Originaltitel: Swept Away
Großbritannien/USA 2002
Bruce Greenwood
Madonna
Adriano Giannini
Regie: Guy Ritchie
Verleih: Columbia Tristar
Gemeinsam mit zwei befreundeten Pärchen chartert das ebenso reiche wie affektierte Großbürgerpärchen Amber (Madonna) und Anthony (Bruce Greenwood) eine Yacht mit einheimischem Personal für die Überfahrt von Italien nach Griechenland. Unterwegs lässt es sich insbesondere Amber nicht nehmen, dem Dienstpöbel bei jeder Gelegenheit zu demonstrieren, wer die Chefin ist. Das Blatt wendet sich, als Amber mit dem jungen Fischer Giuseppe in Seenot gerät und auf einer einsamen Insel strandet...
Madonna und Giancarlo Gianninis Sohnemann Adriano sind die Stars dieses heiß diskutierten Remakes einer Geschlechterkampfkomödie von Fachfrau Lina Wertmüller durch Madonna-Mann Guy Ritchie ("Snatch").
Madonna und Guy Ritchie drehten ihren ersten gemeinsamen Kinofilm - über die Macht der Gefühle, die ein ungleiches Paar zusammenführt.
Madonna als Megazicke. Unter den Fittichen von Ehemann und Regisseur Guy Ritchie läuft die Popdiva als frustrierte Luxuslady zur Hochform auf und treibt Bootsmann Giuseppe (Adriano Giannini) an den Rand der Verzweiflung. Dabei hat es Filmgatte Tony doch nur gut mit ihr gemeint, als er die verwöhnte Amber auf eine Kreuzfahrt durchs Mittelmeer einlädt.
Doch kaum an Bord, nörgelt Amber an allem herum. Besonders Giuseppe bekommt die Launen von Amber zu spüren, die ihn nonstop herumkommandiert, beleidigt und den stolzen Sizilianer auf eine harte Geduldsprobe stellt.
Bis sich das Blatt radikal wendet: Als Amber und Giuseppe nach einem stürmischen Ausflug mit dem Beiboot Schiffbruch erleiden und auf einer einsamen Insel stranden, ist Amber in der Wildnis ohne Giuseppes Hilfe hoffnungslos verloren. Giuseppe wittert seine Gelegenheit zur Rache: Von nun an sollen seine Regeln gelten. Und siehe da - Amber entwickelt ungeahnte Gefühle für ihren heißblütigen Begleiter.
Die Idee, ein Remake von Lina Wertmüllers Film "Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal im azurblauen Meer im August" von 1974 zu drehen, stammte von Madonna. Mit neuem Storyboard und Adriano Giannini, dem Sohn des Originaldarstellers, als Costar, inszenierte Guy Ritchie eine ebenso leidenschaftliche wie witzige Komödie über die unberechenbaren Wege der Liebe, die Dekadenz der Reichen und eine leidenschaftliche Affäre.
| Darsteller: | Bruce Greenwood | als Tony | |
|---|---|---|---|
| Madonna | als Amber | ||
| Adriano Giannini | als Giuseppe | ||
| Elizabeth Banks | als Debi | ||
| Michael Beattie | als Todd | ||
| Jeanne Tripplehorn | als Marina | ||
| David Thornton | als Michael | ||
| Yorgo Voyagis | als Kapitän | ||
| Ricardo Perna | als Crewmitglied | ||
| George Yiasoumi | als Koch | ||
| Patrizio Rispo | als Burly Captain | ||
| Beatrice Luzzi | als Reiche Lady | ||
| Lorenzo Ciompi | als Reicher Mann | ||
| Francis Pardeilhan | als Tonys Assistent | ||
| Rosa Pianeta | als Rezeptionistin | ||
| Andrea Ragatzu | als Page | ||
| Regie: | Guy Ritchie | ||
| Drehbuch: | Guy Ritchie | ||
| Produzent: | Matthew Vaughn | ||
| Koproduzent: | Adam Bohling | ||
| David Reid | |||
| Kamera: | Alex Barber | ||
| Schnitt: | Eddie Hamilton | ||
| Musik: | Michel Colombier | ||
| Produktionsdesign: | Russell De Rozario | ||
| Kostüme: | Arianne Phillips | ||
| Ton: | Simon Hayes | ||
| Casting: | Mark Bennett | ||
| Lucinda Syson | |||
Es ist mittlerweile eine gute, alte Tradition in Hollywood: Einen Tag bevor die Academy of Motion Picture Arts & Sciences die Oscar-Nominierungen bekannt gibt, steht eine kleine, aber gefürchtete Gegen-Organisation im Rampenlicht: Die Golden Raspberry Award Foundation "prämiert" alljährlich die schlechtesten Leinwand-Leistungen mit der verhassten Goldenen Himbeere.
John Travolta, Sylvester Stallone und Madonna hätten außer ihrem Beruf eigentlich nicht viel gemeinsam - gäbe es da nicht dieses untrügliche Gespür für schlechte Filme, dass ihnen regelmäßig ein Plätzchen auf der Liste der Golden Raspberry Award Foundation garantiert.
Travolta wurde für sein unterragendes Sci(entology)Fi-Machwerk "Battlefield Earth" gleich mit sieben Himbeeren bedacht, Stallone und Madonna 2001 sogar zu den schlechtesten Schauspielern des vergangenen Jahrhunderts gekürt.
Die Spezies "Singer turned Actress" scheint den Organisatoren auch heuer ein besonderer Dorn im Auge zu sein. So geht Pop-Schätzchen Britney Spears für ihr Schauspieldebüt "Not a Girl" mit rekordverdächigen acht Nominierungen ins Rennen. Und - welch Überraschung - da Madonna auch 2002 nicht von der Schauspielerei lassen konnte, ist auch sie wieder mit von der Partie. Ihr kapitaler Kassenflop "Swept Away" ist in sieben Kategorien nominiert.
Beide haben also Chancen, die bisherigen Rekordhalter "Showgirls" und "Battlefield Earth" (jeweils sieben Himbeeren) vom Thron zu stoßen - auch wenn sie das persönlich herzlich wenig interessieren dürfte. Schließlich sind die "Razzies" in Tinseltown alles andere als beliebt. Bestes Beispiel: Außer Kult-Comedian Tom Green nahm bisher keiner der Preisträger seinen "Anti-Oscar" persönlich entgegen...
Kanadischer Schauspieler. Charismatischer Charakterdarsteller, der mit souveräner, natürlicher Autorität und unaufdringlicher Präsenz die...
Die US-amerikanische Pop-Diva Madonna zählt unstrittig zu den Ikonen des späten 20. Jahrhunderts. Nicht nur ihre Musik, sondern auch die stetige Wandlung...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.