Visuell überwältigende Actionfantasy über ein traumatisiertes, in die Psychiatrie weggesperrtes Mädchen, das ihrer Realität durch Abtauchen in die fantastischen Welten ihrer Fantasie entflieht. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto07/11070934/b150x150.jpg Sucker Punch

Filmdetails

Sucker Punch

Visuell überwältigende Actionfantasy über ein traumatisiertes, in die Psychiatrie weggesperrtes Mädchen, das ihrer Realität durch Abtauchen in die fantastischen Welten ihrer Fantasie entflieht.


Sucker Punch
Start: 31.03.2011

Action / Fantasy

USA 2011
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Emily Browning
Abbie Cornish
Jena Malone

Regie: Zack Snyder
Verleih: Warner

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Missbraucht vom monströsen Stiefvater, mitschuldig am tragischen Tod ihrer Schwester, landet Baby Doll in einer psychiatrischen Anstalt, soll in fünf Tagen lobotomisiert und damit für immer ruhiggestellt werden. Um ihrer grausamen Realität zu entkommen, taucht das junge apathische Mädchen in die Welt ihrer Fantasie ab. Hier ist sie eine Fighterin, kämpft sie mit vier neuen Freundinnen gegen Zombies, Drachen und Cyborgs, müssen fünf Prüfungen bestanden werden, um aus der Anstalt in die Freiheit fliehen zu können.


Kritik

Sucker Punch

Mit einem fiebrigen Actiontraum über horrende Realität und befreiende Imagination balanciert "300"-Regisseur Zack Snyder zwischen Girl Power und Männerfantasie.

Wer sich schon immer einen Film wünschte, über den man im Comicladen so leidenschaftlich diskutieren kann wie im Psychologie-Seminar an der Uni, wird dank Zack Snyder ("300", "Watchmen - Die Wächter") fündig werden. "Sucker Punch" ist erstmals keine Adaption einer fremdgeträumten Fantasie, sondern ein von Snyder mitverfasster Speedtrip in den eigenen Frontallappen - eine Collage der Einflüsse eines erklärten Fanboys, ob sie nun aus Film, Fernsehen, Comics, Songs oder Games kommen.

Der Faustschlag ohne Vorwarnung (engl. Sucker Punch) beginnt mit einem opernhaften wortlosen Prolog, der, getaktet zu einer verfremdeten Version des Eurythmics-Klassikers "Sweet Dreams", in das Trauma der Hauptfigur einführt. Irgendwo zwischen Grimms Märchen und familiärer Missbrauchsrealität sehen wir Baby Doll (Emily Browning), die erst ihre Mutter, dann durch eine verirrte Kugel aus eigener Hand ihre jüngere Schwester und schließlich ihre Freiheit verliert, als ihr monströser Stiefvater sie in eine psychiatrische Klinik wegsperren lässt. Hier, in einem Milieu-Mix aus DiCaprios "Shutter Island" und Batmans Arkham Asylum, soll Baby Doll in fünf Tagen lobotomisiert werden - ein persönlicher Gefallen für den Stiefvater, den sich ein Wärter gut bezahlen lässt.

Hier endet auch die übergreifende "Realität", macht den Weg frei für Baby Dolls Flucht in die Welt ihrer Vorstellung - verdeutlicht durch das Bühnensetting der Anstalt und die Theatertherapie der leitenden Psychiaterin. Babys Sekundärrealität ist ein burleskes Bordell, in dem Anstaltsoutfits zu Dessous und Patientinnen zu Lustobjekten für feiste, schmierige und ältere Herren werden. Von hier aus entfliehen Baby und ihre vier neuen Freundinnen, die vielleicht nur Projektionen und mögliche Facetten ihrer eigenen Persönlichkeit sind, in eine fantastische virtuelle Tertiärrealität. Der Kampf der fünf Fightgirls gegen Samurairiesen, deutsche Soldatenzombies, Drachen und Cyborgs spiegelt die Eroberung von vier Gegenständen wider, die den Mädchen aus der Bordellrealität die Flucht ermöglichen soll.

Ob und wie sie letztlich gelingt (im blütenweißen Kleid!), ob Fetisch hier Fantasie dominiert, ob Chaos am Ende Ordnung generiert, ob Bilderflut hier Gefühle erstickt, um die sich Jungstars wie Abbie Cornish oder Jena Malone redlich bemühen - über all das wird sich leidenschaftlich diskutieren lassen. Unstrittig aber ist die Unterhaltungsqualität dieses von Zeitlupe, Freeze Frames, Bildbeschleunigung, bewusster Überzeichnung und Akrobatikposing leicht bekleideter Jungamazonen gestützten Bilderrausches, dessen kinetische Action in einer überwältigenden Steampunk-Sequenz mit Gasmaskenzombies, Luftschiffen, Kampfrobotern und Pin-ups, die Schützengräben in Blut tauchen, einen frühen Höhepunkt erreicht. Grandios, grotesk, gelegentlich gescheitert - "Sucker Punch" ist irgendwie alles, aber vor allem eines: ein Film für Wiederholungstäter, für eine zweite Sichtung. kob.

Sucker Punch

Darsteller:  Emily Browning   als Babydoll
  Abbie Cornish   als Sweet Pea
  Jena Malone   als Rocket
  Vanessa Anne Hudgens   als Blondie
  Jamie Chung   als Amber
  Oscar Isaac   als Blue
  Carla Gugino   als Madam Gorski
  Jon Hamm   als High Roller
  Scott Glenn   als Der Weise
 
Regie:  Zack Snyder  
Drehbuch:  Zack Snyder  
  Steve Shibuya  
Produzent:  Zack Snyder  
  Deborah Snyder  
Ausf. Produzent:  Wesley Coller  
  Thomas Tull  
  Jon Jashni  
  Christopher DeFaria  
  Jim Rowe  
  William Fay  
Buchvorlage:  Zack Snyder  
Kamera:  Larry Fong  
Schnitt:  William Hoy  
Musik:  Tyler Bates  
  Marius DeVries  
Produktionsdesign:  Rick Carter  
Kostüme:  Michael Wilkinson  
Casting:  Kristy Carlson  
  Lora Kennedy  

Zac Efron ließ sich vom "Sucker Punch"-Ausbilder schleifen

Zu wenig Bizeps und null Kampferfahrung für seine Soldatenrolle in "The Lucky One - Für immer der Deine". Da setzte Zac Efron auf ungewöhnliche Kost - und den Schleifer seiner Ex-Freundin Vanessa Hudgens.

Großansicht Für "The Lucky One" benötigte Zac Efron den Trainer seiner Ex-Freundin Vanessa Hudgens. (Foto: Warner)

Für "The Lucky One" benötigte Zac Efron den Trainer seiner Ex-Freundin Vanessa Hudgens. (Foto: Warner)

Zwischen "The Lucky One - Für immer der Deine" und "High School Musical" liegen für Zac Efron vier Jahre, ein Imagewechsel, eine gescheiterte Liebe mit dem damaligen Co-Star Vanessa Hudgens - und ein gutes Dutzend Kilos. Letztere musste er sich für "The Lucky One" auf die Rippen futtern. Den notwendigen Beistand holte er sich ausgerechnet beim Trainer seiner Ex-Freundin.

Im Film spielt Efron einen Rückkehrer aus dem Irakkrieg. Bei sich trägt er das Foto einer hübschen jungen Frau, die er für seinen Glücksbringer hält. Als er sie findet, will er sie für sich gewinnen.

Nun, Liebe geht durch den Magen und zur Vorbereitung auf die Rolle stopfte Hänfling Zac massenhaft Hühnchenpüree in sich hinein.

Vom Teenieschwarm zum ganzen Kerl

"Ich habe mich buchstäblich durch die Wände gefressen", erzählt der Star. "Ich habe zuerst nichts anderes getan, als andauernd zu essen, um Gewicht zuzulegen. Aber das hat mich noch nicht zum Soldaten gemacht. Ich fühlte mich nicht wie einer und konnte nicht einmal wie einer posieren. Da habe mich an den Trainer erinnert, der Vanessa für 'Sucker Punch' stark gemacht hat."

Der harte Schliff hat sich zumindest optisch gelohnt: Zac Efron beeindruckt mit dicken Oberarmen und auch sonst scheinen sich die angefressenen Kilos gut zu verteilen. Ob sich der Teenieschwarm aus "High School Musical" auch wirklich gut macht als harter Marine auf der Balz, wissen wir ab dem 26. April. Dann startet "The Lucky One - Für immer der Deine" in unseren Kinos.

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