Kommissar Bienzle muss seine Hannelore aus größter Gefahr erretten... http://images.kino.de/flbilder/max06/auto06/auto48/06480711/b150x150.jpg Tatort: Bienzle und die große Liebe

Filmdetails

Tatort: Bienzle und die große Liebe

Kommissar Bienzle muss seine Hannelore aus größter Gefahr erretten...


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Kritik

Tatort: Bienzle und die große Liebe

Die Tage von Ernst Bienzle sind gezählt; nicht buchstäblich zwar, aber doch als "Tatort"-Ermittler. Und schon beginnt man wider besseres Wissen nicht bloß, den schläfrigen Schwaben fast schon zu vermissen; auch das Duo Felix Huby (Koautorin: Birgit Maiwald) und Hartmut Griesmayr (Regie), nun schon zum zehnten Mal gemeinsame Schöpfer eines "Bienzle-Tatorts" (ein Mal schrieb auch Griesmayr ein Drehbuch), scheint dem altgedienten Ermittler noch mal alles abzuverlangen.

Endlich ist auch der Parallelstrang mit den freundlichen Frotzeleien zwischen dem grantelnden Kommissar (Dietz-Werner Steck) und seiner Hannelore (Rita Russek) nicht bloß amüsantes schmückendes Beiwerk. Am Ende muss der Stuttgarter Kommissar, den gleich mehrfach sein Diensttelefon mitten im Heiratsantrag zum Einsatz ruft, um seine titelgebende große Liebe fürchten: Ausgerechnet Hannelore ist zur falschen Zeit am falschen Ort und wird vom skrupellosen Schurken der Geschichte als Geisel genommen.

Das Finale mit Großaufgebot auf Großbaustelle (das neue Messegelände), bereitgestelltem Fluchtflugzeug und einem vom Polizeipräsidenten höchst selbst (SWR-Intendant Peter Voß in einer etwas steif vorgetragenen Gastrolle) wegen Befangenheit suspendierten Hauptkommissar, der sich dem Befehl widersetzt und dafür prompt eine Kugel kassiert, wirkt gerade für einen schwäbischen "Tatort" enorm aufwändig. Bis es soweit ist, möchte man Bienzle allerdings wie üblich immer wieder mal wachrütteln. Trotzdem sorgt auch zuvor schon die treibende Musik von Joe Mubare zumindest akustisch für Tempo. Zwei kurze, aber recht explizite Sexszenen gehören ebenfalls nicht zur Stuttgarter Norm.

Auch die Geschichte ist nicht ohne Reiz, selbst wenn früh klar ist, dass der freundliche Wachmann schon allein deshalb nicht der Täter kann, weil Misel Maticevic dafür viel zu lieb dreinschaut: Auf besagter Baustelle ist nicht nur zum wiederholten Mal der Maschinenpark dezimiert worden; diesmal wird auch ein Kranführer tot in seinem Arbeitsgerät gefunden. Offenbar hat er die Täter beobachtet und erpresst. Jedes Mal hatte Wachmann Popov (Maticevic) Dienst; aber der ist selbst bloß Opfer eines Komplotts. tpg.

Tatort: Bienzle und die große Liebe

Darsteller:  Dietz-Werner Steck   als Ernst Bienzle
  Rita Russek   als Hannelore Schmiedinger
  Rüdiger Wandel   als Günter Gächter
  Walter Schultheiß   als Rominger
  Misel Maticevic   als Milan Popow
  Katja Studt   als Kathi Popow
  Urs Fabian Winiger   als Tom Popow
  Philipp Moog  
  Margrit Sartorius  
  Thomas Anzenhofer  
  Klaus Spürkel  
  Dirk Salomon  
 
Regie:  Hartmut Griesmayr  
Drehbuch:  Felix Huby  
  Birgit Maiwald  
Produzent:  Uwe Franke  
Kamera:  Andreas Bein  
Musik:  Joe Mubare  
Produktionsdesign:  Klaus-Peter Platten  
Kostüme:  Corinna Baum  

Star

Dietz-Werner Steck

Dietz-Werner Steck begann seine Karriere am Theater. Als Stuttgarter "Tatort"-Kommissar Bienzle schrieb er TV-Geschichte.

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Misel Maticevic

Misel Maticevic, deutscher Schauspieler mit kroatischen Wurzeln, spielt gern die echten Kerle und war zu Beginn seiner Fernsehkarriere...

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