Remake des Lina-Wertmüller-Klassikers über eine verwöhnte Millionärsgattin, die mit einem kommunistischen Matrosen auf einer einsamen Insel strandet. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz19/z0319510/b150x150.jpg Stürmische Liebe - Swept Away

Filmdetails

Stürmische Liebe - Swept Away

Remake des Lina-Wertmüller-Klassikers über eine verwöhnte Millionärsgattin, die mit einem kommunistischen Matrosen auf einer einsamen Insel strandet.


Stürmische Liebe - Swept Away
Start: 19.06.2003

Originaltitel: Swept Away

Komödie

Großbritannien/USA 2002
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Bruce Greenwood
Madonna
Adriano Giannini

Regie: Guy Ritchie
Verleih: Columbia Tristar

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Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Gemeinsam mit zwei befreundeten Pärchen chartert das ebenso reiche wie affektierte Großbürgerpärchen Amber (Madonna) und Anthony (Bruce Greenwood) eine Yacht mit einheimischem Personal für die Überfahrt von Italien nach Griechenland. Unterwegs lässt es sich insbesondere Amber nicht nehmen, dem Dienstpöbel bei jeder Gelegenheit zu demonstrieren, wer die Chefin ist. Das Blatt wendet sich, als Amber mit dem jungen Fischer Giuseppe in Seenot gerät und auf einer einsamen Insel strandet...

Madonna und Giancarlo Gianninis Sohnemann Adriano sind die Stars dieses heiß diskutierten Remakes einer Geschlechterkampfkomödie von Fachfrau Lina Wertmüller durch Madonna-Mann Guy Ritchie ("Snatch").


Kritik

Madonna und Guy Ritchie drehten ihren ersten gemeinsamen Kinofilm - über die Macht der Gefühle, die ein ungleiches Paar zusammenführt.

Großansicht Luxuslady Amber tyrannisiert die Bootsbesatzung

Luxuslady Amber tyrannisiert die Bootsbesatzung

Madonna als Megazicke. Unter den Fittichen von Ehemann und Regisseur Guy Ritchie läuft die Popdiva als frustrierte Luxuslady zur Hochform auf und treibt Bootsmann Giuseppe (Adriano Giannini) an den Rand der Verzweiflung. Dabei hat es Filmgatte Tony doch nur gut mit ihr gemeint, als er die verwöhnte Amber auf eine Kreuzfahrt durchs Mittelmeer einlädt.

Doch kaum an Bord, nörgelt Amber an allem herum. Besonders Giuseppe bekommt die Launen von Amber zu spüren, die ihn nonstop herumkommandiert, beleidigt und den stolzen Sizilianer auf eine harte Geduldsprobe stellt.

Bis sich das Blatt radikal wendet: Als Amber und Giuseppe nach einem stürmischen Ausflug mit dem Beiboot Schiffbruch erleiden und auf einer einsamen Insel stranden, ist Amber in der Wildnis ohne Giuseppes Hilfe hoffnungslos verloren. Giuseppe wittert seine Gelegenheit zur Rache: Von nun an sollen seine Regeln gelten. Und siehe da - Amber entwickelt ungeahnte Gefühle für ihren heißblütigen Begleiter.

Die Idee, ein Remake von Lina Wertmüllers Film "Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal im azurblauen Meer im August" von 1974 zu drehen, stammte von Madonna. Mit neuem Storyboard und Adriano Giannini, dem Sohn des Originaldarstellers, als Costar, inszenierte Guy Ritchie eine ebenso leidenschaftliche wie witzige Komödie über die unberechenbaren Wege der Liebe, die Dekadenz der Reichen und eine leidenschaftliche Affäre.

Stürmische Liebe - Swept Away

Darsteller:  Bruce Greenwood   als Tony
  Madonna   als Amber
  Adriano Giannini   als Giuseppe
  Elizabeth Banks   als Debi
  Michael Beattie   als Todd
  Jeanne Tripplehorn   als Marina
  David Thornton   als Michael
  Yorgo Voyagis   als Kapitän
  Ricardo Perna   als Crewmitglied
  George Yiasoumi   als Koch
  Patrizio Rispo   als Burly Captain
  Beatrice Luzzi   als Reiche Lady
  Lorenzo Ciompi   als Reicher Mann
  Francis Pardeilhan   als Tonys Assistent
  Rosa Pianeta   als Rezeptionistin
  Andrea Ragatzu   als Page
 
Regie:  Guy Ritchie  
Drehbuch:  Guy Ritchie  
Produzent:  Matthew Vaughn  
Koproduzent:  Adam Bohling  
  David Reid  
Kamera:  Alex Barber  
Schnitt:  Eddie Hamilton  
Musik:  Michel Colombier  
Produktionsdesign:  Russell De Rozario  
Kostüme:  Arianne Phillips  
Ton:  Simon Hayes  
Casting:  Mark Bennett  
  Lucinda Syson  

Himbeeren für Britney und Madonna?

Es ist mittlerweile eine gute, alte Tradition in Hollywood: Einen Tag bevor die Academy of Motion Picture Arts & Sciences die Oscar-Nominierungen bekannt gibt, steht eine kleine, aber gefürchtete Gegen-Organisation im Rampenlicht: Die Golden Raspberry Award Foundation "prämiert" alljährlich die schlechtesten Leinwand-Leistungen mit der verhassten Goldenen Himbeere.

Not an actress: Britney Spears

Not an actress: Britney Spears

John Travolta, Sylvester Stallone und Madonna hätten außer ihrem Beruf eigentlich nicht viel gemeinsam - gäbe es da nicht dieses untrügliche Gespür für schlechte Filme, dass ihnen regelmäßig ein Plätzchen auf der Liste der Golden Raspberry Award Foundation garantiert.

Travolta wurde für sein unterragendes Sci(entology)Fi-Machwerk "Battlefield Earth" gleich mit sieben Himbeeren bedacht, Stallone und Madonna 2001 sogar zu den schlechtesten Schauspielern des vergangenen Jahrhunderts gekürt.

Die Spezies "Singer turned Actress" scheint den Organisatoren auch heuer ein besonderer Dorn im Auge zu sein. So geht Pop-Schätzchen Britney Spears für ihr Schauspieldebüt "Not a Girl" mit rekordverdächigen acht Nominierungen ins Rennen. Und - welch Überraschung - da Madonna auch 2002 nicht von der Schauspielerei lassen konnte, ist auch sie wieder mit von der Partie. Ihr kapitaler Kassenflop "Swept Away" ist in sieben Kategorien nominiert.

Beide haben also Chancen, die bisherigen Rekordhalter "Showgirls" und "Battlefield Earth" (jeweils sieben Himbeeren) vom Thron zu stoßen - auch wenn sie das persönlich herzlich wenig interessieren dürfte. Schließlich sind die "Razzies" in Tinseltown alles andere als beliebt. Bestes Beispiel: Außer Kult-Comedian Tom Green nahm bisher keiner der Preisträger seinen "Anti-Oscar" persönlich entgegen...

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Bruce Greenwood

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