Postapokalyptisches Actionabenteuer, in dem Denzel Washington als mythischer Held den spirituellen Schlüssel für den Wiederaufbau der Zivilisation beschützt. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto02/10020294/b150x150.jpg The Book of Eli

Filmdetails

The Book of Eli

Postapokalyptisches Actionabenteuer, in dem Denzel Washington als mythischer Held den spirituellen Schlüssel für den Wiederaufbau der Zivilisation beschützt.


The Book of Eli
Start: 18.02.2010

Action / Science Fiction

USA 2009
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Denzel Washington
Gary Oldman
Mila Kunis

Regie: Albert Hughes, ...
Verleih: Tobis

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Inhalt

Nach einer durch Krieg ausgelösten nuklearen Katastrophe ist Amerika verwaist und verwüstet. Seit 30 Jahren streift Eli durch ein Land, in dem es nur noch wenige Tiere und Pflanzen gibt. Er verwahrt und beschützt ein Buch, das Hoffnung für den Wiederaufbau der Zivilisation geben, aber auch zur Manipulation der wenigen überlebenden Menschen missbraucht werden kann. Genau zu diesem Zweck sucht es der machthungrige, skrupellose Carnegie, der mit seiner Bande von Halsabschneidern zum größten Gegner von Eli werden wird.


Kritik

The Book of Eli

Acht Jahre nach "From Hell" kehren Allen & Albert Hughes mit einem düsteren Endzeitactionabenteuer zur Hölle auf Erden zurück.

Nur vier Kinofilme und eine Dokumentation haben die Regiezwillinge in 16 Karrierejahren inszeniert, gehören damit zu den selektiveren Filmemachern, deren Projekte besonders im Fokus stehen. Ihr aktuelles ist eine Überraschung, gerade weil es auf vertrautem Territorum eigenes Profil zeigen will, was ihm visuell, mit konsequentem Gestaltungswillen, auch gelingt. Von Beginn an demonstriert der Film, dass er auf sensible Zuschauerseelen keine Rücksicht zu nehmen gedenkt. Asche regnet vom Himmel auf eine verwesende Leiche, während ein vermummter Mann mit Gasmaske einen kleinen Vierbeiner erlegt. Vielleicht ein Hund, vielleicht aber auch eine Mutation, so genau lässt sich das 2044, viele Jahre nach einer durch Krieg ausgelösten Nuklearkatastrophe, nicht sagen. Seit 30 Jahren wandert Eli, nicht zufällig nach dem alttestamentarischen Propheten benannt, durch ein verwaistes, völlig verwüstetes Amerika. Der Mann hat eine Mission, sucht den Ort, wo sein größter, ständig mitgeführter Schatz zur spirituellen Keimzelle eines Neuanfangs werden könnte. Worum es sich bei Elis Buch handelt, dafür braucht man keinen Propheten. Dennoch hat das Drehbuch des Game-Journalisten und Comic-Book-Autors Gary Whitta eine kleine Überraschung parat, die für Elis Antagonisten unangenehm werden wird. Carnegie (Gary Oldman) ist einer dieser, von Totschlägern umgebenen Despoten, die man aus vielen Western und postapokalyptischen Spektakeln kennt. Nicht ohne Witz, aber skrupellos und von gefährlichen Machtphantasien angetrieben. Carnegie will sein Territorium erweitern, glaubt, dass die Kraft der Worte die der Gewalt übertrifft und braucht deshalb das Buch, von dem Eli sich nicht trennen wird. Auf dem Weg nach Westen, von Carnegies Männern verfolgt, bekommt Eli Gesellschaft in Gestalt der hübschen und kampflustigen Solara (Mila Kunis), die am Ende, mit Elis Klinge bewaffnet, die Saat für ein mögliches Sequel sät. Auf den Spuren von "Mad Max", "Postman" oder "I am Legend" betritt "The Book of Eli" erzählerisch kein Neuland. Doch seine Härte, die nie spekulativ, sondern pragmatisch ist, überzeugt in mehreren großen Actionsequenzen, in denen Eli seine Gegner mit Klinge und Pistole abstraft. Für dieses Genre angemessen mythisches Helden-Pathos umgibt Denzel Washington, der trotz konstant cooler Attitüde seine Figur menschlich erdet. Neben ihm hat der in New Mexiko gedrehte Film seine größten Stärken im optischen Gesamteindruck einer zerstörten Welt. Elegant und plastisch visualisierte, in den Farben reduzierte Tableaus von Düsternis und Einsamkeit. Abgestorbene entlaubte Bäume, plane, entlebte Landschaften, Ruinen von Atommeilern, die Unterschlupf bieten und San Francisco in Trümmern - neu geschrieben ist dieses Buch nicht, aber stark bebildert. kob.

The Book of Eli

Darsteller:  Denzel Washington   als Eli
  Gary Oldman   als Carnegie
  Mila Kunis   als Solara
  Jennifer Beals   als Claudia
  Ray Stevenson   als Redridge
  Tom Waits   als Mechaniker
  Malcolm McDowell   als Lombardi
  Michael Gambon   als George
  Frances de la Tour   als Martha
 
Regie:  Albert Hughes  
  Allen Hughes  
Drehbuch:  Gary Whitta  
Produzent:  Broderick Johnson  
  Denzel Washington  
  Joel Silver  
  Andrew A. Kosove  
  David Valdes  
Ausf. Produzent:  Susan Downey  
  Erik Olsen  
  Steve Richards  
Kamera:  Don Burgess  
Schnitt:  Cindy Mollo  
Musik:  Atticus Ross  
Produktionsdesign:  Gae Buckley  
Kostüme:  Sharen Davis  
Casting:  Mindy Marin  

Harrison Ford äußert sich zu "Blade Runner"-Fortsetzung

Ridley Scotts düstere Zukunftsvision von Los Angeles war derart revolutionär, dass sie heute noch jedem zweiten Science-Fiction-Szenario als Vorlage dient…

Großansicht Spielt Harrison Ford in "Blade Runner 2" noch einmal Rick Deckard? (Foto: Warner)

Spielt Harrison Ford in "Blade Runner 2" noch einmal Rick Deckard? (Foto: Warner)

Es ist ein gewagtes Projekt, dass die Produktionsfirma Alcon Entertainment da angeht: Im März erwarb man die Rechte, Fortsetzungen und Vorgeschichten zu einem leidenschaftlich verehrten Kultfilm ins Kino zu bringen: "Blade Runner".

Höher kann die Latte für einen Film kaum liegen, denn der SciFi-Thriller von 1982 von Ridley Scott gilt als einer der besten Werke des Genres - wenn nicht sogar als bestes überhaupt.

Möglicherweise ließe sich eine Hürde aber nehmen: Denn Hauptdarsteller Harrison Ford spielte als Rick Deckard, der mysteriösen Maschinenmenschen - genannt "Replikanten" - nachspürt, die vielleicht beste Rolle seines Lebens und trug entscheidend zum Kult um "Blade Runner" bei. Das ist Ford offenbar voll bewusst, denn er schließt nicht aus, für eine Fortsetzung erneut in die Haut von Deckard zu schlüpfen:

"Es ist zwar noch ein bisschen früh", erklärte Harrison Ford am Rande seiner Werbetour für sein aktuelles SciFi-Spektakel "Cowboys & Aliens". "Aber ich kenne einige der Leute, die daran arbeiten. Mehr weiß ich bisher aber nicht…"

Blade Runner trifft Batman?

Übersetzt heißt ein solches Superstar-Zitat etwa Folgendes: "Klingt nicht schlecht, ich hätte auch Lust, also ruft einfach mal bei mir an und wir kommen vermutlich zusammen…"

Sicher ist jedenfalls, dass sich die Fans eine "Blade Runner"-Fortsetzung auf jeden Fall ansehen würden, wenn Harrison Ford dabei wäre - egal, welche Vorbehalte es möglicherweise gäbe wegen eines anderen Regisseurs als Ridley Scott oder der Schwierigkeit, an die verwinkelte und hintergründige Story des Originals anzuknüpfen.

Momentan steht indes nur der Produzent fest. Allerdings bemüht sich Andrew A. Kosove, der mit "Insomnia" und "The Book of Eli" bereits gute düstere Thriller verantwortete, auch schon um einen echten Top-Regisseur: "Batman"-Genie Christopher Nolan!

Mit dieser Kombination wäre eine "Blade Runner"-Fortsetzung natürlich ein Muss für jeden SciFi-Fan!

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Denzel Washington

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Gary Oldman

Aus dem Punk wurde ein gesuchter Schurke, dessen lässig dämonische, auch manieriert unbeteiligt wirkende Bösewichter aus Langeweile, weniger aus...

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