Eine junge Frau jobbt als Stripperin, um das Sorgerechtsverfahren für ihre Tochter finanzieren zu können. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz29/z0229083/b150x150.jpg Striptease

Filmdetails

Striptease

Eine junge Frau jobbt als Stripperin, um das Sorgerechtsverfahren für ihre Tochter finanzieren zu können.


Striptease
Start: 15.08.1996

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Demi Moore
Armand Assante
Ving Rhames

Regie: Andrew Bergman
Verleih: Concorde

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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Temperatur

lau

Inhalt

Um das ihr vom Gericht abgesprochene Sorgerecht für ihre siebenjährige Tochter wiederzuerhalten, benötigt die ehemalige FBI-Sekretärin Erin Grant 15.000 Dollar, welche sie schnellstmöglich durch Auftritte als Striptease-Tänzerin verdienen möchte. Der korrupte Politiker David Dilbeck findet Gefallen an ihr und schreckt nicht davor zurück, einen Nebenbuhler, der Erin helfen möchte, eiskalt auszuschalten.


Kritik

Striptease

Daß es sich weder um "Showgirls" noch um "Schneewittchen" handele, sondern um eine Komödie, kündet die Werbekampagne für Demi Moores mit großer Spannung erwarteten "Striptease". Doch unbeschwerte Lacher sind in dem etwas unbalanciert zwischen Klamauk und Melodram schwankenden Tanz der plastischen Eitelkeiten ebenso spärlich ausgefallen wie die Hüllen der attraktiven Protagonistin. Dafür kann sich der Zuschauer angesichts manch witziger Charaktere schmunzelnd zurücklehnen und sich vor allem an Moores fabelhaften Formen erfreuen.

Regisseur Andrew Bergman ("2 Mio. Dollar Trinkgeld") adaptierte für sein Drehbuch den Bestseller "Strip Tease" von Carl Hiaasen, hat jedoch ein wenig Probleme, die um Sex, Politik, Erpressung, Machtgier und Mord kreisende Story mit dem satirischen Punch der Vorlage zu versehen. Dafür sind exzellente Nebendarsteller am Werk: Burt Reynolds als sexsüchtiger Kongreßabgeordneter, Armand Assante als hilfreicher Detective und Ving Rhames ("Pulp Fiction") als goldherziger Aufpasser sind ihr Geld wert. Das Stripper-Milieu wird von netten Damen bevölkert, deren Oberweiten sich zumeist beeindruckender ausnehmen als ihre Intelligenzquotienten. Moores Figur der ehemaligen FBI-Sekretärin Erin Grant kann sich nur schwer an ihren neuen Wirkungskreis gewöhnen und muß vor jedem Auftritt mit Übelkeit kämpfen. Doch sie benötigt 15.000 Dollar, um vor Gericht um das Sorgerecht für ihre siebenjährige Tochter Angela (Moore-Tochter Rumer Willis) kämpfen, da ein unerbittlicher Richter dies ihrem kleinkriminellen Ex-Mann ("T2"-Bösewicht Robert Patrick) zugesprochen hat. Das nötige Kleingeld muß sie sich im "Eager Beaver" verdienen, wo ihr die verhängnisvolle Aufmerksamkeit des Politikers David Dilbeck (Reynolds) zuteil wird. Der Kongreßabgeordnete versteht es, seine Wählerschaft vertrauenswürdig lächelnd von seinem Glauben an "Familienwerte" zu überzeugen. Doch ohne mit der Wimper zu zucken, stimmt er dem Mord an einem Verehrer Erins zu, der mit einer Erpressung ein gutes Wort beim Richter in der Angelegenheit der Angebeteten erreichen wollte. Mit seiner angeschwemmten Leiche tritt der Miami-Cop Al Garcia (Armand Assante) auf den Plan, der Erin zusammen mit ihrem Bodyguard Shad (Ving Rhames) beim Showdown zur Hilfe eilt.

Hauptattraktion sind zweifelsohne Moore Tanznummern, die zwar allemal professionell provokant genug wirken, es vielleicht aber ein wenig an graziler Nonchalance mangeln lassen. Sie hat hart trainiert und will, daß sie und ihr nach drei Schwangerschaften immer noch makelloser Körper gebührend dafür bewundert wird. Hinter der Kamera versammelt sich mit dem Kameramann Stephen Goldblatt ("Batman Forever"), dem Produktionsdesigner ("König der Fischer") und dem Kostümdesigner Albert Wolsky ("Bugsy") geballtes Oscar-Talent, die dem Film einen glatten, aber enorm ansprechenden Look verpaßten. In den USA konnte Demis skandalumwitterter Nackedei-Reigen, der nicht ganz halten kann, was der eingangs erwähnte Werbeslogan verspricht, mit 12,3 Mio. Dollar einen koketten Einstand feiern. ara.

Striptease

Darsteller:  Demi Moore  
  Armand Assante  
  Ving Rhames  
  Robert Patrick  
  Burt Reynolds  
  Paul Guilfoyle  
  Jerry Grayson  
  Rumer Willis  
  Robert Stanton  
  William Hill  
  Stuart Pankin  
  Dina Spybey  
  Pasean Wilson  
  Pandora Peaks  
  Barbara Alyn Woods  
  Kimberly Flynn  
  Rena Riffel  
 
Regie:  Andrew Bergman  
Drehbuch:  Andrew Bergman  
Produzent:  Mike Lobell  
Ausf. Produzent:  Joseph Hartwick  
Buchvorlage:  Carl Hiaasen  
Kamera:  Stephen Goldblatt  
Schnitt:  Anne V. Coates  
Musik:  Howard Shore  

Demi Moore in Stripperfilm von Steven Soderbergh

Demi Moore will tief ins männliche Showgeschäft eintauchen.

Großansicht Wittert eine große Rolle: Demi Moore. (Foto: Kurt Krieger)

Wittert eine große Rolle: Demi Moore. (Foto: Kurt Krieger)

Wie gut Demi Moore mit ihrem nicht ganz lebensechten Körper umzugehen weiß, zeigte sie 1996 eindrucksvoll in "Striptease". Nun ist Moore für ein ähnliches Projekt im Gespräch - allerdings ist dabei nicht unbedingt ein hüllenloser Auftritt vorgesehen und es werden auch keine Frauen strippen - sondern Männer.

Die Rede ist von Steven Soderberghs neuem Film um den ehemaligen Stripper und jetzigen Schauspieler Channing Tatum "Magic Mike". Demi Moore soll darin eine verführerische ältere Dame spielen, die die Hauptfigur um den Finger wickelt.

Moore ist ganz verrückt auf das Projekt und kann es wohl kaum noch erwarten, den Part zu bekommen: "Sie hat sich mit Steven Soderbergh getroffen, um den Film zu besprechen und ist ganz heiß auf diese Rolle", weiß ein Insider. Für Demi Moore wäre dies nach einer Durststrecke tatsächlich mal wieder eine spannendere Aufgabe, denn seit ihrem letzten Film, der mittelprächtigen Komödie "The Joneses", sind auch schon wieder drei Jahre vergangen.

Männerstrip statt Schönheits-OPs

Beim Projekt mit Channing Tatum hätte Demi jedenfalls wieder einen bekannten Regisseur zur Seite und könnte auch vom Glanz des etwas zwielichtigen Themas Männerstrip etwas abhaben. Dann wären vielleicht auch die Zeiten vorbei, in denen sich jeder nur für ihre Schönheitsoperationen oder ihren berühmten Gatten Ashton Kutcher interessiert.

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