Originaltitel: Deux jours à tuer
Frankreich 2008
Albert Dupontel
Marie-Josée Croze
Pierre Vaneck
Regie: Jean Becker
Verleih: Arsenal (Central)
Marketingleiter Antoine (Albert Dupontel) hat auf den ersten Blick keinen Grund zur Klage - toller Job, liebevolle Frau (Marie-Josée Croze), schönes Haus, zwei nette Kids. Doch am Vorabend seines 42. Geburtstags rastet er aus, verprellt Freunde und beleidigt Kunden, kündigt Job und Ehe. Nach einem desaströsen Wochenende verlässt er seine entsetzte Familie, um das Weite zu suchen. In Irland will er sich mit seinem einsamen Vater treffen, den er kaum kennt.
Wenn die Midlife-Crisis zuschlägt: Regieveteran Jean Becker ("Ein mörderischer Sommer") lässt Albert Dupontel den Pfad der Zerstörung wählen. Doch bald schon spricht er offen und ehrlich über Freiheit, Zeit, Einsamkeit und andere Männer-Themen - wie zuletzt schon in Beckers "Dialog mit meinem Gärtner" zu erleben.
Ein Mann mittleren Alters dreht plötzlich durch.
Antoine Méliot (Albert Dupontel) hat eigentlich alles, um glücklich zu sein. Doch an einem ganz normalen Tag rastet der Werbefachmann aus. Erst beendet er abrupt die Zusammenarbeit mit seinem Geschäftspartner. Zu Hause wird er sogar handgreiflich, als ihn seine Frau wegen einer Affäre zur Rede stellt.
Die Überraschungs-Party zu seinem 42. Geburtstag endet in einer Schlägerei und dem Rauswurf der Gäste. In nur zwei Tagen zerstört Antoine alles, was ihm einst lieb und teuer war. Danach setzt er sich nach Irland ab, auf der Suche nach seinem entfremdeten Vater...
Jean Becker ("Dialog mit meinem Gärtner") liefert ergreifendes Schauspielerkino. Und es sind existenzielle Fragen, die den Protagonisten und damit auch den Zuschauer bewegen - Fragen nach der Relevanz materiellen Erfolgs, dem Sinn des Lebens und der Liebe.
Zwischen der ambivalenten Hauptfigur in ihrer Besinnlichkeit und unkontrollierten Wut eine Brücke zu schlagen fällt allerdings schwer, auch wenn man im Nachhinein das irrationale Verhalten versteht.
| Darsteller: | Albert Dupontel | als Antoine | |
|---|---|---|---|
| Marie-Josée Croze | als Cécile | ||
| Pierre Vaneck | als Vater von Antoine | ||
| Alessandra Martines | als Marion | ||
| Cristiana Reali | als Virginie | ||
| Mathias Mlekuz | als Eric | ||
| Claire Nebout | als Clara | ||
| François Marthouret | als Paul | ||
| Anne Loiret | als Anne-Laure | ||
| José Paul | als Thibault | ||
| Daphné Bürki | als Bérengère | ||
| Samuel Labarthe | als Etienne | ||
| Guillaume De Tonquedec | als Sebastien | ||
| Jean Dell | als Mortez | ||
| Regie: | Jean Becker | ||
| Produzent: | Louis Becker | ||
| Buchvorlage: | François d'Epenoux | ||
| Kamera: | Arthur Cloquet | ||
| Schnitt: | Jacques Witta | ||
| Musik: | Alain Goraguer | ||
| Patrick Goraguer | |||
| Produktionsdesign: | Thérèse Ripaud | ||
| Kostüme: | Annie Périer | ||
| Ton: | Jacques Pibarot | ||
| Vincent Montrobert | |||
| François Groult | |||
| Casting: | Sylvia Allegre | ||
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