Originaltitel: Straw Dogs
USA 2011
James Marsden
Kate Bosworth
Alexander Skarsgård
Regie: Rod Lurie
Verleih: Sony Pictures
Der erfolgreiche TV-Autor David Sumner zieht mit seiner bildhübschen Frau Amy von Los Angeles ins Haus deren verstorbener Eltern im tiefsten Mississippi. Hier will er das Skript zu einem Stalingrad-Film schreiben, das ihm künstlerische Anerkennung bringen soll. Das Auftauchen der beiden ruft unter den Einheimischen Aggressionen hervor. Besonders Charlie, einst örtlicher Football-Heroe und Beau Amys, stößt sich am Auftreten des Intellektuellen David. Aus kleinen Sticheleien werden handfeste Übergriffe und schließlich wird Amy vergewaltigt.

Furios umgesetzter, nahe am Original Sam Peckinpahs angesiedelter Rachethriller, in dem ein friedfertiger Drehbuchautor die Vergewaltigung seiner Frau blutig rächt.
1971 sorgte Sam Peckinpah mit "Straw Dogs", seiner expliziten Studie über die Mechanismen der Gewalt für Aufregung. Als (wenig kaschierte) Grundlage der modernen Gesellschaft stellte er diese dar, ließ den liebenswerten "Graduate", den "Little Big Man" Dustin Hoffman als harmlosen US-Mathematiker nach der Vergewaltigung seiner Frau zum Amokläufer werden. In Rod Luries ("Rufmord - Jenseits der Moral") nahe am Original angesiedelten Remake schlüpft nun James Marsden, der Mutant Cyclops der "X-Men"-Trilogie, in Hoffmans Part. Drehbuchautor ist Hauptfigur David Sumner diesmal, von Los Angeles zieht er mit Gattin Amy (Kate Bosworth) ins Haus deren verstorbener Eltern im tiefsten Süden der USA. Als Serienautor ist er zum Millionär geworden, nun schreibt er an einem Skript zu einem Stalingrad-Film, das ihm künstlerische Anerkennung bringen soll.
Im Provinznest eckt der bebrillte Intellektuelle überall an. Wegen seines Sechzigerjahre-Jaguar-Cabrios, weil er im Diner mit Kreditkarte seinen Burger begleichen will - "arme Leute zahlen bar!" - und vor allem weil er Amy "gestohlen" hat, die umschwärmte Highschool-Queen, die es zur Schauspielerin gebracht hat und deren Foto über dem Tresen hängt. Im Arm der örtlichen Football-Legende Charlie ("True Blood"-Vampir Alexander Skarsgård) ist sie da zu sehen - und ausgerechnet ihn heuert der naive David an: Er soll mit seinen Kumpels das marode Dach ihrer Scheune neu decken. Langsam baut Lurie die Spannung auf, zeichnet das stimmige Bild einer Hinterwäldergesellschaft, die der restlichen Welt uninteressiert und feindlich gegenüber steht. God's Own Country: Rotwildjagd, Kirche und Football zählen hier, das Wort führt der Ex-Coach (erschreckend: John Woods) und sein Wille ist Gesetz.
Die idyllischen Bilder von "Sopranos"-Kameramann Alik Sakharov täuschen, Mississippi brennt wieder, nichts ist zu spüren vom noblen, glorreichen "Old South". Man ist aggressiv gegen Fremde und Fremdes - Larry Groupés peitschender Score scheint das Blut der tumben Rednecks in Wallung zu bringen. Das Tempo zieht stetig an, aus kleinen Sticheleien werden handfeste Übergriffe. Die Hauskatze hängt im Kleiderschrank, David wird auf der Jagd zurückgelassen, seine Frau ist allein zu Hause. Das Heim der Sumners gleicht plötzlich Stalingrad - ist eingekesselt, belagert. Jetzt werden Hände an Wände genagelt, Glasscherben und die altbekannte Bärenfalle kommen zum Einsatz. Gut füllen die Darsteller ihre Rollen, Bosworth gefällt als sexy Southern Belle, überzeugend mutiert Marsden vom Feingeist zum Racheengel, während Skarsgård viril und optisch ansehnlich die Muskeln spielen lässt. Sam "The Man" Peckinpah wäre mit der Arbeit seines Epigonen wohl höchst zufrieden. geh.
| Darsteller: | James Marsden | als David Sumner | |
|---|---|---|---|
| Kate Bosworth | als Amy Sumner | ||
| Alexander Skarsgård | als Charlie Venner | ||
| Dominic Purcell | als Jeremy Niles | ||
| Laz Alonso | als John Burke | ||
| Willa Holland | als Janice Heddon | ||
| James Woods | als Tom Heddon | ||
| Rhys Coiro | als Norman | ||
| Billy Lush | als Chris | ||
| Regie: | Rod Lurie | ||
| Drehbuch: | Rod Lurie | ||
| David Zelag Goodman | |||
| Sam Peckinpah | |||
| Produzent: | Marc Frydman | ||
| Ausf. Produzent: | Gilbert Dumontet | ||
| Beau E.L. Marks | |||
| Buchvorlage: | Gordon Williams | ||
| Kamera: | Alik Sakharov | ||
| Schnitt: | Sarah Boyd | ||
| Musik: | Larry Groupé | ||
| Produktionsdesign: | Tony Fanning | ||
| Kostüme: | Lynn Falconer | ||
| Ton: | Steve C. Aaron | ||
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