Matt Dillon
Paul Walker
Idris Elba
Regie: John Luessenhop
Verleih: Sony Pictures
Gordon Jennings ist der clevere Kopf einer Kriminellenbande. Deren Mitglieder, bestehend aus den Brüdern Jesse und Jake sowie John und dem tätowierten A.J., haben nicht nur ein Faible fürs Drehen gefährlicher Dinger, sondern auch für schicke Autos, elegante Anzüge und eng bekleideten Frauen. Doch als der ehemalige Kollege Ghost aus dem Knast kommt und ihnen einen verlockenden Plan offeriert, beginnen die Schwierigkeiten.

Glatter Gentleman-Heistthriller, der allerdings mehr Stil als Substanz aufbietet, doch trotz Klischees stets zu unterhalten weiß.
Regisseur John Luessenhop lässt seinem Debüt mit dem Knastthriller "Lockdown" aus dem Jahr 2000 nun ein poliertes Actiondrama um den großen Coup einer coolen Gaunergang in LA folgen. Luessenhop ist zudem einer von insgesamt vier Drehbuchautoren, wobei die klassische Story (unter anderem lässt Michael Manns "Heat" grüßen) vom präzise geplanten Überfall, der durch unerwartete Zufälle und die persönlichen Probleme der Protagonisten kompliziert wird, alle erdenklichen Genreklischees abdeckt.
Gordon Jennings (Idris Elba; "The Wire") ist der Kopf einer Kriminellenbande mit Geschmack für Statussymbole. Folglich werden elegante Anzüge, schnittige Autos, teure Tropfen, schnieke Unterkünfte und schöne Frauen visuell verlockend wie in einem Werbespot in Szene gesetzt. Ebenfalls optisch ansprechend sind Jennings gut aussehende Kompagnons, bestehend aus den beiden Brüdern Jesse (R&B-Sänger Chris Brown) und Jake (Michael Ealy), dem tätowierten A.J. ("Krieg der Sterne"-Streiter Hayden Christensen) und John (Paul Walker). Eingangs werden sie mit einem exakt exekutierten Banküberfall und einfallsreichem Entkommen als gut eingespieltes Team eingeführt. Ihre Gegenspieler sind die beiden Detectives Jack (Matt Dillon mimt nach seinem Räuber im nicht unähnlichen "Armored" nun einen Gesetzeshüter) und Eddie ("Hostel"-Gast Jay Hernandez). Die obligatorischen Schwierigkeiten treten mit dem ehemaligen Komplizen Ghost auf, als dieser aus dem Gefängnis entlassen wird und mit einem verlockenden Plan an die Gang herantritt.
Verwicklungen umfassen die russische Mafia, eine drogensüchtige Schwester, ein fatales Liebesdreieck (mit "Avatar"-Beauty Zoe Saldana), eine vernachlässigte kleine Tochter, eine Untersuchung durch Internal Affairs, etc. Bei der Action wird auch kein Standard ausgelassen, so dass ausgedehnte Shootouts (mit reichlich Zeitlupenaufnahmen), wummernde Explosionen und rasante Verfolgungsjagden (sowohl mit Vehikeln als zu Fuß) zu sehen sind. Akustisch unterlegt von Electronica Pop und teils opernhaft angehauchten Orchesterscore wird zusätzlich auf der Schiene eines modernen Gangsterepos gefahren. Das Gesamtergebnis weist letztlich zwar mehr Stil als Substanz auf, kurzweiliger Unterhaltungwert ist dennoch nicht abzustreiten. ara.
| Darsteller: | Matt Dillon | als Det. Jack Welles | |
|---|---|---|---|
| Paul Walker | als John Rahway | ||
| Idris Elba | als Gordon Jennings | ||
| Jay Hernandez | als Eddie Hatcher | ||
| Michael Ealy | als Jake Attica | ||
| T.I. | als Ghost | ||
| Chris Brown | als Jesse Attica | ||
| Hayden Christensen | als A.J. | ||
| Steve Harris | als Lt. Carver | ||
| Zoe Saldana | als Rachel Jansen | ||
| Regie: | John Luessenhop | ||
| Drehbuch: | John Luessenhop | ||
| Peter Allen | |||
| Produzent: | William Packer | ||
| T.I. | |||
| Jason Geter | |||
| Ausf. Produzent: | Gabriel Casseus | ||
| Glenn S. Gainor | |||
| Chris Brown | |||
| Morris Chestnut | |||
| Kamera: | Michael Barrett | ||
| Schnitt: | Armen Minasian | ||
| Produktionsdesign: | Jon Gary Steele | ||
| Kostüme: | Maya Lieberman | ||
| Casting: | Lindsey Hayes Kroeger | ||
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