Gwyneth Paltrow
Daniel Craig
Jared Harris
Regie: Christine Jeffs
Verleih: Solo Film
Obwohl er anfänglich ihre Gedichte gar nicht so toll findet, lernen sich im Cambridge der 50er Jahre die amerikanische Studentin Sylvia Plath (Gwyneth Paltrow) und der Londoner Poet Edward "Ted" James Hughes (Daniel Craig) kennen und lieben. Man heiratet, zieht gemeinsam nach Amerika und verfasst Literatur, wobei Edward zunächst den Ruhm erntet und die weniger erfolgreiche Sylvia sich zunehmend in die Hausfrauen- und Mutterrolle gedrängt sieht. Ernsthafte Depressionen sind die Folge.
Frieda Hughes, Sylvia Plaths Tochter, verhinderte, dass auch nur ein geschriebenes Wort ihrer berühmten Mutter in diesem, von der neuseeländischen Regisseurin Christine Jeffs ("Rain") inszenierten, melodramatischen Portrait einer wilden Künstlerehe Verwendung fand.
Ein romantischer Blick auf die Beziehung der amerikanischen Schriftstellerin Sylvia Plath und des englischen Dichters Ted Hughes.
Die Amerikanerin Sylvia Plath (Gwyneth Paltrow) ist Stipendiatin in Cambridge und voller Lebens- und Schreiblust, als sie 1955 Ted Hughes (Daniel Craig) kennen lernt. Die Anziehung ist groß, wenig später sind sie verheiratet. Beide schreiben, er mehr und erfolgreicher, während sie zwei Kinder zur Welt bringt, wäscht, putzt und seine Manuskripte tippt.
Der Streit über Teds häufige Trips nach London verschärft sich, Sylvias Eifersucht wächst. Als er eine Affäre mit einer verheirateten Freundin beginnt, wirft Sylvia ihn aus dem Haus. Der Versuch einer Versöhnung mit Ted scheitert. Der eisige Winter tut ein übriges, Sylvia kann das Leben nicht mehr ertragen.
Gleich nach ihrem Freitod wird sie zur Ikone des noch jungen britischen Feminismus, zum Sinnbild der verlassenen Frau und Mutter, der Künstlerin, die ihre Karriere dem dominanten Ehemann opfert.
Miramax hatte mit der Produktion des ambitionierten Biopics unter der Regie von Newcomerin Christine Jeffs einige Hürden zu überwinden: Frieda Hughes, Sylvia Plaths Tochter, verhinderte, dass auch nur ein geschriebenes Wort ihrer berühmten Mutter im Film Verwendung findet. Und Colin Firth, der für die männliche Hauptrolle vorgesehen war, sagte kurzfristig ab. Der Part an der Seite von Gwyneth Paltrow ging damit an Daniel Craig, der zuletzt in "Die Mutter - The Mother" überzeugte.
| Darsteller: | Gwyneth Paltrow | als Sylvia Plath | |
|---|---|---|---|
| Daniel Craig | als Ted Hughes | ||
| Jared Harris | als Al Alvarez | ||
| Blythe Danner | als Aurelia Plath | ||
| Michael Gambon | als Professor Thomas | ||
| Amira Casar | als Assia Wevill | ||
| Andrew Havill | als David Wevill | ||
| Lucy Davenport | als Doreen | ||
| Liddy Holloway | als Martha Bergstrom | ||
| David Birkin | als Morecambe | ||
| Sam Troughton | als Tom Hadley-Clarke | ||
| Anthony Strachan | als Michael Boddy | ||
| Regie: | Christine Jeffs | ||
| Drehbuch: | John Brownlow | ||
| Produzent: | Alison Owen | ||
| Koproduzent: | Neris Thomas | ||
| Ausf. Produzent: | David M. Thompson | ||
| Tracey Scoffield | |||
| Robert Jones | |||
| Jane Barclay | |||
| Sharon Harel | |||
| Kamera: | John Toon | ||
| Schnitt: | Tariq Anwar | ||
| Musik: | Gabriel Yared | ||
| Produktionsdesign: | Maria Djurkovic | ||
| John Hill | |||
| Jane Cecchi | |||
| Kostüme: | Sandy Powell | ||
| Ton: | David Crozier | ||
| Casting: | Karen Lindsay Stewart | ||
Deutschlands Kritiker meinen es gut mit dem neuen 007 Daniel Craig: "Der beste Bond aller Zeiten", "Bond wieder bei seinen Wurzeln" - die straighte, ultrataffe Version des Kultagenten wird hierzulande euphorisch bejubelt. Hierzulande.
Taff meets humor - Bond-Mimen heute Daniel Craig (li.) und einst Sir Roger Moore (Foto: Sony Pictures/United Artists)
Great Britain selbst steht der neuesten Bond-Version interessanterweise gespalten gegenüber. Im Mutterland des berühmtesten aller Spione verteidigen zwei Lager vehement ihren Standpunkt, in allen Pubs wird diskutiert auf Guinness schenk ein.
Da hätten wir Version 1: "Craig is the one. Hart, härter, shoot to kill - als Agent muss man die Sache nun mal geregelt kriegen. Ein absoluter Spitzen-Spitzel." Logischer Ansatz, kollidiert nur leider mit Standpunkt 2: "Jahaaa - ein normaler Agent schon. Aber Daniel Craig spielt nicht irgendeine dahergelaufene Doppelnull sondern bitteschön 'Bond. James Bond' - also eine Ikone, Stil und Niveau verpflichtet. Den Martini daher bitte 'geschüttelt, nicht gerührt'. Und zuerst knallt man Superschurken ein Bonmot vor den Latz - nicht gleich die Handkante."
Bevor solche Glaubensgräben zur Spaltung führen - man denke nur an Irland - fragt man doch einfach mal den Profi. Mr. Bond himself - und zwar einen, der England nie polarisiert hat: Sir Roger Moore. Satte sieben Mal stand er im Geheimdienst ihrer Majestät. Da kann man doch mal nachhaken, wie sich der Secret-Service-Nachwuchs in den Augen der alten Garde so macht.
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