George O'Brien
Janet Gaynor
Margaret Livingston
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Verleih: unbekannt
Eine verführerische Frau aus der Stadt überredet einen Mann vom Land, seine Gattin zu ertränken, damit sie zusammen leben können. Der Mann willigt ein, doch als er seine Frau aus dem Boot stoßen will, blickt er ihr in die Augen und ist nicht fähig, sein Vorhaben durchzuführen. Gemeinsam begeben sie sich in die Stadt, wo ihre Liebe zu einander wieder erwacht. Auf der Rückfahrt über das Wasser kommt ein Sturm auf und ihr Boot kentert. Nachdem er sich ans Ufer gerettet hat, glaubt der Mann, seine Frau sei ertrunken.

Erster amerikanischer Film von Friedrich Wilhelm Murnau ("Nosferatu"), der auf Hermann Sudermanns Roman "Die Reise nach Tilsit" beruht. Ausgestattet mit einem hohen Budget gelang Murnau unter der Mitwirkung eines mehrheitlich deutschen Teams ein bewegender Stummfilm über die Liebe und das Leben, der seine einfache Handlung fast ausschließlich durch visuelle Mittel und Musik erzählt. Bei der ersten Oscar-Verleihung 1928 wurde "Sunrise" dreimal ausgezeichnet, u.a. für die "Beste künstlerische Qualität".
| Darsteller: | George O'Brien | ||
|---|---|---|---|
| Janet Gaynor | |||
| Margaret Livingston | |||
| J. Farrell MacDonald | |||
| Ralph Sipperly | |||
| Jane Winton | |||
| Arthur Houseman | |||
| Eddie Boland | |||
| Regie: | Friedrich Wilhelm Murnau | ||
| Drehbuch: | Carl Mayer | ||
| Produzent: | William Fox | ||
| Buchvorlage: | Hermann Sudermann | ||
| Kamera: | Charles Rosher | ||
| Karl Struss | |||
| Musik: | Hugo Riesenfeld | ||
Und wieder ein Preis für Orson Welles: Sein Meisterwerk "Citizen Kane" wurde gerade vom British Film Institute (www.bfi.org.uk) zum besten Film aller Zeiten gewählt.
Welles hatte 1941 mit seinem Film absolutes Neuland beschritten: Extreme Weitwinkelaufnahmen, revolutionäre Lichttechnik und eine gewagte Bildersprache begeisterten die Kritiker - und bescherten dem Charakterdrama den Flop am Boxoffice. Worauf die Produktionsfirma erstmal die Bremse zog und Welles' künstlerische Freiheit bei den Folgeprojekten gehörig einschränkte.
Auf Rang zwei der Liste kam Alfred Hitchcocks ebenso revolutionärer "Vertigo". Der Meister des Suspense erhielt insgesamt die meisten Nennungen, die sich auf mehrere seiner vielen außergewöhnlichen Werke verteilten.
Abgestimmt haben 144 Filmkritiker und 108 Regisseure, darunter z.B. Michael Mann, John Waters und Bernardo Bertolucci.
Hier die Top Ten:
Quelle: British Film InstituteFilm der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.