Beschwingte Komödie um die Post-Generation-X und ihren sympathischen Slackers auf Streifzug durch Szenekneipen. http://images.kino.de/flbilder/max98/em98/em14/e9814015/b150x150.jpg Swingers

Filmdetails

Swingers

Beschwingte Komödie um die Post-Generation-X und ihren sympathischen Slackers auf Streifzug durch Szenekneipen.


Swingers
Start: 24.07.1997

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Jon Favreau
Vince Vaughn
Ron Livingston

Regie: Doug Liman
Verleih: Studiocanal

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Pech in der Arbeit, Glück in der Liebe? Das kann man über Jungschauspieler Mike nicht gerade sagen: In L.A. hängt er seiner Verflossenen nach und wartet auf Engagements, die nicht kommen wollen. Um sich von all der Tristesse abzulenken, geht er mit Kumpel Trent, der immer ein passendes, cooles Wörtchen auf den Lippen hat, auf Streifzug durch die Szenekneipen.


Kritik

Swingers

Eine beschwingte Mixtur haben sich Regisseur Doug Liman und sein Autor und Hauptdarsteller Jon Favreau einfallen lassen, um das Denken und Treiben der Cocktail Nation standesgemäß auf Zelluloid zu verewigen: In ihrer Geschichte eines jungen Schauspielers, der über die Trennung von seiner Freundin hinwegzukommen versucht, bringen die beiden so viele großmäulige Mini-Macho-Dialoge, deutliche Verbeugungen vor den Vorbildern (Tarantino, Scorsese) und Lektionen in "Swingers"-Etikette unter, daß man sich unweigerlich auf die Seite des anachronistischen Zeitgeist-Spaßes schlagen muß.

Gelangweilt von der ewigen Gleichförmigkeit der Heerscharen von Alternativrockbands, ist die Generation X auf der Suche nach einem neuen Teen Spirit in der Vergangenheit fündig geworden: Gewandet in schmucke Fünfziger-Jahre-Anzüge feiern die Möchtegern-"Good Fellas" nicht mehr Kurt Cobain, sondern Dean Martin als Idol, tanzen zu Bigband-Musik oder altem Rockabilly und üben sich in coolen Posen und Sprüchen, wenn sie sich nicht gerade ganze Passagen ihrer Lieblingsfilme nacherzählen. Limans Streifzug durch die Szenebars von Los Angeles trifft den Nerv dieser sympathischen Hedonisten-Szene: Stil ist alles, über Substanz kann man später reden.

Das trifft nicht nur auf das Leben seiner Figuren zu, auch das Werk des Filmemachers ist beseelt von dieser Attitüde. Sein Budget von 250.000 Dollar trägt er wie eine Auszeichnung: In körnigen Bildern fängt Liman seine Helden, "Kleine Haie" mit Frank-Sinatra-Fixierung, ein und verleiht seinem Film damit ein Höchstmaß an Authentizität. Und so ganz wichtig sind die Bilder eigentlich auch nicht, denn es sind die nicht enden wollenden Ströme von originellen Dialogen, im Original eine Mischung aus veraltetem Rat-Pack-Jargon und brandaktuellem Rap-Lingo, die "Swingers" seinen beschwingten Rhythmus geben. Da fällt es kaum auf, daß diese Aneinanderreihung von

Szenen doch eher eine Anekdotensammlung ist als eine komplette Geschichte. Von New York nach Los Angeles umgezogen, wartet der glücklose Schauspieler Mike auf Angebote und versucht, mit der Trennung von seiner langjährigen Freundin fertig zu werden. Bei seiner Odyssee durch die Diners, Bars und Clubs von L.A. hin zu einer neuen vielversprechenden Bekanntschaft wird Mike von seinem Kumpel Trent unterstützt, der für jede Lebenslage die scheinbar richtigen Tips zur Verfügung hält. Ein gemeinsamer Trip nach Las Vegas (inklusive hinreißender Hommage an den Komödienklassiker "Ein seltsames Paar") zählt neben einer witzigen Episode, in der Mike einem Mädchen eine unablässige Flut von Nachrichten auf den Anrufbeantworter spricht, zu den Höhepunkten dieses eigenwilligen Spaßes, der nur in der Mitte einen Durchhänger hat, weil die Hauptfigur etwas zu lange passiv bleibt.

Ansonsten steht einem kleinen Überraschungserfolg des Films, der sich im selben, nach Deutschland noch nicht verkauften Miramax-Paket befindet wie "Copland", nichts im Wege. ts.

Swingers

Darsteller:  Jon Favreau   als Mike
  Vince Vaughn   als Trent
  Ron Livingston   als Rob
  Patrick van Horn   als Sue
  Alex Desert   als Charles
  Deena Martin   als Christy
  Katherine Kendall   als Lisa
  Brooke Langton   als Nikki
  Heather Graham   als Lorraine
  Blake Lindsley  
 
Regie:  Doug Liman  
Drehbuch:  Jon Favreau  
Produzent:  Victor Simpkins  
  Nicole LaLoggia  
Koproduzent:  Jon Favreau  
Ausf. Produzent:  Cary Woods  
Kamera:  Doug Liman  
Schnitt:  Stephen Mirrione  
Musik:  Justin Reinhardt  

"Iron Man" kommt ins Kino

Was lange währt, wird hoffentlich endlich gut.

Großansicht Ein Alleskönner: Jon Favreau (Foto: UIP)

Ein Alleskönner: Jon Favreau (Foto: UIP)

Die Verfilmung des Comics "Iron Man" aus dem Marvelverlag ist schon seit längerer Zeit geplant. Zu Beginn sollte Nick Cassavetes die Adaption in Szene setzen. Jon Favreau will ab Anfang nächsten Jahres die Regie übernehmen.

Titelheld des Filmes ist Tony Stark, ein umtriebiger Erfinder und Erbe des Stark Enterprise Vermögens. Nachts verwandelt er sich in den Super-Hero "Iron Man", der gegen das Böse kämpft. Mit seiner High-Tech-Rüstung, in der Millionen von Dollars und Jahre an Entwicklung stecken, kämpft "Iron Man" gegen Kriminalität, Terrorismus und Betriebsspionage. Aber das Leben eines Helden ist nicht immer einfach. Er leidet sehr unter seinen zwei Identitäten, und muss schließlich den ultimativen Kampf aufnehmen: den mit sich selber. Definitiv auch eine Herausforderung für Jon Favreau, dies in Szene zu setzen.

Vielseitiger Hollywood-Star

Jon Favreau ist eines der Multitalente von Hollywood. Ob als umtriebiger Sportagent von Paul Bettany in "Wimbledon" oder als Regisseur des SF-Abenteuers "Zathura - ein Abenteuer im Weltraum", Jon Favreau beweist seine Vielseitigkeit.

Aber auch als Drehbuchautor hat der 39-Jährige schon sein Können unter Beweis gestellt. Die Komödie "Swingers" und der Thriller "Made" stammen aus seiner Feder.

Da darf man auf seine nächsten Projekte gespannt sein.

Star

Jon Favreau

Der New Yorker, Jahrgang 1966, landet zuerst als Schauspieler im Filmgeschäft. 1993 spielt er seine erste Hauptrolle in dem Sportdrama "Rudy"....

Star

Vince Vaughn

Er gehört zu den ewigen Junggesellen, zum eingeschworenen Männerverein und zum kleinen Kreis guter Kumpels, die ihre wilden Jahre aufleben...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.