Originaltitel: Terminator Salvation
USA 2009
Christian Bale
Sam Worthington
Anton Yelchin
Regie: McG
Verleih: Sony Pictures
Amerika im postapokalyptischen Jahr 2018: John Connor (Christian Bale) führt den Widerstand der restlichen Menschheit gegen die Terminatoren-Armee von Skynet. Doch diese Zukunft ähnelt kaum der, auf die er sich jahrelang vorbereitete. Da taucht ein Fremder auf, der angeblich zum Tode verurteilte Marcus Wright (Sam Worthington). Während Skynet seinen finalen Schlag vorbereitet, spionieren sie die Organisation aus, um Skynets Geheimnis zu ergründen.
Die Actionpackung des Jahres ist der langersehnte vierte Part der "Terminator"-Saga. Das düstere SF-Spektakel markiert zugleich den Beginn einer neuen Trilogie mit "Dark Knight"-Ritter Christian Bale im Kampf gegen die Maschinen. Ur-Terminator Arnold Schwarzenegger hat einen Gastauftritt.
Mit Christian Bale und einem dramatischen Action- und Effectopening zu einer neuen Trilogie zieht der Mensch in die Schlacht gegen die Maschinen.
"Der Tag der Abrechnung ist unvermeidbar", prophezeite der T-800 und behielt Recht - wie Teil 3 bewies. Nukleare Zerstörung zog über die Erde, tötete Millionen, leitete die Herrschaft der Maschinen ein. Dennoch haben die Menschen und die sensationelle "Terminator"-Reihe eine Zukunft.
Das zeigt dieser erste Teil einer neuen Trilogie, die das realisiert, wovon Mastermind James Cameron noch träumte: den Überlebenskampf in einer Welt der Maschinen - zwar erstmals ohne Arnold Schwarzenegger, aber dafür mit Topstar "Batman" Christian Bale, der John Connor entschlossen und intensiv zum Mann macht.
Vorbei sind die Tage schmächtiger Youngster wie zuletzt Nick Stahl. Im postapokalyptischen Jahr 2018 tritt ein Gegner auf, den die Maschinen wirklich fürchten müssen. Am Anfang ist Connor noch nicht der akzeptierte Anführer.
Einige Soldaten im Widerstand misstrauen ihm, weil er so viel über Skynet weiß - das übermächtige Netzwerk, das sich gegen seine Schöpfer, die einst dominante Spezies, erhob und nun völlig vernichten will. Aus der Luft, am Boden, mit feuernden Terminator-Modellen, die noch das nackte Metallskelett zeigen und Metallriesen, die Menschen wie Mücken zertreten.
An der Seite von Barnes (Rapper Common) und einer schönen Pilotenamazone (Moon Bloodgood) wird Connor im Widerstand wachsen und das Geheimnis hinter der Vernichtung der Menschheit entdecken. Mit Hilfe von Marcus Wright (Sam Worthington), eines mysteriösen Fremden ohne Erinnerung, der wie eine Maschine kämpfen, aber wie ein Mensch fühlen kann.
Alte Bekannte tauchen hier mit neuen Gesichtern auf. Wie Kyle Reese, der im Original John Connor zeugte, wie Connors Frau, die nun Bryce Dallas Howard spielt, und der T-800, der nun seine Entwicklung mit einer humanoiden Hülle vollendet. Wie, das erfährt man in diesem Wow-Film, der unter der Regie von McG ("3 Engel für Charlie") alles auffährt, was Hollywoods Entertainmentprofis zu bieten haben.
Coole Technik, packende Fights, Effekte der Extraklasse, XXL-Actionszenen zum Staunen, Spannung, menschliches Drama und Christian Bale im Kampfmodus. Die Schonzeit ist vorbei - dieses Mal herrscht Krieg.
| Darsteller: | Christian Bale | als John Connor | |
|---|---|---|---|
| Sam Worthington | als Marcus Wright | ||
| Anton Yelchin | als Kyle Reese | ||
| Moon Bloodgood | als Blair Williams | ||
| Bryce Dallas Howard | als Kate Connor | ||
| Common | als Barnes | ||
| Jane Alexander | als Virginia | ||
| Helena Bonham Carter | als Serena | ||
| Jadagrace | als Star | ||
| Regie: | McG | ||
| Drehbuch: | John D. Brancato | ||
| Michael Ferris | |||
| David C. Wilson | |||
| Produzent: | Derek Anderson | ||
| Jeffrey Silver | |||
| Moritz Borman | |||
| Victor Kubicek | |||
| Ausf. Produzent: | Peter D. Graves | ||
| Jeanne Allgood | |||
| Dan Lin | |||
| Joel B. Michaels | |||
| Mario F. Kassar | |||
| Kamera: | Shane Hurlbut | ||
| Schnitt: | Conrad Buff IV | ||
| Musik: | Danny Elfman | ||
| Produktionsdesign: | Martin Laing | ||
| Kostüme: | Michael Wilkinson | ||
| Casting: | Justine Baddeley | ||
| Kim Davis | |||
James Cameron etablierte mit Sarah Connor den Archetypen des weiblichen Action-Helden. Jetzt kehrt die starke Frau in die "Terminator"-Serie zurück.
Autsch: Der "Terminator" bekommt es wieder mit Sarah Connor zu tun (Foto: Sony Pictures)
Im ersten "Terminator" machte sie den Killer buchstäblich platt. Pünktlich zum "Tag der Abrechnung" war Sarah Connor dann zur entschlossenen Widerstandskämpferin gereift. Als im dritten Teil "Die Rebellion der Maschinen" losbrach, war von der ersten echten Action-Heldin der Filmgeschichte nur mehr eine Grabplatte zu sehen und ihre Stimme vom Band war für die Fans der Serie auch nicht "Die Erlösung".
Doch Sarah Connor, von Linda Hamilton grandios verkörpert, muss auf die Leinwand zurück. So sieht das Justin Lin. Der Macher der "Fast & Furious"-Reihe wird beim fünften "Terminator" im Regiestuhl sitzen und arbeitet gerade mit Arnold Schwarzenegger an der Story. "Sarah Connor ist so ein wichtiger Teil der Serie", sagte Lin gegenüber Moviehole. "Ich war immer überrascht, wie mit ihr in Teil drei umgegangen wurde. Eine lumpige Zeile und sie war weg."
Wie man Sarah Connor wieder in die Serie bekommt, liegt für Justin Lin auf der Hand: "Das Großartige an der Serie ist es, dass man verschiedene Storys erzählen kann, weil sie das Element der Zeitreisen enthält. Es gibt also Möglichkeiten, alle bisherigen Arbeiten zu respektieren und dennoch eine neue Zeitlinie zu erschaffen. Seinem Kollegen J.J. Abrams gelang ein solcher Kniff beim "Star Trek"-Reboot.
Im Augenblick existiert noch kein Drehbuch, deshalb kann sich natürlich noch alles ändern. Aber man kann wohl davon ausgehen, dass für Arnold Schwarzeneggers Modell "T-800" und die starke Sarah Connor gilt: "We'll be back!"
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