Action / Science Fiction http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto49/11490911/b150x150.jpg Terminator

Filmdetails

Terminator


Terminator
Start: 15.03.1985

Originaltitel: The Terminator

Action / Science Fiction

USA 1984
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 18 Jahre

Arnold Schwarzenegger
Michael Biehn
Linda Hamilton

Regie: James Cameron
Verleih: Cine-Contor

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Kalifornien 1984: Ein Killerroboter wird aus der Zukunft in die Gegenwart geschickt, um die völlig ahnungslose Kellnerin Sarah Connor zu töten. Die wird nämlich in Bälde einen zukünftigen Wiederstandskämpfer gebären - und das muss verhindert werden. Doch so einfach funktioniert das nicht. Immerhin gibt es noch den tapferen Soldaten Kyle Reese, der die werdende Mutter beschützen will.

Der Film, mit dem die phänomenale Weltkarriere von Big Arnie Schwarzenegger begann. In James Camerons Klassethriller spielt Arnie den Cyborg, der aus dem Jahr 2029 in die Gegenwart geschickt wird, um eine Frau zu töten. Bis der Computerroboter besiegt ist, zieht er eine Blutspur der Vernichtung durch L.A.


Kritik

Im Kalifornien des Jahres 1984 landen zwei Männer aus der Zukunft, um mit sehr unterschiedlichen Absichten und Mitteln dasselbe Ziel zu verfolgen: Sarah Connor, eine junge, ahnungslose Aushilfskellnerin.

Großansicht Kampfmaschine durch und durch (Foto: Cine-Contor)

Kampfmaschine durch und durch (Foto: Cine-Contor)

Der Soldat Kyle Reese möchte Sarah beschützen, damit sie ungefährdet Mutter eines künftigen Wiederstandsführers werden kann, während der "Terminator", ein seelenloser Kampfroboter im Auftrag eines die Zukunft beherrschenden Computersystems, Frau Connor umgehend in die ewigen Jagdgründe schicken will. In den Straßenschluchten von L.A. kommt es zum Duell auf Leben und Tod.

Perfekt inszenierter, extrem gradliniger und spannender SF-Actionreißer, der - inhaltlich nur wenig mehr als eine schnörkellose Verfolgungsjagd bietend - soviel Ironie wie eine Komödie, soviel Gefühl wie ein Liebesdrama und soviel Schrecken wie ein Horrorfilm transportiert.

Großansicht Gnadenlos im Einsatz (Foto: Cine-Contor)

Gnadenlos im Einsatz (Foto: Cine-Contor)

Vom Berg zum Star

Regisseur James Cameron, zuvor nur durch den eher ärmlichen Gruselschocker "Piranha 2" aufgefallen, avancierte durch dieses Meisterwerk ebenso zum Superstar wie der bis dato als hohler Muskelberg belächelte Ex-Bodybuildingchampion Arnold Schwarzenegger in der wortkargen Titelrolle. Vielleicht der beste Actionfilm aller Zeiten.

Terminator

Darsteller:  Arnold Schwarzenegger  
  Michael Biehn  
  Linda Hamilton  
  Paul Winfield  
  Lance Henriksen  
  Rick Rossovich  
  Bess Motta  
  Earl Boen  
  Dick Miller  
  Shawn Schepps  
  Bruce M. Kerner  
  Franco Columbu  
 
Regie:  James Cameron  
Drehbuch:  Gale Anne Hurd  
  James Cameron  
Produzent:  Gale Anne Hurd  
Ausf. Produzent:  John Daly  
  Derek Gibson  
Kamera:  Adam Greenberg  
Musik:  Brad Fiedel  

Spielberg kopiert "Terminator"

Besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden…

Großansicht Steven Spielberg verfilmt "Robopocalypse" - und rechtfertigt, warum er damit ein etwas ausgelutschtes Thema wählt (Foto: Doubleday)

Steven Spielberg verfilmt "Robopocalypse" - und rechtfertigt, warum er damit ein etwas ausgelutschtes Thema wählt (Foto: Doubleday)

So wirkt das nächste Projekt von Star-Regisseur Steven Spielberg: In "Robopocalypse" reißt eine extrem leistungsfähige Computerintelligenz in Gestalt eines kleinen Jungen die Kontrolle über sämtliche chipgesteuerten Geräte der Welt an sich - und drängt damit die Menschheit an den Rand des Untergangs.

"Terminator"? "A.I."? "Minority Report"?, fragt sich da der geneigte Science-Fiction-Fan und wundert sich, dass ein Innovator wie Steven Spielberg sich derart bei Schon Gesehenem bzw. sogar Von-ihm-selbst-bereits-Verfilmtem bedient.

Doch schuld ist Spielberg in dem Fall nur bedingt, denn "Robopocalypse" ist eine Romanverfilmung. Damit muss sich im Zweifelsfall Autor Daniel H. Wilson des Guttenbergtums bezichtigen lassen.

Steven Spielberg rechtfertigt die Wahl seines neuen Filmstoffs indessen so: "Es geht um den globalen Krieg zwischen Mensch und Maschine. Das ist nicht das neueste Thema, es ist in der Science Fiction immer wieder behandelt worden - aber es wird von Jahr zu Jahr relevanter: Welche Folgen hat es, wenn man Technologie entwickelt, die uns das Leben erleichtern soll, und was passiert, wenn diese Technologie intelligenter wird, als wir selbst es sind? 'Robopocalypse' spielt etwa 15 oder 20 Jahre in der Zukunft, man kann sich also sehr gut in diese Zeit hineindenken."

Wie Chucky, die Mörderpuppe - nur mit 4.000 GB RAM

Der Roman erzählt den "Aufstand der Roboter" übrigens im Rückblick. Dabei wird jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Person geschildert: ein kleines Mädchen in den USA, dessen Puppen plötzlich zu sprechen anfangen, ein japanischer Technik-Experte, der eine Robopuppe als Gefährten hat, oder ein Soldat in Afghanistan, dessen Kriegsgerät verrückt spielt.

Pikant: Steven Spielberg hatte die Filmrechte an "Robopocalypse" bereits erworben, bevor der Roman überhaupt veröffentlicht wurde. Doch nun fallen die Buchkritiken eher durchwachsen aus. Dadurch sieht sich Spielberg offenbar zur Offensiv-Verteidigung genötigt. Schließlich ist "Robopocalypse" das nächste Projekt auf seinem Kalender, nachdem er die Arbeiten an "Lincoln" inzwischen abgeschlossen hat. Sogar der Kinostart für "Robopocalypse" ist schon fix: Am 4. Juli 2013 rebellieren die Computerchips.

Ein Rückzug kommt für den fleißigen Regisseur ohnehin auf keinen Fall in Frage. Denn Steven Spielberg wird nach eigener Aussage unausstehlich, wenn er keinen neuen Film in der Mache hat: "Fragen Sie meine Frau und meine Kinder, wie es mit mir ist, wenn ich kein neues Regieprojekt am Horizont habe - ich jammere herum, laufe in furchtbarem Zustand durch das Haus und fühle mich elend. Kurz: Das Leben mit mir ist die Hölle!"

Bilder zu "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen"

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