontaktiert ihn die junge Verschlüsselungsexpertin Sophie Neveu (Tautou) heimlich im Louvre.
Unbemerkt von Fache entdecken sie, dass Sauniere auf seinem Körper und an zwei berühmten Bildern Leonardo Da Vincis verschlüsselte Hinweise auf ein Geheimnis hinterlassen hat. Ein Geheimnis, das ein verschwiegener Bund von Ehrenmännern seit Jahrhunderten vor der katholischen Kirche verborgen hält. Seine Enthüllung würde die Kirche in ihren Grundfesten erschüttern.
Als Robert und Sophie Saunieres Botschaft entdecken, haben sie nicht nur die Polizei, sondern auch die Mörder des Louvre-Direktors auf den Fersen. Von da an überstürzen sich die Ereignisse, eine atemberaubende Verfolgungsjagd beginnt.
Dämonen, Omen, geheime Codes, Mönche und Da Vinci sind die Zutaten der größten Vertuschungsaktion in der Geschichte der Menschheit. Atemholen ist möglich, aber erst nach dem Finale dieses Films, der Thrills im Minutentakt bietet.
| Darsteller: | Tom Hanks | als Robert Langdon | |
|---|---|---|---|
| Audrey Tautou | als Sophie Neveu | ||
| Sir Ian McKellen | als Sir Leigh Teabing | ||
| Alfred Molina | als Bischof Aringarosa | ||
| Jürgen Prochnow | als André Vernet | ||
| Paul Bettany | als Silas | ||
| Jean Reno | als Bezu Fache | ||
| Jean-Yves Berteloot | als Remy | ||
| Regie: | Ron Howard | ||
| Drehbuch: | Akiva Goldsman | ||
| Produzent: | Brian Grazer | ||
| John Calley | |||
| Koproduzent: | Kathleen McGill | ||
| Louisa Velis | |||
| Ausf. Produzent: | Todd Hallowell | ||
| Dan Brown | |||
| Buchvorlage: | Dan Brown | ||
| Kamera: | Salvatore Totino | ||
| Schnitt: | Daniel Hanley | ||
| Mike Hill | |||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| Produktionsdesign: | Allan Cameron | ||
| Kostüme: | Daniel Orlandi | ||
| Ton: | Ivan Sharrock | ||
| Casting: | Janet Hirshenson | ||
So kurz vor der Verleihung steht die Academy langsam vor einem echten Problem.
Jetzt geht die Suche von Neuem los. Eddie Murphy hat seinen Job als Moderator der Oscar-Gala hingeschmissen. Seinem freiwilligem Rücktritt vorausgegangen war der mehr oder minder freiwillige Abgang von Brett Ratner als Produzent der Preisverleihung. Weil sich der Regisseur in den vergangenen Tagen mehrere Verbalausfälle geleistet hatte, war in den USA ein Sturm der Entrüstung losgebrochen. Die Academy of Motion Picture Arts hatte Ratner daraufhin verwarnt. Am Dienstag zog er den Schlussstrich und gab seinen offiziellen Rücktritt bekannt.
Nur einen Tag später hat sich Eddie Murphy ihm angeschlossen. Befürchtet hatten diesen Schritt viele. Denn Ratner, mit dem Murphy zuletzt "Aushilfsgangster" gedreht hat, hatte den Hollywoodstar überhaupt erst an Bord gebracht. In einem Statement erklärte Murphy: "Ich verstehe die Entscheidungen der einzelnen Parteien absolut und ich unterstütze sie auch. Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, ein Teil der Show zu sein, mit deren Entwicklung unser Produktionsteam gerade beginnen wollte. Aber ich bin sicher, dass das neue Team und der neue Moderator einen ebenso guten Job abliefern werden."
So freundlich die Pressemitteilung auch formuliert ist, so unerfreut war Murphy Berichten zufolge über den Weggang seines Freundes. Dennoch hatten verschiedene Academy-Mitglieder spekuliert, dass sich ihr Moderator nicht Hals über Kopf verabschieden würde. "Er muss dabei bleiben und mit dem neuen Produzenten arbeiten, ansonsten sieht es so aus, als würde er das Zeug bejahen, das Brett von sich gegeben hat", hieß es noch Dienstagnachmittag. Und weiter: "Er würde nicht gut dastehen, wenn er sich jetzt verabschiedet."
Hat er aber. Und jetzt muss sich die Academy schleunigst um Ersatz für die beiden vakanten Stellen kümmern. Das größere Problem wird dabei tatsächlich der Produzent sein, denn dieser Posten ist so kurz vor der Verleihung normalerweise gesichert.
Die Moderationsfrage hingegen war in den zurückliegenden Jahren immer bis kurz vor knapp unklar. Die Bekanntgabe des diesjährigen Teams, James Franco und Anne Hathaway, wurde erst drei Monate vor der Zeremonie verkündet. Bei Hugh Jackman, Oscar-Moderator im Jahr 2008, waren es nur zweieinhalb Monate. Wieder andere Gastgeber wurden erst Anfang Januar bekannt gegeben. Noch ist demnach Zeit, verliehen werden die Oscars erst am 26. Februar. Ob die Entscheidung der Academy allerdings auf Zuspruch treffen wird, ist die andere Frage.
UPDATE: Academy-Präsident Tom Sherak hat bekannt gegeben, dass Brian Grazer den ausgeschiedenen Brett Ratner als Produzent der Oscar-Verleihung ersetzt. Grazer produzierte auch "Aushilfsgangster", in dem Ratner als Regisseur seinen Hauptdarsteller Eddie Murphy inszeniert hat. Eine Rückkehr von Murphy als Moderator gilt trotzdem als unwahrscheinlich.
Brian Grazer hat als Produzent einen Oscar für "A Beautiful Mind" gewonnen und Werke wie "Apollo 13", die Kultserie "24", die Dan Brown-Verfilmungen oder "Robin Hood" auf dem Konto. Er zeigt sich begeistert über seine Ernennung: "Es ist sehr befriedigend, Teil einer Show zu sein, die außergewöhnliche Leistungen in einem Medium würdigt, dem ich den Großteil meines Berufslebens gewidmet habe", sagt Brian Grazer.
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