Ein romantischer Blick auf die Beziehung der amerikanischen Schriftstellerin Sylvia Plath und des englischen Dichters Ted Hughes. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz45/z0445410/b150x150.jpg Sylvia

Filmdetails

Sylvia

Ein romantischer Blick auf die Beziehung der amerikanischen Schriftstellerin Sylvia Plath und des englischen Dichters Ted Hughes.


Sylvia
Start: 06.01.2005

Drama

Großbritannien 2003
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Gwyneth Paltrow
Daniel Craig
Jared Harris

Regie: Christine Jeffs
Verleih: Solo Film

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Obwohl er anfänglich ihre Gedichte gar nicht so toll findet, lernen sich im Cambridge der 50er Jahre die amerikanische Studentin Sylvia Plath (Gwyneth Paltrow) und der Londoner Poet Edward "Ted" James Hughes (Daniel Craig) kennen und lieben. Man heiratet, zieht gemeinsam nach Amerika und verfasst Literatur, wobei Edward zunächst den Ruhm erntet und die weniger erfolgreiche Sylvia sich zunehmend in die Hausfrauen- und Mutterrolle gedrängt sieht. Ernsthafte Depressionen sind die Folge.

Frieda Hughes, Sylvia Plaths Tochter, verhinderte, dass auch nur ein geschriebenes Wort ihrer berühmten Mutter in diesem, von der neuseeländischen Regisseurin Christine Jeffs ("Rain") inszenierten, melodramatischen Portrait einer wilden Künstlerehe Verwendung fand.


Kritik

Ein romantischer Blick auf die Beziehung der amerikanischen Schriftstellerin Sylvia Plath und des englischen Dichters Ted Hughes.

Großansicht Ted und Sylvia sind anfangs ein Traumpaar (Foto: Solo Film)

Ted und Sylvia sind anfangs ein Traumpaar (Foto: Solo Film)

Die Amerikanerin Sylvia Plath (Gwyneth Paltrow) ist Stipendiatin in Cambridge und voller Lebens- und Schreiblust, als sie 1955 Ted Hughes (Daniel Craig) kennen lernt. Die Anziehung ist groß, wenig später sind sie verheiratet. Beide schreiben, er mehr und erfolgreicher, während sie zwei Kinder zur Welt bringt, wäscht, putzt und seine Manuskripte tippt.

Der Streit über Teds häufige Trips nach London verschärft sich, Sylvias Eifersucht wächst. Als er eine Affäre mit einer verheirateten Freundin beginnt, wirft Sylvia ihn aus dem Haus. Der Versuch einer Versöhnung mit Ted scheitert. Der eisige Winter tut ein übriges, Sylvia kann das Leben nicht mehr ertragen.

Großansicht Die Einsamkeit erdrückt die junge Schriftstellerin (Foto: Solo Film)

Die Einsamkeit erdrückt die junge Schriftstellerin (Foto: Solo Film)

Hürdenreicher Weg

Gleich nach ihrem Freitod wird sie zur Ikone des noch jungen britischen Feminismus, zum Sinnbild der verlassenen Frau und Mutter, der Künstlerin, die ihre Karriere dem dominanten Ehemann opfert.

Miramax hatte mit der Produktion des ambitionierten Biopics unter der Regie von Newcomerin Christine Jeffs einige Hürden zu überwinden: Frieda Hughes, Sylvia Plaths Tochter, verhinderte, dass auch nur ein geschriebenes Wort ihrer berühmten Mutter im Film Verwendung findet. Und Colin Firth, der für die männliche Hauptrolle vorgesehen war, sagte kurzfristig ab. Der Part an der Seite von Gwyneth Paltrow ging damit an Daniel Craig, der zuletzt in "Die Mutter - The Mother" überzeugte.

Sylvia

Darsteller:  Gwyneth Paltrow   als Sylvia Plath
  Daniel Craig   als Ted Hughes
  Jared Harris   als Al Alvarez
  Blythe Danner   als Aurelia Plath
  Michael Gambon   als Professor Thomas
  Amira Casar   als Assia Wevill
  Andrew Havill   als David Wevill
  Lucy Davenport   als Doreen
  Liddy Holloway   als Martha Bergstrom
  David Birkin   als Morecambe
  Sam Troughton   als Tom Hadley-Clarke
  Anthony Strachan   als Michael Boddy
 
Regie:  Christine Jeffs  
Drehbuch:  John Brownlow  
Produzent:  Alison Owen  
Koproduzent:  Neris Thomas  
Ausf. Produzent:  David M. Thompson  
  Tracey Scoffield  
  Robert Jones  
  Jane Barclay  
  Sharon Harel  
Kamera:  John Toon  
Schnitt:  Tariq Anwar  
Musik:  Gabriel Yared  
Produktionsdesign:  Maria Djurkovic  
  John Hill  
  Jane Cecchi  
Kostüme:  Sandy Powell  
Ton:  David Crozier  
Casting:  Karen Lindsay Stewart  

"Daniel Craig spielt am harten Ende"

Deutschlands Kritiker meinen es gut mit dem neuen 007 Daniel Craig: "Der beste Bond aller Zeiten", "Bond wieder bei seinen Wurzeln" - die straighte, ultrataffe Version des Kultagenten wird hierzulande euphorisch bejubelt. Hierzulande.

Großansicht Taff meets humor - Bond-Mimen heute Daniel Craig (li.) und einst Sir Roger Moore (Foto: Sony Pictures/United Artists)

Taff meets humor - Bond-Mimen heute Daniel Craig (li.) und einst Sir Roger Moore (Foto: Sony Pictures/United Artists)

Great Britain selbst steht der neuesten Bond-Version interessanterweise gespalten gegenüber. Im Mutterland des berühmtesten aller Spione verteidigen zwei Lager vehement ihren Standpunkt, in allen Pubs wird diskutiert auf Guinness schenk ein.

Da hätten wir Version 1: "Craig is the one. Hart, härter, shoot to kill - als Agent muss man die Sache nun mal geregelt kriegen. Ein absoluter Spitzen-Spitzel." Logischer Ansatz, kollidiert nur leider mit Standpunkt 2: "Jahaaa - ein normaler Agent schon. Aber Daniel Craig spielt nicht irgendeine dahergelaufene Doppelnull sondern bitteschön 'Bond. James Bond' - also eine Ikone, Stil und Niveau verpflichtet. Den Martini daher bitte 'geschüttelt, nicht gerührt'. Und zuerst knallt man Superschurken ein Bonmot vor den Latz - nicht gleich die Handkante."

Großansicht Quite british: Sir Roger Moore hat einfach Stil - und Humor (Foto: EMV)

Quite british: Sir Roger Moore hat einfach Stil - und Humor (Foto: EMV)

Wie sieht's die alte Garde?

Bevor solche Glaubensgräben zur Spaltung führen - man denke nur an Irland - fragt man doch einfach mal den Profi. Mr. Bond himself - und zwar einen, der England nie polarisiert hat: Sir Roger Moore. Satte sieben Mal stand er im Geheimdienst ihrer Majestät. Da kann man doch mal nachhaken, wie sich der Secret-Service-Nachwuchs in den Augen der alten Garde so macht.

Die Filmfirma Fox feierte bei London die aktuelle Veröffentlichung etlicher Bond-Klassiker auf Blu-ray. Wir trafen Sir Roger stimmigerweise in Bletchley Park - zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges das bestgehütete Geheimprojekt Englands, dazu u.a. Einsatzort von Ian Fleming. Der Autor und James-Bond-Erfinder war nämlich selbst hochklassiger Agent im Dienste des Empire.

Star

Gwyneth Paltrow

Ihr Tränenausbruch bei der "Oscar"-Verleihung 1999 (für ihre Hauptrolle in "Shakespeare in Love") wurde über Nacht ein Klassiker und...

Star

Daniel Craig

Am 14. Oktober 2005 übernahm er, standesgemäß per Schnellboot auf der Themse zur Pressekonferenz in London eintreffend, als sechster...

Top-Filme der Woche

 

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.