Schon wieder wird die Hamburger Polizei zu einem ausgebrannten PKW gerufen und alles deutet auf eine weitere Brandstiftung hin. Doch als die Beamten im Kofferraum eine Leiche finden, übernimmt Hauptkommissar Stubbe den Fall. Der Tote ist Uwe Mauroschat (35), ein unbescholtener Versicherungssachbearbeiter einer ansässigen Krankenversicherung. In der Wohnung des Ermordeten, in die offenbar eingebrochen wurde und die deutliche Spuren eines Kampfes aufweist, stoßen Kommissar Stubbe und sein Kollege Zimmermann auf den völlig verstörten Hund Mauroschats. Offenbar ist der Ermordete ein Opfer seiner Tierliebe geworden. Er hatte eine Mitarbeiterschulung außerhalb Hamburgs kurz unterbrochen, um sich um seinen kranken Hund zu kümmern. Es scheint, als habe er dabei Einbrecher auf frischer Tat ertappt und dafür mit dem Leben bezahlt. Doch warum wurde seine Leiche aus der Wohnung geschafft?
Während sich Tina Rosinsky des Hundes annimmt, versucht Stubbe, die Gründe des Einbruchs aufzuklären. Er glaubt nicht an eine zufällige Vertuschungstat, denn sämtliche Wertgegenstände wurden in der Wohnung zurück gelassen. In den von Mauroschat bearbeiteten Versicherungsfällen stößt Stubbe auf einen gewissen Anatol Schnittke (70), einen zornigen Versicherungsnehmer, der den Ermordeten bedroht hatte, weil der ihm Leistungen für seine mittlerweile verstorbene Tochter hartnäckig verweigert hatte. Obwohl sich Schnittke, der sich aufopfernd um seinen verwaisten Enkel Oleg (8) kümmert, bezüglich seines Alibis in erhebliche Widersprüche verwickelt, bleibt für Stubbe, Zimmermann und Rosinsky die Rekonstruktion des Tathergangs ein Buch mit sieben Siegeln. Stubbe fühlt sich wie in dem Klavierstück, das der kleine Oleg eifrig übt: Chopins Hundewalzer,
in dem ein Vierbeiner auf tragikomische Weise seinem eigenen Schwanz nachjagt.
Erst als Stubbe eine entscheidende Entdeckung macht und sich darauf einlässt, die Vorgänge der Tatnacht aus zunächst abwegig wirkender Perspektive zu betrachten, kann er das komplizierte Puzzle der Indizien zu einem sinnvollen Ganzen zusammen fügen und den Täter überführen.
Quelle: ZDF, www.zdf.de
| Darsteller: | Wolfgang Stumph | als Wilfried Stubbe | |
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| Lutz Mackensy | als Bernd Zimmermann | ||
| Stephanie Stumph | als Christiane Stubbe | ||
| Margret Homeyer | als Charlotte Hoyn | ||
| Vadim Glowna | als Anatol Schnittke | ||
| Catrin Striebeck | als Eva-Maria | ||
| Helene Grass | als Tina Rosinsky | ||
| Wanja Mues | als Helge | ||
| Uwe Preuss | als Dr. Römer | ||
| David Fischbach | als Christian Sturm | ||
| Adnan Maral | als Pjeter Berisha | ||
| Anna Zhara | als Ivana | ||
| Ulrich Faulhaber | als Förster | ||
| Zlatko Malta | als Rado | ||
| Henning Sembritzki | als Uwe Mauroschat | ||
| Tatjana Franzen | als Irina Schumann | ||
| Jonas Krstic | als Oleg Schnittke | ||
| Regie: | Kaspar Heidelbach | ||
| Drehbuch: | Michael Illner | ||
| Produzent: | Johannes Pollmann | ||
| Kamera: | Arthur W. Ahrweiler | ||
| Musik: | Arno Steffen | ||
| Produktionsdesign: | Kay Anthony | ||
| Kostüme: | Antje Gebauer | ||
| Ton: | Christoph Köpf | ||
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